Espresso-Nudeln mit Birnen-Sahne-Sauce
Im Herbst letzten Jahres bin ich auf der Lust auf Genuss-Messe in Stuttgart an einem Nudelstand hängen geblieben. Live wurde ein schnelles Gericht gezaubert. Beim Anblick der brauen Espressonudeln musste ich es einfach auch probieren. Die mit Birne und Sahne süß zubereiteten Nudeln waren im ersten Moment zwar etwas gewöhnungsbedürftig , aber beim zweiten Biss bereits sehr lecker. Der Espresso gibt den Nudeln zwar seinen Namen ist geschmacklich aber doch eher dezent.
Da ich mir von der Messe eine Packung Espresso-Nudeln mitgenommen hatte, wurde das Gericht heute direkt nachgekocht. Mal sehen, vielleicht bestelle ich irgendwann auch noch die Sorten: Ingwer, Marzipan, Kokos oder Koriander.
Zutaten für 2-3 Personen:
- 250 g Espressonudeln
- 3-4 reife Birnen (400 g)
- 20 g Butter
- 200 ml Sahne
Zubereitung:
Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Nudeln ca. 4-5 Minuten in siedenden Wasser kochen, so das sie noch leichten Biss haben. Dann die Nudeln abgießen.

In einer Pfanne die Butter schmelzen und die Birnenstücke darin etwas schmoren lassen. Dann die Nudeln dazugeben und gut verrühren. Mit der Sahne übergießen und alles zusammen noch kurz köcheln lassen.
Auf der Messe würde über die Nudeln noch Zucker gegeben, wir haben ihn weggelassen. Unsere reifen Birnen haben dem Gericht genügend Süße verliehen.
Auf jeden Fall ein schnelles Gericht und geschmacklich trotzdem raffiniert.
Erstellt von Sabine am 18.01.2008
Einsortiert in die Kategorien: Nudelgerichte | Vegetarisch

Am 18. Januar 2008 um 09:31 Uhr
das sieht ja sehr yummie aus und verlockt geradezu, mal selbst die nudelmaschine anzuwerfen und die espressonudeln zuhause nachzubasteln. sind die denn mit eiern gemacht? verrät das die verpackung?
Am 18. Januar 2008 um 09:44 Uhr
@reibeisen:
Als Zutaten gibt der Hersteller an: Hartweizengrieß, 30% Ei und 5% Espresso.
Gib Bescheid, sobald Du es ausprobiert hast :o). Ist es eigentlich ein großer Aufwand Nudeln selbst zu machen?
Am 19. Januar 2008 um 16:55 Uhr
[…] das Kochgeschehen anderer Blogs verfolgt, schon werden die raffiniertesten Sachen aufgetischt samt Kaffee. Und neue Blogs gibt es ja auch schon wieder. Demnächst dann also wieder […]
Am 19. Januar 2008 um 18:21 Uhr
Nudeln selbermachen ist eigentlich kein so großer Aufwand, beim ersten Mal dauert’s, bis man kapiert, wie es geht, danach geht es schneller (wie vieles…). Ich habe aber schon lange keine mehr selber gemacht, man braucht halt auch Platz dazu.
Die Espressonudeln sind ja interessant! :-)
Am 20. Januar 2008 um 20:48 Uhr
danke für die ingredienzien-info. wir melden uns, sobald wir näheres erzählen können. grundsätzlich ist nudeln selbermachen gar nicht so schlimm aufwendig. der teig ist schnell gemacht und mit der nudelmaschine auch recht flott ausgewalkt. mühselig ist freilich das aufhängen der nudeln zum trocknen (bei bandnudeln verwenden wir dafür – mangels professionellerer vorrichtungen – den wäscheständer) und das saubermachen nach dem nudelherstellen (irgendwie schaffen wir’s dabei stets, die gesamte küche in eine mehlwohlke zu hüllen). aber der spaß überwiegt eindeutig.
Am 10. Februar 2010 um 16:48 Uhr
Die Espressonudeln sind wirklich interessant. Bist du eigentlich selbst auf die Idee gekommen?
Und was das Nudeln machen anbelangt muss ich mich Barbara anschließen. Beim ersten Mal dauert es wirklich lang, aber wenn man den Dreh raus hat, dann geht das eigentlich ganz leicht.
Am 17. Juli 2014 um 12:32 Uhr
Espressonudeln? Davon habe ich ja noch nie was gehört? Schmecken die gut? Das Rezept hört sich ja auf jeden Fall sehr lecker an auch die Kombination aber diese Nudelsorte habe ich wirklich noch nie gehört!