Sansho: Japanischer Bergpfeffer
Es war 2007, als der Gewürzanbeter Schubeck in einer von Kerners Kochsendung mit Sansho kochte und erklärte, dass “Sansho” ein Pfeffer sei, der in Japan angebaut und verarbeitet werde. Er war der Meinung, dieser Pfeffer wäre ein ganz besonderes Geschmackserlebnis - besonders mild und mit fruchtiger Note.
Irgendwie habe ich diesen “Sansho” seitdem nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und als ich vor einigen Tagen von meinem Lieblings-Gewürzshop erfuhr, dass Sansho nun dort zu festen Sortiment gehört, war klar: Sansho gehört bei uns ins Gewürzregal.

Heute kam der japanische Bergpfeffer an, und demnächst wird er sich in den ersten Rezepten wiederfinden.
Sansho ist übrigens kein Pfeffer im klassischen Sinne, denn es handelt sich nicht um getrocknete Früchte. Dieser Pfeffer besteht aus den Blättern der japanischen Dornesche. In Japan wird er, lt. Augenzeugenbericht, hauptsächlich für gegrilltem Aal verwendet.
Erstellt von Stefan am 21.01.2008
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Am 23. Januar 2008 um 14:50 Uhr
Seid ihr sicher, dass es die gemahlenen Blätter sind? Japanischer Bergpfeffer müsste eigentlich auch so eine Art Szechuanpfeffer sein.
Am 23. Januar 2008 um 15:12 Uhr
@kulinaria katastrophalia: 100% sicher sind wir nicht, schließlich zupfen wir in Japan nicht selbst. ;-) Bei der Info haben wir uns auf unseren Lieferanten verlassen
Am 24. Januar 2008 um 13:03 Uhr
Eine Recherche auf der Gewürzseite von Gernot Katzer ergab, dass auch die Blätter Verwendung finden. Dann also doch Blätter ;-)
Am 6. Februar 2008 um 06:03 Uhr
[...] Dessert mit pikanter Note - eigentlich hatte ich das schon länger auf der Agenda. Mit dem besonderen Pfeffer, der neulich ankam, lag das nun endlich in greifbarer Nähe. Und deshalb habe ich’s [...]
Am 1. August 2008 um 06:15 Uhr
[...] so lecker das wir an dem Abend gleich noch eine Variante mit 2 gemörserten Nelken und etwas Sansho Pfeffer ausprobiert haben - ebenfalls s-e-h-r [...]