Die Idee von Barbara, einfach mal den Blick aus dem Küchenfenster zu fotografieren, fanden wir klasse. Dieses Wochenende haben uns die Rehe sogar den Gefallen getan und für uns posiert (siehe Ausschnitt). Das passt zur Herbstküche…
Als wir unsere Küche und das Fenster geplant haben, hatten wir allerdings weitaus weniger Kochambitionen als heute. Doch schon damals wollte ich beim Spülen einen freien Blick haben und nicht, wie in der Wohnung zuvor, auf eine Wand schauen. Heute bin über die Entscheidung doppelt froh, da wir mehr Zeit als geplant in der Küche verbringen und damit auch den Blick ins Grüne beim Kochen häufig genießen können.
Er hört auf den etwas unromantischen Namen „Neff KI 455“ und zog vor nunmehr 3 Jahren und etwa 300 Tagen in unsere Küche ein: Ein Einbaukühlschrank der Firma Neff, die sich selber „Einbaugeräte-Spezialisten“ nennen. Auf ihrer Website werben sie mit dem Slogan: „Mein neuer Kühlschrank hält Frisches 3x länger frisch„. Leider gehen Neff-Kühlschränke gelegentlich auch 3x schneller kaputt.
Ein durchschnittlicher Kühlschrank hält so ca. 10-15 Jahre, gerne kann daraus auch eine Lebensdauer von 20 Jahren werden. Dies liest man zumindest auf einschlägigen Energieberatungsseiten, die den Gesamtenergieverbrauch solcher Geräte ermitteln.
Anders bei unserem Gerät der Firma Neff: Nach nicht einmal 4 Jahren verabschiedete sich der Motor des Kühlschranks.
Der herbeigerufene Monteur diagnostizierte mit anteilnahmsloser Miene eine Schadenshöhe von 498 Euro – was einem Totalschaden gleich kommt. Man beachte dabei die psychologische …lies die komplette Story »
Auf die Anfrage im Blog bekamen wir gleich mehrere tolle Hinweise. Einen haben wir ausprobiert – mit durchschlagendem Ergebnis. Nach nur einer Nacht mit einem Schälchen, in das wir Apfelsaft, Essig und Spülmittel gefüllt hatten, waren die gesamten Fruchtfliegengeschwader ausgerottet. Nachwachsende Bestände flogen ohne lange zu zögern ebenfalls gleich in die Fruchtfliegenfalle.
Da der Essig jedoch das Raumklima geringfügig beeinträchtigt, haben wir den Selbstversuch auch ohne Essig gestartet. Und siehe da: Die essigfreie Lösung duftet nicht nur besser, die scheint auch noch …lies die komplette Story »
Neulich nach Kauf einer Garnelenpackung schaute ich nach dem Auftauen etwas irritiert. Auf der Verpackung stand: „entdärmt“. Allerdings schienen meine Garnelen ihre Därme noch zu besitzen. Schwarze Linien zogen sich entlang der Innenseite der Tiere (siehe Foto). Da wir Garnelen eher selten zubereiten irritierte es mich so sehr, dass ich das folgende Foto an der Hersteller mailte und um Stellungnahme bat.
Wenn ich ehrlich bin: Mit einer Antwort habe ich nicht gerechnet. Schon gar nicht mit einer ausführlichen. Da ich in verschiedenen Foren gesehen hatte, das man sich auch dort dieselbe Frage stellte, veröffentliche ich die Antwort des Herstellers (Iglo) hier und heute. Immerhin habe ich mich sehr darüber gefreut: …lies die komplette Story »
Sommerzeit ist Früchtezeit. Bei uns liegen ständig welche herum. Mit den Früchten kommen jedoch auch Fruchtfliegen (korrekt: Taufliegen) ins Haus. Meist werden sie direkt aus dem Supermarkt importiert. Die Eier der kleinen Fruchtfliegen haften an den eingekauften Früchten, daheim schlüpfen die Fliegen dann.
Hat man regelmäßig Früchte offen liegen, können sich die Fruchtfliegen schnell zu einer Plage entwickeln. Regelmäßiges Entsorgen von Küchenabfällen alleine hilft dann nicht mehr.
Mich würde interessieren: Was stellt Ihr an, um diesen kleinen Monstern Herr zu werden? Für jeden Vorschlag bin ich dankbar.
Eine wunderschöne Idee: Zwei Kellner sinnieren vor Dienstbeginn über die großen Fragen dieser Welt. Einer von beiden tatsächlich Kellner (gewesen?), der andere Schauspieler. Das Restaurant ist auf jeden Fall authentisch.
Ich koche erst seit etwa 2 Jahren. Davor war es für mich ganz selbstverständlich, dass Essen aus Tüten und Dosen kommt oder über eine Theke geschoben wird. Wichtig war für mich die Geschmacksexplosion. Wie die zustande kam, hat mich im Grunde nicht interessiert.
Seit ich koche hat sich das beinahe ins Extrem umgekehrt. In der Zwischenzeit habe ich selbst gegen Gewürzmischungspülverchen eine Abneigung. Ich schaue regelmäßig auf die Liste der Inhaltsstoffe bei Lebensmittel und bereite sie am liebsten frisch zu.
Ich weiß jedoch, dass ich mit dieser Einstellung (mit Euch anderen Bloggern und wenigen Nichtbloggern) allein auf weiter Flur stehe. Den meisten anderen Menschen ist im Grunde egal, woraus ihr Essen besteht. Hauptsache schnell, billig und viel Geschmack.
Das Ergebnis ist eine Food-Industrie, die solche Gleichgültigkeit scham- und gnadenlos ausnutzt. Statt natürlicher Zutaten werden Imitate und chemische Ersatzstoffe verwendet, meist mit deutlich geringeren Rohstoffkosten.
Wie das dann endet könnt Ihr morgen im Supermarktregal lesen. Oder im Artikel „Der Schokoladenkeks, der keiner ist“ von focus.de. Guten Appetit.
Ich halte mich gelegentlich in Frankreich auf und kann dort regelmäßig erleben: Essen hat für Franzosen einen anderen Stellenwert als für uns Deutsche. Dies gilt sowohl für den Einkauf von Lebensmitteln als auch für den Restaurantbesuch.
Wie sehr den Franzosen die Lebensfreude „Essen“ am Herzen liegt zeigt auch eine Meldung von heute morgen: Die französische Art der Wirtschaftsunterstützung in Krisenzeiten.
Vielleicht wäre das auch in Deutschland eine Diskussion wert?
Gutes Essen, lange Schlafen, keine Termine, kein Fernsehen, keine Zeitung… Dafür gute Bücher, Meer und viel Sonnenschein… Für uns die idealen Zutaten für einen super erholsamen Urlaub.
Leider ist er schon wieder vorbei und der Alltag hat uns wieder.
Jeden Tag unseres Ägypten-Urlaubs haben wir in vollen Zügen genossen. Dazu gehörte auch hemmungsloses Schlemmen, welches bereits morgens begann. Die sogenannte „Eierstation“ war morgens eine Show, weil hinter den Pfannen ein echter Künstler stand. Meist haben wir uns dort ein Omelett zubereiten lassen mit Ei, Käse, Zwiebeln, Petersilie, Tomaten und Champions…
Die Show bestand aus der Geschwindigkeit der Zubereitung und dem wenden des Omeletts. Der Pfannenkünstler lies es dabei jedes Mal durch die Luft wirbeln. Jeden Morgen aufs Neue haben wir eigentlich damit gerechnet, das es auch mal schief geht – aber nicht ein einziges Mal ist es passiert.
Gesund ist soviel Omelett vermutlich nicht, aber es war ja Urlaub.
Bei der regelmäßigen Suche nach neue Rezeptideen haben ich früher oft den Suchschlitz des Firefox (mein bevorzugter Browser) verwendet.
Das Ergebnis war dann oft auf den ersten Ergebnisseiten eine lange Liste von Rezeptwebsites, die letztlich nichts weiter als Rezeptabladehalden aus allen möglichen Quellen sind. Haufenweise Rezepte, ohne das erkennbar wäre, dass jemand das Zeug auch tatsächlich nachgekocht hätte. Stattdessen Tonnen von Werbebanner, die darauf hoffen, dass man sich bei der Suche verklickt und damit Umsatz für die Rezeptseite generiert.
Wie schön entspannt ist da doch die Suche in Koch-Blogs.
Wenn sich Dinge erstmal durchgesetzt haben, scheint sie niemand mehr zu hinterfragen.
Beim nachkochen eines Rezeptes von Chili und Chiabatta stutzte ich neulich kurz, als ich statt des üblichen Hinweises „2 Schalotten“ las: „75 Gramm Schalotten„. Die Überraschung wich schnell in Begeisterung: Es gibt große und kleine Schalotten, längliche und runde. 75 Gramm sind also eine perfekte Ansage, um dieses Rezept so nachzukochen, wie sich der Urheber das mal gedacht hat.
Da sich beim Kochen meist sowieso eine Küchenwaage in der Nähe befindet, werde ich bei typischen Stückmaßen in Zukunft wohl auch dazu über gehen, eine Gewichtsangabe statt der üblichen Stückangabe hinzuschreiben. Schluss mit „1 Zwiebel“, „5 Karotten“ und „3 Knoblauchzehen“.