
Nicht immer braucht es Soße zu einem Fleisch – aber zumindest ein Chutney mögen wir gerne dazu. Und wenn es nach uns geht, umso ausgefallener umso besser. Daher hat uns die Idee von Highfoodality Physalis zu verwenden ausgesprochen gut gefallen. Die leicht säuerliche Frucht in Kombination mit Paprika, Ingwer und der Schärfe von Piri-Piri-Schotten versprach ein besonderes Geschmackserlebnis und enttäuschte uns nicht.
Zutaten für 5-6 Portionen
- 300 g Physalis
- 3 Zwiebeln (280 g)
- 100 ml Weißweinessig
- 80 g brauner Zucker
- 35 g Ingwer
- 2 Piri-Piri-Schoten (aus dem Glas)
Zubereitung des Physalis-Chutney
Zuerst die Blätter, den sogenannten Blütenkelch, entfernen. Aber Achtung die Früchte kleben etwas. Dann die Früchte waschen und halbieren. Die Paprika ebenfalls waschen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Zwiebel enthäuten und Ingwer schälen. Die Zwiebeln und den Ingwer anschließend sehr fein würfeln. Jetzt noch die Piri-Piri-Schote in sehr kleine Stückchen schneiden.
Alle Zutaten werden auf einmal in einen Topf geben. Also Zwiebel-, Paprika- und Ingwerwürfelchen sowie die halbierten Physalis und die Piri-Piri. Dann noch den Weißweinessig und den braunen Zucker dazugeben. Alles zusammen aufkochen. Danach die Hitze reduzieren und offen rund 30 Minuten köcheln lassen. Die Flüssigkeit sollte einkochen aber nicht vollständig, so das das Chutney eine etwas fließende Konsistenz behält.

Danach abkühlen lassen. Wir haben es zu Schweinefilet serviert. Aber es passt sicher auch zu anderem Fleisch und vor allem eignet es sich sicher ideal zu Grillfleisch. Der Sommer oder zumindest ein paar wärmere Tage dürfen also gerne kommen ;-)
Als ehemaliges Stadtkind ist die erste Johannisbeer-Ernte im eigenen Garten etwas ganz Besonderes. Zum einen schmecken sie definitiv besser wie die gekauften und zum anderen ist es ein tolles Gefühl zu wissen, dass diese Johannisbeeren wirklich unbehandelt sind. Nach dem direkten Verzehr hatten wir jedoch noch genügend übrig und da ein Grillabend anstand, zauberten wir damit ein herrlich fruchtiges Chutney.
Zutaten für das Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:
- 1/2 TL Anis
- 1 TL Senfkörner (schwarz)
- 6-7 Blätter Pfefferminze
- 10 mittelgroße Zitronenmelisseblätter
- 65 g Rohzucker
- 250 g schwarze Johannisbeeren
- 1,5 Äpfel (Sorte sauer)
- 1/2 Zitrone
- 100 g Staudensellerie
- 50 ml Apfelessig
- Zimt (nach Geschmack, ca. 1/2 TL bei uns)
Zubereitung des Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:
Zuerst in einer kleine Pfanne den Anis mit den Senfkörnern ohne Fett leicht anrösten. Die Johnannisbeeren waschen. Dann die Pfefferminze und Zitronenmelisse in dünne Streifen schneiden. Die Zitrone auspressen. Bei der Staudensellerie die Fäden entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann den Apfel schälen und ebenfalls kleinschneiden.

Als nächstes die angerösteten Anis/Senfkörner fein mörsern. Jetzt alle Zutaten, also auch den Rohzucker, Apfelessig und den Zimt zusammen in einen Topf geben. Gut umrühren und miteinander einköcheln lassen – währenddessen immer wieder umrühren. Nach rund 30 Minuten war unser Chutney perfekt eingekocht.

Das Chutney passt perfekt zu gegrilltem Fleisch und macht jeder fertigen Soße mächtig Konkurrenz.
Neulich blieb ich beim Surfen auf einer Videoseite hängen, auf der die Zubereitung eines Mango-Chutnes gezeigt wird. Grund genug, endlich mal ein Chutney selbst zu machen.
Wir haben die Zutatenliste mit ein paar Mengenabwandlungen übernommen. Wichtig für diese Chutney ist, dass die Mango wirklich reif ist, da sie nur ca. 5 Minuten erhitzt wird. Eine Flugmango war bei uns die Frucht der Wahl.
Diese Variante hat …lies die komplette Story »
Heute hatten wir einfach mal wieder Lust auf ein Currygericht.
Apfel zusammen mit Curry hat sich dabei schon das ein oder andere Mal bewährt. So auch diesmal – die leicht süßlich Note mit etwas Schärfe war klasse… und das Chutney was wir kurz zuvor zubereitet hatten, passt hier prima dazu.
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Ein Dessert mit pikanter Note – eigentlich hatte ich das schon länger auf der Agenda. Mit dem besonderen Pfeffer, der neulich ankam, lag das nun endlich in greifbarer Nähe. Und deshalb habe ich’s getan: Ein Dessert mit wenig Süße, angenehmer Säure und einem leichten Nachbrenner – durch Sansho.
Perfekt wäre ein selbstgemachtes Vanilleeis gewesen, in diesem Fall hatte ich leider nur die (übersüßte) Industievariante zur Verfügung. …lies die komplette Story »