Hässliche Messer aus Solingen im Briefkasten
Rund um das Thema „Küche“ bin ich für Werbung zugänglich, das gebe ich offen zu. Es gibt aber eine Art von Werbung, die lässt bei mir sofort alle Schotten herunter fahren:
Gesten lag bei uns im Briefkasten ein Handzettel, in dem zwei Billigmesser mit Plastikgriff eingewickelt waren. „Zur Probe, als Dienst am Kunden„. Auf dem Handzettel wurde die überragende Qualität und die lange Garantie der Messer aus Solingen beworben. Eine Anbieterkennzeichnung gab es nicht. Die Messer waren hässlich und solche Messer benötigen wir derzeit auch nicht. Wir haben sie auch nie angefordert.
Bei Nichtgefallen soll man „die Messer bitte an der Verteiler zurück geben“ – oder einfach 7,90 € bezahlen.
Eigentlich habe ich beides nicht vor, denn in einem spontanen Akt des Ärgers über eine solche dreiste Werbung habe ich die Dinger in den Müll geworfen. Vorsichtshalber habe ich sie dort nach zwei Stunden wieder heraus gezogen, weil ich mir dachte: Frag doch mal im Blog nach.
Die Messer stinken jetzt ein wenig. Hausmüll eben…
Was denkt Ihr, wie soll ich mich verhalten, wenn der Vertreter zweimal klingelt:
- „Sorry, wir kaufen nix„
- Stinkende Messer aus dem Müll wieder mitgeben
- … andere Idee: ________
Erstellt von Stefan am 16.12.2009 | (48) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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