Ingwersaft mit und ohne Schuss
„Ingwersaft“ stand für mich in der Reihenfolge der noch zu trinkenden Getränke ganz unten in der Tabelle. Im abstiegsgefährdeten Bereich. Um den Klassenerhalt kämpfend mit grenzwertigen Säften wie z.B. „Champignondirektsaft“ oder „Fleischsaft mit Radieschenhaube“.
Und dann nahte ein Kochsamstag im Freundeskreis. Zusammen mit dem Wunsch unseres Gastes: „Kann auch ruhig was ausgefallenes oder kompliziertes sein„. Da solche Kochsamstage traditionell mit einem Getränk beginnen, kam reflexartig die Idee auf, mal in die Gruppe der abstiegsgefährdeten Saftkreationen zu schauen. „Er wollte ja unbedingt was was Ausgefallenes machen!„. Also haben wir den lokalen Supermarkt konspirativ geplant um seine Ingwerbestände erleichtert.
Heraus kam ein sommertaugliches Getränk. Pikant, fruchtig und erfrischend zugleich. Ein neue Geschmackserfahrung, und für den komplett unterschätzen Wettkampfteilnehmer der Sprung aus der Abstiegszone.
Vielleicht gelang der Ingwersaft auch deshalb so gut, weil unser Mitkochbanause glückliche Pfefferminze aus dem heimischen Garten mitbrachte. Und zwar so große Mengen, dass bei ihm daheim nun vermutlich eine Baugrube klafft.
Hier ist die ganze Geschichte: So entstand dieses herrliche Sommergetränk… …lies die komplette Story »
Erstellt von Stefan am 09.08.2010 | (7) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Wenn man Rezepte ausprobiert, ist man, wenn es gut ausgeht, immer geneigt, das Beiwerk „Das beste XYZ-Rezept der Welt“ zum Rezept zu schreiben. Ich gebe mir Mühe und schreibe das nicht zu diesem heißen Apfelwein – obwohl er das Prädikat meiner Meinung nach verdient hätte.
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