Rehkeule: Sauerbraten mit Cranberries und Lebkuchen

Neuerdings haben wir in unserem Bekanntenkreis einen Jäger, der uns vor kurzem mit einer Rehkeule beglückt hat. Schon beim häuten merkte man, was für ein tolles Fleisch er uns gebracht hat. Er schießt die Tiere um den Wildbestand in den Wäldern um uns herum im Zaum zu halten. Sprich das Tier wurde nicht für uns in einem Gehege gezüchtet, sondern lebte bis zum Schuss in der freien Wildbahn.

Selten kann man sich wohl so sicher sein, das ein Tier wirklich unbehandelt ist. Entsprechend haben wir auch jeden Biss des zarten Fleisches genossen. So ein Rehbraten ist einfach etwas Besonderes und die Sauce, die bei der Zubereitung entsteht, ist einfach ein Gedicht. Als Beilage gab es bei uns unser selbstgemachtes Rotkraut und Kartoffelknödel.

 

Zutaten für 4-5 Personen für die Marinade am 1. Tag

  • 1 Karotte
  • 1 Stück Sellerie (ca. 150 g)
  • 1 Lauch
  • 1 Zwiebel
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 8 Wacholderbeeren
  • 200 ml Rotwein-Essig
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 1/2 l Wasser
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1,4 Kilo Rehbraten (gewogen ohne Knochen)

Zutaten für die weitere Zubereitung am 2. Tag

  • 50 g durchwachsener Speck
  • 2-3 EL Öl
  • 150 g Elisen-Lebkuchen
  • 2-3 EL Cranberrys
  • 1-2 EL Mehl
  • etwas Petersilie

Zubereitung der Marinade

Den Lauch waschen. Lauch und Karotte in grobe Stücke schneiden. Die Sellerie schälen und danach auch in grobe Stücke schneiden. Pfefferkörner und Wacholder fein mörsern. Alle Zutaten zusammen mit den Lorbeerblättern und den Nelken in einen Topf geben und zusammen mit dem Rotwein-Essig, dem Rotwein und 0,5 Liter Wasser aufkochen. Die Marinade danach gut abkühlen lassen.

Das Fleisch waschen, trocken tupfen und gegebenenfalls den Knochen entfernen. Die Haut und Sehnen mit einem sehr scharfen Messer entfernen. Das Fleisch in eine Schüssel legen und die abgekühlte Marinande darüber geben. Die Schüssel im Kühlschrank lagern und 1-2 mal das Fleisch darin umdrehen.

Zubereitung des Rehbratens

Das Fleisch aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen bzw. etwas trocken tupfen. Die Marinade mit dem Gemüse darin beiseite stellen.

Den Speck fein würfeln. In einem Bräter das Öl erhitzen und den Speck darin knusprig anbraten und anschließend herausnehmen und beiseite stellen. Das Fleisch in dem selben Fett rund um kurz kräftig anbraten. Dann mit der Marinade inklusive dem Gemüse übergießen. Mit einem Deckel verschließen und in dem auf 160° Grad vorgeheiztem Backofen rund 1 Stunde schmoren lassen.

Jetzt die Oblaten der Lebkuchen entfernen und die Lebkuchen in kleine Stücke schneiden. Nach einer Stunde Schmorzeit den Bräter kurz rausholen, den Braten mit der Sauce übergießen und die Lebkuchenstückchen in die Sauce geben sowie dreiviertel der Speckwürfel. Wieder mit dem Deckel verschließen und rund 30 Minuten weiter schmoren lassen.

Danach den Braten aus der Sauce holen. Den Backofen auf 80 Grad abkühlen und in einer geschlossenen Schüssel den Braten darin warmstellen.

Jetzt noch die Sauce fertig machen und der Braten ist fertig. Dafür die Sauce mit dem Gemüse durch ein Sieb geben, so dass das Gemüse zurück bleibt. Das Gemüse am besten feste ausdrücken, damit die darin befindliche Sauce ebenfalls aufgefangen wird. Die Sauce in einen Topf geben. Etwas Mehl mit etwas Sauce gut verrühren, es sollten sich keine Klümpchen bilden. Unter kräftigem rühren mit dem Schneebesen in die Sauce geben.

Jetzt aufkochen und etwas warten bis das Mehl die gesamt Sauce bindet… je nach Vorliebe den Vorgang wiederholen, damit die Sauce dickflüssiger wird. Dabei aber unbedingt darauf achten, das man es nicht zu oft wiederholt, da sonst die Sauce am Ende mehlig schmeckt. Am Ende noch die Cranberries dazugeben und kurz in der Sauce erwärmen. Wer möchte kann noch Pfeffer und Salz dazugeben. Uns hat die Sauce jedoch ohne weiteres Tunning hervorragend geschmeckt.

Für die Deko Petersilie fein hacken und diese zusammen mit den restlichen Speckwürfel kurz vor dem Servieren über das Fleisch geben.

 

Erstellt von Sabine am 06.01.2013 | (2) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Waldorfsalat selber machen

Waldorf Salat zubereiten ging bei uns bisher so:
Packung öffnen, Schutzfolie abziehen, kurze Gedenkminute für Herrn Nadler und dann ab mit der Gabel in die Chemie.

Die Erfahrung hat uns inzwischen gelehrt, dass es sich lohnt, den einen oder anderen Salat auch mal selber herzustellen, statt einfach ins Supermarktregal zu greifen. So auch hier: selbstgemachter Waldorfsalat ist um Längen besser.

Ok, zugegeben: Die Seleriestreifen sind nicht industriell genormt und etwas unregelmäßig. Dafür hatten sie jedoch noch richtig Biss. Und welcher Fertigsalat kann das von sich behaupten?

Wichtig für die Zubereitung ist das passende Küchenutensil oder alternativ Zeit und Ausdauer ;-). Alles was unser Haushalt hergab, war leider nicht geeignet um dünne Julienne-Streifen aus der Sellerie zu zaubern. Daher blieb uns nicht anderes übrig, als die Streifen mit dem Messer zu schneiden. Geht auch. Und die Arbeit hat sich gelohnt…

Zutaten für 4-6 Portionen Waldorfsalat:

  • 500 g Knollensellerie (gewogen nach dem Schälen)
  • 300 g säuerliche Äpfel (in unserem Fall Elstar)
  • 100 g Walnüsse
  • zusätzlich 6 Walnüsse für die Dekoration
  • 250 g Mayonnaise
  • 200 g Saure Sahne
  • 6 TL Zitronensaft
  • 2 TL Salz
  • 2 TL weißer Pfeffer
  • Salatblätter für die Dekoration

Zubereitung des Waldorfsalat:

Die Sellerie schälen. Dann in feine Scheiben schneiden und anschließend in dünne Julienne-Streifen. (Besser: Mit einer Reibe, die sich für die typischen Julienne-Streifen eignet raspeln).

Anschließend die Streifen 3 Minuten in kochendem Wasser blachieren. Direkt danach unter kalten Wasser abschrecken. Damit wird der Kochprozess gestoppt, so das die Streifen nicht zu weich werden.

Die Walnüsse grob hacken. Den weißen Pfeffer fein mörsern.

Die Mayonnaise mit der Sauren Sahne verrühren und mit dem Pfeffer und Salz abschmecken. Jetzt die Äpfel schälen, das Kerngehäuse ausstechen und in Scheiben schneiden. Danach auch hier dünne Streifen/Stifte schneiden. Diese mit dem Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden.

Jetzt die Apfel- und Selleriestifte in die Sauce geben und gut verrühren. Wichtig: Jetzt sollte man dem Waldorfsalat Zeit gönnen und in ziehen lassen. In unserem Fall habe wir ihm 24 Stunden gegönnt bevor wir ihn serviert haben.

Erstellt von Sabine am 30.12.2012 | Kommentare deaktiviert für Waldorfsalat selber machen
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Ackersalat mit Honig-Basalmico-Senf-Dressing

Manchmal sind selbst Salatdressings es wert verbloggt und damit für nächste Mal festgehalten zu werden. Häufig muss es schnell gehen und ich mache mir keine großen Gedanke zum Salatdressing. Doch diesmal wollten wir den Ackersalat mit einem besonderen Dressing zubereiten. Das ist uns gelungen und die leicht süßliche Soße wird sicher schon bald wieder zubereitet.

Zutaten für den Ackersalat mit Honig-Basalmico-Senf-Dressing:

  • 400 g Ackersalat / Feldsalat (ca. 6 Personen)
  • 45 g mittelscharfer Senf
  • 15 g Akazienhonig
  • 2 Schalotten
  • 4 El schwarzer Johanisbeer Nektar
  • 4 EL Himbeer-Basalmico
  • 8 EL Olivenöl

 

Zubereitung des Ackersalat mit Honig-Basalmico-Senf-Dressing:

Ackersalat gut waschen und trocken schleudern. Die Schalotten schälen und dann sehr klein hacken.

Den Senf mit dem Honig gut verrühren. Dann den Johanisbeer Nektar mit dem Himbeer-Basalmico und dem Olivenöl mischen und den Honi-gSenf darunter geben. Aller gut vermischen. Dann die Zwiebeln dazu geben und nochmal gut verrühren. Das war es schon. Jetzt den Dressing über den Salat geben, gut umrühren und schmecken lassen.

 

 

Erstellt von Stefan am 24.11.2012 | Kommentare deaktiviert für Ackersalat mit Honig-Basalmico-Senf-Dressing
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Gefüllte Zucchini vom Grill

Seit wir uns einen Kugelgrill gegönnt haben, ist bei den Kochbanausen das Grillfieber ausgebrochen und es hält an. Nachdem das Barometer am Wochenende nochmal 20° Grad verspricht hier unsere Empfehlung für alle, die auch mal fleischlos grillen wollen. Bei Smoker grillen gefiel uns das Rezept mit den gefüllten Zucchini ausgesprochen gut. Und wir wurden nicht enttäuscht – die Zucchini mit Füllung waren richtig klasse und so gut, das sie dem Fleisch fast die Show gestohlen haben ;-).

Zutaten für Gefüllte Zucchini vom Grill (als Beilage für 4 Personen):

  • 2 mittelgroße Zucchini (500 g)
  • 200 g Schafskäse
  • 1/2  Paprika
  • 1,5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 10 Blätter Basilikum
  • Alufolie

Zubereitung der gefüllten Zucchini vom Grill:

Paprika waschen, halbieren und Kerne entfernen und anschließend klein schneiden und in eine Schüssel geben. Basilikumblätter waschen und kleinhacken. Dann denn Schafskäse in kleine Würfeln schneiden. In die Schüssel mit Paprika das Basilikum und die Schafskäsewürfel geben. Jetzt das Olivenöl unter mischen und salzen sowie pfeffern.

Die Zucchinis waschen und halbieren und mit einen Teelöffel das Innere ausschaben. Die Füllung in vier Teile aufteilen und gleichmäßig in den vier Zucchinihälften verteilen. Als nächstes jede Zucchini in Alufolie einpacken, so das oben noch eine kleine Öffnung bleibt.

Die eingepackten Zucchini auf den Grill legen und rund 15-20 Minuten garen. Unser Kugelgrill hatte dabei zwischen 160-180° Grad. Danach auspacken und genießen. Bei indirektem grillen kann man vermutlich auf das einpacken in Alufolie verzichten.

 

Erstellt von Sabine am 18.10.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Thymian-Zitronen-Martini

In letzter Zeit haben wir öfters mal Lust auf einen Cocktail und gerne darf es was ausgefallenes sein. Von einen Freund, der unsere Neigung teilt, haben wir die Tage den Tipp zum Thymian-Zitronen-Martini mit Rezept bekommen. Sirup haben wir bisher noch nie zubereitet – daher reizte uns das Rezept ganz besonders. Es ist nicht schwer, aber etwas aufwendiger – doch es lohnt sich. Endlich mal ein Cocktail ohne Zutaten die nur so vor Chemie strotzen. Und schon das auskochen des frischen Thymian ist ein Geruchserlebnis der besonderen Art.

Zutaten für den Sirup (ergibt rund 300 ml Sirup):

  • 150 g Zucker
  • 500 ml Wasser
  • 1 Bund Thymian (40 g)
  • 1/2 Zitrone
  • 3 Bio-Zitronen (unbehandelte Schale)

Zutaten für einen Thymian-Zitronen-Martini:

  • 3 cl Sirup
  • 6 cl Vodka
  • Eis
  • Zitronenscheibe
  • Thymianzweig

Zuerst die Zitronen waschen und dann die Schale der Zitronen abreiben. Wichtig nur das gelbe abreiben – das weiße schmeckt bitter… Dann die Thymianzweige waschen. In einen Topf den Zucker mit Wasser geben und aufkochen. Dann die Thymianzweige und den Abrieb der Zitrone dazugeben und gut 40 Minuten köcheln lassen.

Durch den Zucker wird das ganze leicht eingedickt und sirupartig. Nach rund 40 Minuten das ganze durch ein Sieb geben und abkühlen lassen. Erst wenn der Sirup ganz abgekühlt ist kann man sich an den eigentlichen Cocktail machen.

Jetzt zum eigentlichen Cocktail – der schnell gemacht ist:

Sirup und Vodka mischen. Beides sollte gekühlt sein. Einen Eiswürfel dazugeben und in ein Martiniglas geben. Mit einer Zitronenschale und einem Thymianzweig garnieren.

Auf alle Fälle ein nicht alltäglicher Cocktail der sich angenehm von den üblichen Standards abhebt und für Thymian-Liebhaber mit absoluter Probier-Empfehlung.

Erstellt von Sabine am 09.09.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Lime-Tequila-Huhn vom Kugelgrill

Lime-Tequila-Huhn vom KugelgrillUnser Kugelgrill weckt zunehmen die Experimentierfreude in uns. Nachdem wir bei Black Forest BBQ.TV das Video des Lime-Tequilia Grill Chicken gesehen haben, lief uns das Wasser schon im Vorfeld im Mund zusammen. Das Rezept ist einfach, der Geschmack grandios.

Leider haben wir nur ein Lime-Tequila-Huhn zubereitet – ein echter Fehler.  ;-)

Zutaten für das Lime-Tequila-Huhn:

  • 1 Huhn
  • 3 Limetten (Bio, wenn möglich)
  • 2 TL Meersalz
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 100 ml Tequila (braun)
  • Bratenthermometer

Lime-Tequila-Huhn vom Kugelgrill - ZubereitungZubereitung des Lime-Tequila-Huhn auf dem Kugelgrill:

Limetten gut waschen. Wenn man keine Bio-Limetten bekommt, die Schale unbedingt mit sehr heißem Wasser gut abwaschen. Dann als nächstes von den Limetten die Schale abraspeln. Dabei darauf achten, dass nur oberflächlich abgekratzt wird, da das Weiße bitter schmeckt. In eine Schüssel die Limettenraspeln und das Meersalz geben und verrühren – dann beiseite stellen.

Anschließend den Saft der drei Limetten auspressen. Denn Tequila zusammen mit dem Limettensaft in eine Schüssel schütten und den Cayennepfeffer dazugeben und alles mit einander gut verrühren.

Das Hähnchen unter fließendem Wasser waschen und anschließend trocken tupfen. Mit einer Geflügelschere entlang des Rückens das Huhn aufschneiden, so das man es aufklappen kann. An den Flügeln und der Brust mit einem scharfen Messer an mehreren Stellen die Haut mit dem Fleisch darunter einschneiden, damit die Marinande in das Fleisch einziehen kann.

Das Hähnchen in eine Schüssel legen und mit der Marinade übergießen. Ein-, zweimal wenden und mit einem Tuch abdecken. Mindestens 1 Stunde ziehen lassen. Nach einer halben Stunde das Hühnchen einmal wenden, damit beide Seite eine zeitlang in der Marinade liegen.

Lime-Tequila-Huhn vom Kugelgrill - mit dem Lime-Salz einreiben

Danach das Hühnchen aus der Schüssel nehmen, etwas abtropfen lassen und auf ein Brett legen. Von beiden Seiten jetzt mit dem Limettenmeersalz einreiben.

Den Kugelgrill für indirektes garen auf rund 180° Grad anfeuern und auf rund 160° halten. An einer fleischigen Stellen das Bratenthermometer einführen und auf eine Kerntemperatur von 75° Grad einstellen. Jetzt den Kugelgrilldeckel schließen. Nach 20 Minuten haben wir den Grill einmal geöffnet und an ein paar etwas dunkleren Stellen etwas Marinade aufgetragen. Ein Wenden des Huhns war bei uns nicht notwendig.

Lime-Tequila-Huhn vom Kugelgrill - fertig gegrillt und knusprig

Nach rund 45 Minuten hatte unser Hühnchen die gewünschte Kerntemperatur erreicht. Außen war es super knusprig und innen extrem zart.

Etwa nach der halben Grillzeit haben wir ein paar eingeweichte Räucherhölzer in die Glut gegeben und das Huhn damit zusätzlich geräuchert. Wir haben dafür Pecanholz verwendet. Wer kein Rächuerholz hat kann aber auch problemlos auf das Räuchern verzichten, das Lime-Tequila-Huhn wird auch ohne zum Geschmackserlebnis.

Als Beilage haben wir gegrillte Gemüsespieße mit Honig-Beize gereicht.

Erstellt von Sabine am 17.08.2012 | Kommentare deaktiviert für Lime-Tequila-Huhn vom Kugelgrill
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Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel

Als ehemaliges Stadtkind ist die erste Johannisbeer-Ernte im eigenen Garten etwas ganz Besonderes. Zum einen schmecken sie definitiv besser wie die gekauften und zum anderen ist es ein tolles Gefühl zu wissen, dass diese Johannisbeeren wirklich unbehandelt sind. Nach dem direkten Verzehr hatten wir jedoch noch genügend übrig und da ein Grillabend anstand, zauberten wir damit ein herrlich fruchtiges Chutney.

Zutaten für das Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:

  • 1/2 TL Anis
  • 1 TL Senfkörner (schwarz)
  • 6-7 Blätter Pfefferminze
  • 10 mittelgroße Zitronenmelisseblätter
  • 65 g Rohzucker
  • 250 g schwarze Johannisbeeren
  • 1,5 Äpfel (Sorte sauer)
  • 1/2 Zitrone
  • 100 g Staudensellerie
  • 50 ml Apfelessig
  • Zimt (nach Geschmack, ca. 1/2 TL bei uns)

Zubereitung des Chutney aus Schwarzer Johannisbeere & Apfel:

Zuerst in einer kleine Pfanne den Anis mit den Senfkörnern ohne Fett leicht anrösten. Die Johnannisbeeren waschen. Dann die Pfefferminze und Zitronenmelisse in dünne Streifen schneiden. Die Zitrone auspressen. Bei der Staudensellerie die Fäden entfernen und in kleine Stücke schneiden. Dann den Apfel schälen und ebenfalls kleinschneiden.

Als nächstes die angerösteten Anis/Senfkörner fein mörsern. Jetzt alle Zutaten, also auch den Rohzucker, Apfelessig und den Zimt zusammen in einen Topf geben. Gut umrühren und miteinander einköcheln lassen – währenddessen immer wieder umrühren. Nach rund 30 Minuten war unser Chutney perfekt eingekocht.

Das Chutney passt perfekt zu gegrilltem Fleisch und macht jeder fertigen Soße mächtig Konkurrenz.

Erstellt von Sabine am 08.08.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Gegrillte Gemüsespieße mit Honig-Beize

Wer viel grillt, kennt vielleicht den Gedanken: Essen wir nicht zu viel Fleisch? Da wir außerhalb der Grillsession eigentlich eher wenig Fleisch essen überlegen wir jetzt schon mal, was man sonst noch schmackhaft auf dem Grill zubereiten kann. Eine echte Alternative sind da Gemüse- bzw. Fruchtspieße. Reine Fruchtspieße haben wir bereits zubereitet – heute gab es die Kombination: Gemüse mit Frucht und einer süß scharfen Beize. Das Ergebnis: Wirklich empfehlenswert. Und zur Abwechslung haben wir dieses Mal keine Bilder gemacht, sondern eine kleinen Film …

Zutaten für 6 gegrillte Gemüsespieße mit Honig-Beize:

  • 1 Apfel
  • 1 Fenchel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 1-2 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Ananas

Zutaten für die Beize:

  • 4 TL Honig
  • 150 ml Grand Marnier
  • 1 TL Cayennepfeffer

Zubereitung der gegrillte Gemüsespieße mit Honig-Beize:

Die Zubereitung zeigen wir auf YouTube in diesem Video.

Die Grillzeit lag bei ca. 30 Minuten auf einem Kugelgrill mit indirekter Befeuerung. Die Temperatur betrug während der Grillzeit 170-180°. Wir haben mit der abgetropften Beize die Spieße dreimal während des Grillens eingestrichen. Am Ende hatten sie einen wunderbaren Karamellgeschmack mit pikanter Note.

Erstellt von Stefan am 29.07.2012 | 1 Kommentar - zum lesen hier klicken...
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Schweinefilet im Speckmantel mit pikanter Fruchtfüllung

Outdoor-Cooking – bisher für uns unvorstellbar. Aber bei 26° Grad und garantiertem Sonnenschein wollten wir einfach nicht in der Küche stehen. Daher haben wir vor kurzem unsere Kochbanausen-Aktivitäten zum ersten Mal in den Garten verlegt. Zugegeben, fotografisch eine neue Herausforderung – aber dafür auch mit neuem Fun-Charakter. Unser erstes Versuchsobjekt: Schweinfilet mit Speckmantel von BBQ-Rezepte. Die Kombination süß und scharf hat uns dabei gereizt und uns auch nicht enttäuscht. Beim nächsten Mal, würden wir allerdings die Aprikosen und die Pflaumen kleiner schneiden, da sie beim aufschneiden sonst zu schnell herausfallen.

Zutaten für das Schweinefilet im Speckmantel mit pikanter Fruchtfüllung für 4 Personen:

  • 600 g Schweinefilet
  • 50 g getrocknete Aprikosen
  • 50 g getrocknete Pflaumen
  • 60 ml Whisky
  • 1 TL Cayennepfeffer (oder weniger, wenn man es nicht zu scharf mag)
  • 200 g Bacon Streifen
  • Küchengarn
  • Braten-Thermometer

Zubereitung des Schweinefilet im Speckmantel mit pikanter Fruchtfüllung:

Zuerst die Aprikosen und Pflaumen halbieren (bzw. ggf. lieber noch etwas kleiner schneiden). In eine kleine Schüssel geben und mit dem Whisky übergießen. Gut mischen und 2-3 Stunden ziehen lassen.

Das Schweinefilet abwaschen und mit einem Trockentuch trocken tupfen. Dann das Filet der Länge nach tief einschneiden, aber nicht zu tief, da es nur auf einer Seite geöffnet sein soll. An den Enden so einschneiden, dass das Filet aufgeklappt werden kann.

Eine Frischhaltefolie auslegen und daraus, über Kreuz, die Bacon-Streifen legen.

Als nächstes über die Whisky-Aprikosen-Pflaumen den Cayenne-Pfeffer geben und gut verrühren. Abtropfen lassen und auf dem aufgeklappten Fleisch gleichmäßig verteilen. Danach zuklappen und mit Hilfe der Frischhaltefolie die Fleischrolle mit den Baconstreifen einrollen. Danach die Frischhaltefolie entfernen und mit einem Küchenfaden die Rolle zusammenbinden so das nichts mehr von der Füllung heraus fliegen kann.

Den Kugelgrill für indirektes Grillen auf rund 140°/150° Grad hochheizen. Braten-Thermometer von einer Seite bis zur Mitte der Rolle einführen. Nach ca. 30-40 Minuten ist die Kerntemperatur von rund 58°C erreicht und das Filet sollte damit schön zart sein. Wir haben das Schweinefilet jetzt noch 5 Minuten auf die Kohle gelegt und angebräunt.

Vom Grill nehmen, die Fäden entfernen und vorsichtig aufschneiden. Die Scheiben sollten dabei nicht zu dünn geschnitten werden. Das Fleisch war wunderbar zart. Wer die Kombination süß und scharf mag sollte die Schweinerolle unbedingt probieren.

Erstellt von Sabine am 17.07.2012 | (3) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Kochbanausen 3.0

Die Bagger sind gerade eben um die Ecke gefahren. Das Baustellenschild haben wir weggeräumt, die Tür aufgeschlossen:

Nach dreieinhalb Jahren wurde es aber auch mal Zeit, die dunklen Farben gegen ein neues und frischeres Outfit zu wechseln. Wir haben uns deshalb entschlossen, komplett zu renovieren.

Hier sind wir also und bloggen munter weiter. In den nächsten Tagen folgen dann auch wieder neue Rezepte.
Wie gefällt Euch die neue Tapete?

 

Erstellt von Stefan am 16.07.2012 | (8) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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Spinat-Rouladen auf Risotto

Irgendwie sind wir beide Rouladenfans und das Rezept Kalbsröllchen mit Risotto bei Genussmouse lass sich ausgesprochen verlockend. Der frische Spinat macht sich nicht nur optisch gut – zusammen mit den Pinienkernen war es eine optimale Füllung und das Risotto passte perfekt dazu. …lies die komplette Story »

Erstellt von Sabine am 25.05.2012 | (4) Kommentare - zum lesen hier klicken...
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