Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel

Als ehemaliges Stadtkind ist die erste Johannisbeer-Ernte im eigenen Garten etwas ganz Besonderes. Zum einen schmecken sie definitiv besser wie die gekauften und zum anderen ist es ein tolles Gefühl zu wissen, dass diese Johannisbeeren wirklich unbehandelt sind. Nach dem direkten Verzehr hatten wir jedoch noch genügend übrig und da ein Grillabend anstand, zauberten wir damit ein herrlich fruchtiges Chutney.

Zutaten für das Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:

  • 1/2 TL Anis
  • 1 TL Senfkörner (schwarz)
  • 6-7 Blätter Pfefferminze
  • 10 mittelgroße Zitronenmelisseblätter
  • 65 g Rohzucker
  • 250 g schwarze Johannisbeeren
  • 1,5 Äpfel (Sorte sauer)
  • 1/2 Zitrone
  • 100 g Staudensellerie
  • 50 ml Apfelessig
  • Zimt (nach Geschmack, ca. 1/2 TL bei uns)

Zubereitung des Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:

Zuerst in einer kleine Pfanne den Anis mit den Senfkörnern ohne Fett leicht anrösten. Die Johnannisbeeren waschen. Dann die Pfefferminze und Zitronenmelisse in dünne Streifen schneiden. Die Zitrone auspressen. Bei der Staudensellerie die Fäden entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann den Apfel schälen und ebenfalls kleinschneiden.

Als nächstes die angerösteten Anis/Senfkörner fein mörsern. Jetzt alle Zutaten, also auch den Rohzucker, Apfelessig und den Zimt zusammen in einen Topf geben. Gut umrühren und miteinander einköcheln lassen – währenddessen immer wieder umrühren. Nach rund 30 Minuten war unser Chutney perfekt eingekocht.

Das Chutney passt perfekt zu gegrilltem Fleisch und macht jeder fertigen Soße mächtig Konkurrenz.

Erstellt von Sabine am 08.08.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Ingwersaft mit und ohne Schuss

„Ingwersaft“ stand für mich in der Reihenfolge der noch zu trinkenden Getränke ganz unten in der Tabelle. Im abstiegsgefährdeten Bereich. Um den Klassenerhalt kämpfend mit grenzwertigen Säften wie z.B. „Champignondirektsaft“ oder „Fleischsaft mit Radieschenhaube“.

Und dann nahte ein Kochsamstag im Freundeskreis. Zusammen mit dem Wunsch unseres Gastes: „Kann auch ruhig was ausgefallenes oder kompliziertes sein„. Da solche Kochsamstage traditionell mit einem Getränk beginnen, kam reflexartig die Idee auf, mal in die Gruppe der abstiegsgefährdeten Saftkreationen zu schauen. „Er wollte ja unbedingt was was Ausgefallenes machen!„. Also haben wir den lokalen Supermarkt konspirativ geplant um seine Ingwerbestände erleichtert.

Heraus kam ein sommertaugliches Getränk. Pikant, fruchtig und erfrischend zugleich. Ein neue Geschmackserfahrung, und für den komplett unterschätzen Wettkampfteilnehmer der Sprung aus der Abstiegszone.

Vielleicht gelang der Ingwersaft auch deshalb so gut, weil unser Mitkochbanause glückliche Pfefferminze aus dem heimischen Garten mitbrachte. Und zwar so große Mengen, dass bei ihm daheim nun vermutlich eine Baugrube klafft.

Hier ist die ganze Geschichte: So entstand dieses herrliche Sommergetränk… …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 09.08.2010 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Pfefferminzrettung

Vor über einem Jahr haben wir in unserem, leider noch nicht angelegten Garten, zumindest eine Gewürzschnecke aufgebaut und gehegt und gepflegt.

Salbei, Schnittlauch und Pfefferminze gedieh besonders gut. Da ich wusste, das dieses Jahr der Garten nochmal komplett umgegraben wird habe ich mir im Herbst keine großen Gedanken über die Pflanzen gemacht. Einiges hat den Winter auch nicht überlebt. Aber sowohl Salbei, Schnittlauch als auch die Pfefferminze sind im Frühjahr wieder auferstanden.

Bei der Pfefferminze musste ich auch direkt lernen das sie wuchert. Den in diesem Jahr war plötzlich überall in der Gewürzschnecke Pfefferminze zu finden.

Da die Pfefferminze sich aufgrund ihres kräftigen Aromas prima für Pfefferminztee eignete habe ich zumindest zwei Triebe kurz bevor der Bagger kam abgeschnitten. Mal schauen, vielleicht klappt es mit dem Wurzeln ziehen. Wenn es klappt, denke ich bekommt sie einen großen Topf – darin kann sie am wenigsten Schaden anrichten und wir uns wieder über frischen Pfefferminztee freuen :o).

Erstellt von Sabine am 11.09.2008 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Maibowle (Waldmeisterbowle)

Gehen wir das Thema mal technisch/medizinisch an: Die meisten Lebewesen entwickeln nach ihrem Ableben Gerüche, wenn der Zersetzungsprozess einsetzt.

Bevor jetzt alle angeekelt weglaufen: Ja, es geht tatsächlich um Waldmeister. Der riecht im lebendigen Zustand nämlich im besten Fall nach Wiese. Abgelebt jedoch, beginnt die Pflanze zu welken und erhöht den Cumaringehalt erheblich. Eben jenes Cumarin ist dafür verantwortlich, dass Waldmeister nach seinem Exitus riecht, wie er riechen muss: Grün. Obwohl er Speisen und Getränke nicht grün zu machen vermag (dazu ist nur Dr. Oetker imstande).

Während sich im Dezember alle Welt über die höhe Cumarinbelastung in Weihnachtsplätzchen aufregt, greift im Mai eine ganze Nation zu prickelnden Getränken mit freiwilliger Cumarinaromatisierung: Waldmeisterbowle. Und genau das haben wir auch getan, denn es ist ja schließlich Mai und der Waldmeister wächst und blüht im Wald…

Zutaten: …lies die komplette Story »

Erstellt von Stefan am 12.05.2008 | (11) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Pfefferminztee aus dem eigenen Garten

PfefferminzePfefferminztee aus frischen Pfefferminzblättern habe ich in Tunesien vor vielen Jahren das erste Mal getrunken. Pfefferminztee aus getrockneten Blättern schmeckt dagegen im Vergleich etwas bitter und kräftiger – mir eigentlich zu stark. Nachdem unsere Pfefferminzpflanze in der Kräuterschnecke prächtig gedeiht, ist mir wieder der angenehme Geschmack aus Tunesien in den Sinn gekommen.

Daher habe ich einfach mal ein paar Blätter gezupft, klein gehackt und in ein Tee-Ei gegeben. Anschließend habe ich es mit heißem Wasser überbrüht. Es schmeckte …lies die komplette Story »

Erstellt von Sabine am 27.06.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Minz-Rouladen an gedünstetem Knoblauchgemüse

Minz-Rouladen an gedünstetem Knoblauchgemüse

Gerichte mit Minze konnte ich mir früher nie vorstellen – umso erstaunlicher, das ich direkt mit dem ersten Minzgericht (Red Peppermint Balls) auf den Geschmack gekommen bin. Heute gab es daher direkt das nächste Gericht mit unserer Pfefferminze aus dem Garten.

Zutaten für 4 Personen:

Erstellt von Sabine am 24.06.2007 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Red Peppermint Balls

Red Peppermint Balls

In unserer Kräuterschnecke haben wir unter anderem Pfefferminze gepflanzt. Sie scheint sich dort wohl zu fühlen, da sie sich in nur kurzer Zeit extrem ausgebreitet hat. Daher haben wir heute entschieden Ihrem Wachstum entgegen zu wirken und uns auf die Suche nach Pfefferminz-Rezepten gemacht. Bei Genial-Lecker sind wir dabei auf die Hackklößen mit Pfefferminze gestoßen und haben es gleich ausprobiert. Da wir noch nie ein Pfefferminz-Gericht gegessen haben waren wir sehr gespannt. Stefans Reaktion war nach dem ersten Biss erst sehr verhalten, allerdings lag es wohl daran das wir etwas mehr Pfefferminze als im Rezept stand genommen hatten. Nach zwei, drei Bissen fand aber auch er Gefallen an dem neuen Geschmackserlebnis.

Ich war dagegen direkt begeistert. Einfach klasse. Ich hätte nicht gedacht, das …lies die komplette Story »

Erstellt von Sabine am 23.06.2007 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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