… oder: Wie Alfred die Maronen mit einer Schokoschocktherapie um die Ecke bringt.

Herbst ist Maronenzeit. Rezeptforscher sind zu dieser Jahreszeit besonders anfällig für Rezepte, in denen Maronen im Mittelpunkt stehen. So ging es uns auch. Als Maronenliebhaber suchten wir nach einer Süßspeise mit Maronenbeteiligung. Kaum jemand kommt mit diesem Anliegen an folgendem Alfredissimo-Rezept vorbei: Maronen-Schoko-Dessert. …lies die komplette Story »
Maronen haben es uns im Moment irgendwie angetan. Und als Suppenfans darf dann eine Maronensuppe natürlich nicht fehlen - zumal die Kombination mit Kartoffeln und Rosmarin wirklich lecker ist.
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Frische geröstete Maronen vom Weihnachtsmarkt sind einfach klasse. Drum wollte ich beim letzten Maronenrezept eigentlich frische Maronen verwenden. Gekauft habe ich die Maronen, auch aufgeritzt und in heißem Wasser gegart.

Doch dann ging die Arbeit los - keine Ahnung ob ich beim aufritzen einen Fehler gemacht habe, aber es war eine elendige Arbeit die Maronen zu schälen. Vor allem blieb bei jeder Marone die Haut erstmal dran und musste mühevoll abgepuhlt werden. Eigentlich schade, aber uns lief die Zeit dann einfach davon und zum Glück hatten wir noch vakuumverpackte Maronen in der Speisekammer, die mussten dann dran glauben.
Die Vakuumverpackten sehen zwar optisch nicht so schön aus - aber wenn man sie in einem Gericht mit anderen Zutaten verwendet sind sie geschmacklich ganz ok. Denke in Zukunft werde ich ehrlich zu mir sein und die frischen Maronen nur noch verwenden wenn ich eine kleine Portion im Backofen rösten will.
Oder habe ich einfach etwas falsch gemacht? Dann bin ich für Tipps dankbar… :o).
Schon seit Jahren schwärmt Stefan von den Kohlrouladen seiner Mutter - ich hingegen habe noch nie welche gegessen, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Für den ersten Kohlrouladen-Versuch war mir das Originalrezept der Mutter zu heikel. Da es gerade auf dem Markt Maronen gibt, haben wir die heimische Fleischfüllung kurzerhand gegen eine vegetarische Maronen-Kartoffelmischung getauscht und den klassischen Kohl gegen Wirsing.
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Schnell sollte es gehen und trotzdem ausgefallen schmecken. Bei Dolce habe ich Tagliatelle mit Maronen und Curry entdeckt. Das Foto hat mich direkt so angemacht, dass ich es unbedingt nachkochen musste. Und Dolce hat nicht zu viel versprochen - ein tolles Gericht. Nur über die Kalorien sollte man hier nicht nachdenken ;o).
Da wir noch Conchiglioni (Muschelnudeln) hatten, haben wir die Tagliatelle damit ersetzt. Beim essen haben wir festgestellt, man hätte die Muschelnudeln prima mit dem Maronencurry füllen können. Aber der Hunger war zu groß für dekorative Experimente… vielleicht beim nächsten Mal.
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Woooow, dafür das ich bis vor kurzem auch bei Meerrettich der Meinung war, das ich ihn nicht besonders mag gibt es gerade auffallend viele Gerichte damit. Nennt man wohl “auf den Geschmack gekommen” <g>. Fisch und Meerrettich passt auf jeden Fall prima zusammen.
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Erst vor kurzem gab es bei uns zum ersten Mal Gemüse und Maronen, im Ofen geschmort. Nachdem ich in der Zwischenzeit entdeckt habe, dass vakuumverpackte Maronen viel praktischer und günstiger sind als frische Maronen (kein Ausschuss, nichts ist faulig, plus: ganzjährig verfügbar), gab es heute das nächste Maronen-Ofenblech. Auch beim zweiten Mal wieder erstaunlich: Das Gemüse lässt sich im Ofen sehr einfach und lecker zubereiten.
Auf dem Foto (ganz unten) sieht man zwar noch Putenstreifen, im Rezept haben wir die Pute aber bereits weggelassen. Das Gemüse und die Maronen entwickeln einen so kräftigen Geschmack, dass die Pute hier völlig untergeht und man gut auf sie verzichten kann.
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Kürbis und Maronen - zwei Zutaten die es bei uns bisher noch nicht gab. Da es gerade überall Kürbise gib und unser Markt frische Maronen hatte, mussten wir unbedingt das Rezept von Low Budget Cooking: Kürbis, Maroni & Äpfel vom Blech ausprobieren. Tolles Gericht. Allerdings werde ich fürs nächste Mal nach Maronen aus der Dose schauen. Wir hatten die Maronen zuvor in heißem Wasser gegart und anschließend geschält. Leider war die Hälfte verwurmt oder faulig. Ist das wohl normal, oder hatten wir einfach Pech? Auf jeden Fall waren wir uns einig: Maronen dürfen hier nicht fehlen.

Zutaten:
- 1 kg Hokkaido-Kürbis
- 4 große festkochende Kartoffeln
- 2 rote Zwiebeln
- 2 rote Paprika
- 2 rote Äpfel
- 200 g Maronen
- 1 Knoblauchknolle
- 6-8 EL Olivenöl
- Pfeffer
- 200 g Fetakäse
Zubereitung:
Kürbis zerteilen, entkernen, schälen und in kleine Würfel schneiden (ca. 1 x 1 cm). Kartoffeln schälen und in ebenfalls rund 1×1 cm große Würfel schneiden. Äpfel waschen und in entkernte Apfelschnitze schneiden. Paprika waschen, entkernen und in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen und achteln. Aus der Knoblauchknolle die Zehen schälen und 2 davon klein hacken und in das Olivenöl geben.
Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Kürbis- und Kartoffelwürfel mit der Paprika, den Apfelschnitzen, den Maronen und den Knoblauchzehen auf ein Backblech legen, pfeffern und gut vermischen. Dann die Zwiebeln darunter geben. Gesalzt werden muss nicht, da über den Feta noch genügend Salz dazukommt.

Das Olivenöl mit dem gehackten Knoblauch über alles gleichmäßig verteilen. Rund 50 Minuten im Ofen garen lassen. Am Ende der Garzeit das Blech rausnehmen und den Schafskäse ebenfalls gleichmäßig über dem ganzen Blech zerbröseln. Das ganze dann nochmal rund 10 Minuten in den Backofen geben bis der Schafskäse geschmolzen ist.
Rausnehmen und genießen.
Rouladen haben wir bisher nie selbst gemacht, aber immer gerne bei Muttern gegessen. Eigentlich ist es aber ganz einfach und unsere Cashew-Haferflocken-Petersilien-Füllung war (für uns) etwas ganz besonderes…

Zutaten für 4 Personen
- 4 dünne Putenschnitzel
- 30 g Cashewkerne (ungesalzen)
- 50 g Vollkorn-Haferflocken
- 30 g Butterschmalz
- 1 große Zwiebel
- 1 Dose Maronen (250 g)
- 1 Bund Petersilie
- 3 TL Curry
- 250 ml Flüssigkeit (Wasser und Maronenflüssigkeit)
Für das Apfelragout
- 3 rote Äpfel
- 2 große Zwiebeln
- 20 g Butterschmalz
- 250 ml naturtrüber Apfelsaft
- 1-2 TL Rotweinessig
- Peffer & Salz
Zubereitung

Die Putenschnitzel waschen und mit Küchenkrepp abtrocknen. Die Maronen aus der Dose nehmen, abwaschen und abtropfen lassen. Die verbliebene Flüssigkeit aus der Dose behalten und mit Wasser auf 250 ml auffüllen. Cashewkerne, Zwiebeln und die Petersilie kleinhacken. Für das Ragout, die Äpfel waschen und mit der Haut in Streifen schneiden. Die Maronen halbieren.
Die Füllung:
Die Cashewkerne mit den Haferflocken in eine Pfanne geben und anrösten. Sobald sie geröstet sind, 30 g Butterschmalz und die Zwiebeln hinzugeben. Zusammen kürz dünsten. Curry dazu geben und mit der Wasser/Maronen-Flüssigkeit ablöschen. Quellen und einköcheln lassen und mit etwas Pfeffer und Salz abschmecken. Sobald es eingekocht ist vom Herd nehmen und die Petersilie unterheben.
Die Roulade:
Die Füllung auf alle vier Putenschnitzel gleichmäßig verteilen, einrollen und mit Metallspießen oder Küchengarn verschließen. In der Pfanne mit 30 g Butterschmalz von allen Seiten gleichmäßig anbraten. Die Rouladen anschließend aus der Pfanne nehmen und warmstellen. Parallel die Maronen ohne Fett leicht anrösten und ebenfalls beiseite stellen.
Das Apfelragout:
In derselben Pfanne die Apfelstücke mit den Zwiebeln einige Minuten anbraten. Anschließend mit dem Apfelsaft und dem Essig ablöschen. Das ganze eine Weile einkochen lassen, dabei mit Pfeffer und Salz abschmecken. Bevor das Apfelragout vollständig eingekocht ist die Putenrouladen mit in die Pfanne legen und zusammen noch ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. 5 Minuten vor Ende die Maronen dazugeben und alles zusammen noch kurz köcheln lassen.
Und dann: Das besondere Geschmacksvergnügen einfach nur noch genießen!