Zu einem gemütlichen Filmabend gehört Knabberzeug einfach dazu. Die meisten handelsüblichen Chips & Kräcker sind allerdings ziemlich vollgepackt mit Geschmacksverstärkern und Chemie. Dabei braucht es eigentlich nicht viele Zutaten um richtig leckere Kräcker zu zaubern. Wie lange sich unsere chemiefreien Kräcker allerdings frisch halten konnten wir nicht mehr erproben – zu schnell waren sie weg.
Zutaten für den Teig:
- 180 g Weizenmehl 405
- 70 g Butter
- ca. 2 EL Wasser
- ca. 1 TL Salz
- 50 g Bergkäse (45% i.Tr)
- 25 g Parmesan
- 2 TL Kümmel
- 1 TL Pepperoni-Flocken
Zubereitung des Teigs:
Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen damit sie schön weich ist.
Mehl in eine Schüssel geben. Die weiche Butter in kleinen Stückchen dazu schneiden. Salz und etwas Wasser dazu geben und alles miteinander verkneten.
Falls der Teig zu bröslig bleibt noch etwas Wasser dazugeben. Sobald der Teig geschmeidig ist, diesen einfach in eine Klarsichtfolie einschlagen und im Kühlschrank rund 1 Stunde ruhen lassen.
Zubereitung der Bergkäse-Kräcker:
Käse fein reiben. Unter den Käse die Pepperoniflocken und den Kümmel mischen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche dünn (ca. 3-4 mm) ausrollen und dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Gleichmäßig mit dem Käse bestreuen und dann das ganze jeweils der Länge nach mit einem Messer schneiden, so das 2×2 cm große Stücke entstehen.
Das Blech in den auf 160°C vorgeheizten Umluftherd geben und rund 20 Minuten backen. Dabei darauf achten das die Kräcker nicht zu dunkel werden oder gar der Käse verbrennt.
Anschließend raus nehmen, kurz abkühlen lassen und dann auseinander brechen.
Jetzt kann der gemütliche Abend kommen.


















Eva
Stimmt: besser als all das gekaufte Zeugs! Auch bei uns geht es abends leider meist auch nicht ohne Knabberzeug ;-)
#1 Kommentar vom 09. November 2009 um 09:39
Caro
Das ist echt ein klasse Rezept, ich habe bis jetzt oft Käsefüße gemacht, so wie man sie bei uns hier unten nennt aber diese Art mit ganz dünnem Teig klingt einfach toll, das wird ausprobiert :-)
#2 Kommentar vom 09. November 2009 um 10:26
reibeisen
was für eine tolle alternative zu dem industrie-knabber-futter aus dem supermarkt. kein vergleich. danke für das schöne rezept!
#3 Kommentar vom 09. November 2009 um 12:39
Aurélie
Wir sind auch für selbstgemachten Knabberzeug und dein Rezept kannten wir noch nicht. Wir müssen es unbedingt beim nächsten Fernsehabend versuchen.
#4 Kommentar vom 10. November 2009 um 22:50
Christina
Danke für das Rezept, so wie es aussieht braucht man tatsächlich keine Haltbarkeitsangabe. ;-)
#5 Kommentar vom 16. November 2009 um 13:14
Zaezillia
die kräcker sind das erste knabberzeugs, das ich selbst gebacken habe – und es hat sich gelohnt. gäste glücklich, bäckerin auch. ich danke für das rezept.
#6 Kommentar vom 22. November 2009 um 08:20
Sabine
@Zaezillia: Klasse, dass die Kräcker nicht nur bei Dir, sondern auch bei den Gästen gut angekommen sind. Über so eine Rückmeldung freuen wir uns immer ganz besonders – zumal Geschmäcker ja doch sehr unterschiedlich sind.
#7 Kommentar vom 28. November 2009 um 10:14
Aurinko
Die klingen echt spitze, werde sie diese Tage mal ausprobieren.
#8 Kommentar vom 10. Dezember 2009 um 21:56