Aronia-Milchshake

Aronia-MilchshakeEigentlich haben wir die Pflanzen rund ums Haus bisher nach Kriterien wie: robust, Wuchshöhe, pflegeleicht, winterhart … ausgesucht. Und ob die Früchte einer Pflanze essbar sind interessierte uns erstmal nicht. Vermutlich haben wir die Aronia melanocapa, oder auch Schwarze Apfelbeere, gekauft weil sie winterhart ist und uns das Blatt sowie die Blüten gefielen.

Wir staunten daher nicht schlecht als wir bereits im ersten Jahr viele schwarze Beeren bewundern konnten und uns gesagt wurde, das die Schwarze Apfelbeere in Russland eine begehrte Beere ist, aus der z.B. Marmelade hergestellt wird. Zudem wird ihr ein hoher Anteil an Vitaminen und Antioxydantien zugesagt. Während wir uns im ersten Jahr noch überlegten was man aus den Beeren zubereiten könnte – entdecken die Vögel die leckeren Beeren. Nicht mal 24 Stunden dauerte es und alle Beeren waren ratze putz verspeist. Ein Jahr später waren wir schneller und haben zumindest einen Teil geerntet und zu einem leckeren Shake verarbeitet. Aktuell heißt es sich noch gedulden, denn erst im Herbst sind die Früchte Ernteereif. Aber bekanntlich ist die Vorfreude die Schönste ….

Zutaten für das Aronia-Milchshake:Aronia-Milchshake - Zubereitung

  • 600 g Apfelbeeren
  • 1 Liter Milch
  • 200 g Sahne
  • ggf. Honig oder Zucker zum süßen.

Zubereitung des Shakes:

Die Aronia waschen und gegebenenfalls stark verschrumpelte aussortieren. Dann mit einem Stabmixer pürrieren und durch ein Sieb streichen. Sahne steif schlagen. Den Aronia-Fruchsaft mit der Milch und der Sahne in einen großen Topf geben und mit dem Mixer kräftig schlagen.

Das war es schon.

Aronia-Milchshake - Apfelbeeren pflücken

Zum Geschmack: Schwer zu beschreiben, aber herb und fruchtig trifft es vielleicht am besten. Süße darf man nicht erwarten. An einem heißen Tag, kalt getrunken, erfrischt es gerade deshalb. Oder wer es lieber süß mag kann mit Honig, Zucker oder auch einem pflanzlichen Süßungsmittel wie Stevia (gibt es z.B. hier: stevia-kaufen.de) sicher nachhelfen …

Erstellt von Sabine am 25.05.2013 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Apfelpunsch

Apfelpunsch Die besonders schönen Momente des Winters sind, sich an einem kalten oder regnerischen Wintertag mit Punsch zu wärmen. Für alle, die gerne mal etwas anderes wie Glühwein ausprobieren wollen, bietet sich der Apfelpunsch an. Geschmacklich etwas völlig anderes. Kardamom und Sternanis verleiht diesem Punsch zudem eine besondere Note. Die Apfelstücken, die man am Ende löffeln kann, sind schön weich und geschmacklich intensiv. Da darf der Winter ruhig nochmal richtig kalt werden :-).

Zutaten für einen großen Topf Apfelpunsch:

  • 5 Zitronen
  • 4 Äpfel (950 g) z.B. Elstar
  • 4 EL Honig
  • 6 Kardamomkapseln
  • 6 Sternanis
  • 3 l naturtrüber Apfelsaft
  • Apfelpunsch - Zubereitung600 ml Calvados
  • Teebeutel zum verschließen

Zubereitung des Apfelpunsch:

Die Zitronen auspressen und den Saft in eine größere Schüssel geben. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse mit einem Kerngehäuseausstecher entfernen. Dann in Scheiben schneiden und anschließend in kleine Würfel (ca. 1×1 cm). Die Würfel sofort in den Zitronensaft geben und mit den Zitronensaft benetzen damit sie nicht braun werden.

Als nächstes in einen großen Topf den Apfelsaft zusammen mit dem Honig geben. Anschließend kommen die Apfelstückchen hinzu. Wer auf die Optik Wert legt, packt 200 g der mit Zitronensaft beträufelten Apfelwürfel in einer kleine Schüssel und stellt sie beiseite. Mit ihnen kann man spätere Portionen versehen, den die neuen Äpfel schwimmen oben und bleiben hell.

Apfelpunsch - abschöpfen

Die Kardamomkapsel grob mörsern und in einen verschließbaren Teebeutel geben. Den Beutel in den Saft hängen und alles zusammen köcheln lassen. Rund 10 Minuten. Dann die Platte zurück drehen und wenn es nicht mehr köchelt den Calvados dazugeben. Ab jetzt darauf achten das der Punsch nicht mehr aufkocht, außer man möchte Kinderpunsch. Wobei dann sollte man besser auf den Calvados verzichten als in wegzukochen ;-).

Erstellt von Sabine am 22.02.2013 | Kommentare deaktiviert für Apfelpunsch
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Thymian-Zitronen-Martini

In letzter Zeit haben wir öfters mal Lust auf einen Cocktail und gerne darf es was ausgefallenes sein. Von einen Freund, der unsere Neigung teilt, haben wir die Tage den Tipp zum Thymian-Zitronen-Martini mit Rezept bekommen. Sirup haben wir bisher noch nie zubereitet – daher reizte uns das Rezept ganz besonders. Es ist nicht schwer, aber etwas aufwendiger – doch es lohnt sich. Endlich mal ein Cocktail ohne Zutaten die nur so vor Chemie strotzen. Und schon das auskochen des frischen Thymian ist ein Geruchserlebnis der besonderen Art.

Zutaten für den Sirup (ergibt rund 300 ml Sirup):

  • 150 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • 1 Bund Thymian (40 g)
  • 1/2 Zitrone
  • 3 Bio-Zitronen (unbehandelte Schale)

Zutaten für einen Thymian-Zitronen-Martini:

  • 3 cl Sirup
  • 6 cl Vodka
  • Eis
  • Zitronenscheibe
  • Thymianzweig

Zuerst die Zitronen waschen und dann die Schale der Zitronen abreiben. Wichtig nur das gelbe abreiben – das weiße schmeckt bitter… Dann die Thymianzweige waschen. In einen Topf den Zucker mit Wasser geben und aufkochen. Dann die Thymianzweige und den Abrieb der Zitrone dazugeben und gut 40 Minuten köcheln lassen.

Durch den Zucker wird das ganze leicht eingedickt und sirupartig. Nach rund 40 Minuten das ganze durch ein Sieb geben und abkühlen lassen. Erst wenn der Sirup ganz abgekühlt ist kann man sich an den eigentlichen Cocktail machen.

Jetzt zum eigentlichen Cocktail – der schnell gemacht ist:

Sirup und Vodka mischen. Beides sollte gekühlt sein. Einen Eiswürfel dazugeben und in ein Martiniglas geben. Mit einer Zitronenschale und einem Thymianzweig garnieren.

Auf alle Fälle ein nicht alltäglicher Cocktail der sich angenehm von den üblichen Standards abhebt und für Thymian-Liebhaber mit absoluter Probier-Empfehlung.

Erstellt von Sabine am 09.09.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Apfel-Martini

Apfel-Martini? Wie kommt man denn auf sowas, um Himmels Willen?

Ganz einfach: Man legt eine DVD von „King of Queens“ ein und erlebt in Folge 20 der vierten Staffel, wie Dough Heffernan seine Carrie mit „Apfel-Martinis“ alkoholisiert, um ihrer Kritik aus dem Weg zu gehen.

Apfel-Martinis lassen sich jedoch auch anders einsetzen. Zum Beispiel als leckerer, fruchtiger, nicht zu süßer Cocktail. …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 06.04.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Orangenpunsch mit Sahnehaube

Kaum wird es so richtig kalt, erinnere ich mich prompt an diverse Glühwein- und Punsch-Rezepte. Orangenpunsch haben wir vor langer Zeit bereits einmal zubereitet – doch heute haben wir dem Punsch noch ein „Krönchen“ in Form einer Sahnehaube aufgesetzt. Und ich muss gestehen, damit schmeckt der Punsch nochmal besser. Wer es sehr süß mag, sollte mit diesem Rezept vorsichtig sein – das Besondere hier: Der Punsch zeichnet sich durch eine leicht herbe Note aus. Ergänzt …lies die komplette Story »

Erstellt von Sabine am 15.12.2011 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Cocktailrezept: Bitter Symphony

Gelegentlich öffne ich mal den Spirituosenbaukasten und probiere neue Mischungsabenteuer aus. Dieses mal kam mir Birnensaft in die Finger. Mit seinem schwach süßen Geschmack animierte er mich zu einem Cocktail mit Tendenz zu Bitteraromen. Als Spitituosen boten sich Martini und Aperol an.

Um das ganze nicht zu bitter werden zu lassen haben ich mit verschiedenen weiteren Säften experimentiert und eine Mischung aus Ananassaft und Cranberrysaft für die beste Mischung befunden.

Beim Namen besteht Verwechslungsgefahr: Ich nenne meinen Cocktail „Bitter Symphony“. Er ähnelt aber nur vom Namen dem „Bitter Sweet Symphony“, einem Rumcocktail mit völlig anderer Geschmacksrichtung. …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 25.11.2011 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Countrypolitan

Den Auftakt zu einem schönen Kochsamstag mit Freunden bildet bei uns oft ein Aperitif. Dabei endet die Suche, das muss ich zugeben, häufiger auch mal in der Cocktail-Schublade. Neulich fanden wir einen schönen Kompromiss, trinkbar sowohl als Cocktail oder, in kleinerer Menge, als Aperitif.

Unser Kochgast brachte die Idee „Countrypolitan“ mit und sie gefiel uns spontan. Zwar hatte er eine Variante im Kopf, die statt Limonensaft einen Limonenliqueur verwendet, wegen des ohnehin ausdrucksstarken Alkoholgehalts entschieden wir uns dann jedoch für die Rezeptversion für die Juice-Variante (wenngleich wir die Liquervariante probiert und auch für gut befunden haben).

Die Basis für unser Rezept fanden wir bei Felicia’s Speakeasy. Für einen ausgewogeneren Geschmack haben wir den Bourbon etwas reduziert.

Zutaten für den Countrypolitan:

  • 2 Einheiten Bourbon Whiskey
  • 1 Einheit Cointreau
  • 1 Einheit Limettensaft (oder frische Limetten selber auspressen)
  • 1 Einheit Cranberrysaft
  • Limettenscheiben zur Deko
  • Eiswürfel

Zubereitung des Countrypolitan:

Zunächst crunchen wir Eis. Je nach Shaker kannst Du aber auch einfach Eiswürfel verwenden. Gecrunsht hat das Eis eine größere Oberfläche und kühlt den Countrypolitain schneller durch.

Die Zutaten oben sind in Teilen angegeben. Wie viel ein Teil ist hängt von der Größe Deines Shakers ab. Bei uns war ein Teil 50 cl.

Frisch gepresste Limonen schmecken noch besser als Direktsaft. Wenn Du welche bekommst: Halbiere sie und presse sie aus.

Alle Bestandteile werden nun in der richtigen Menge in den Shaker gegeben und kräftig geschüttelt. Fertig ist der Countrypolitain, wenn er richtig durchgekühlt ist. Man gibt ihn dann ein Cocktailschalen. Als Cocktail serviert kann man die Ränder noch zuckern.

Wer die passende Musik für die Zubereitung sucht, dem seien „Countrypolitan Duets“ von Anna Wilson empfohlen. Die countrypolitischen Songs passen als loungiger Klangteppich optimal zum Countrypolitain:

 

Erstellt von Stefan am 27.08.2011 | Kommentare deaktiviert für Countrypolitan
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Ingwersaft mit und ohne Schuss

„Ingwersaft“ stand für mich in der Reihenfolge der noch zu trinkenden Getränke ganz unten in der Tabelle. Im abstiegsgefährdeten Bereich. Um den Klassenerhalt kämpfend mit grenzwertigen Säften wie z.B. „Champignondirektsaft“ oder „Fleischsaft mit Radieschenhaube“.

Und dann nahte ein Kochsamstag im Freundeskreis. Zusammen mit dem Wunsch unseres Gastes: „Kann auch ruhig was ausgefallenes oder kompliziertes sein„. Da solche Kochsamstage traditionell mit einem Getränk beginnen, kam reflexartig die Idee auf, mal in die Gruppe der abstiegsgefährdeten Saftkreationen zu schauen. „Er wollte ja unbedingt was was Ausgefallenes machen!„. Also haben wir den lokalen Supermarkt konspirativ geplant um seine Ingwerbestände erleichtert.

Heraus kam ein sommertaugliches Getränk. Pikant, fruchtig und erfrischend zugleich. Ein neue Geschmackserfahrung, und für den komplett unterschätzen Wettkampfteilnehmer der Sprung aus der Abstiegszone.

Vielleicht gelang der Ingwersaft auch deshalb so gut, weil unser Mitkochbanause glückliche Pfefferminze aus dem heimischen Garten mitbrachte. Und zwar so große Mengen, dass bei ihm daheim nun vermutlich eine Baugrube klafft.

Hier ist die ganze Geschichte: So entstand dieses herrliche Sommergetränk… …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 09.08.2010 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Glühbier

GlühbierAusgerechnet jetzt! Es ist bald Winter und der Bierkonsum ist seit Jahren rückläufig. Ausgerechnet jetzt haben wir uns vorgenommen, dieser kränkenden Hopfenbranche unter die Arme zu greifen. Und um die seltsamen Rahmenbedingungen zu vervollständigen: Wir bekommen Schützenhilfe vom österreichischen Kirchenweb. Denn deren Rezept für Glühbier diente uns als Vorlage. Allerdings nur grob, wir haben die Zutatenliste erweitert und verfeinert.

Wenn es nach uns geht darf der nächste Sommer ruhig kühl und verregnet sein. Wir haben ja unser leckeres Glühbier. Und das ist immer eine Ausrede wert… …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 23.11.2009 | (13) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Erdbeer Daiquiri

Erdbeer DaiquiriHeutzutage wird die Getränkeindustrie nicht müde, alle möglichen hochprozentigen Spirituosen mit süßen Chemiebomben zu vermischen, um den Alkohol massentauglich zu machen. Meist sind große Mengen Zucker im Spiel.

Drehen wir den Spieß doch mal um und nutzen die natürliche Süße von reifen Erdbeeren, um in Verbindung mit weißem Rum und wenig (!) Zucker ein wirklich verführerisches Sommergetränk zu basteln: Einen Erdbeer-Daiquiri. Der ist schnell gezaubert und kommt garantiert an.

Zu möglichen Nebenwirkungen studieren Sie bitte den Beipackzettel in Bereich „Zutaten / Rum“. …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 25.06.2009 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Mango Lassi

Mango LassiVor vielen Jahren habe ich Mango Lassi bei einem Inder das erste Mal getrunken. Sie schmeckte einfach toll erfrischend und fruchtig. Danach habe ich immer mal wieder im Supermarkt zu den fertigen Lassis gegriffen, aber alle waren sie immer zu süß und meist schmeckten sie zudem noch künstlich. Dabei ist eine Lassi wirklich schnell gemacht, wie ich heute feststellen musste.

Ab sofort gibt es hier nur noch selbstgemachte Lassi und um die Supermarkt-Kunstvariante werde ich in Zukunft einen Bogen machen. Wer keine …lies die komplette Story »

Erstellt von Sabine am 27.04.2009 | (9) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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