Sunset

Auch wenn’s langweilig wird (wir hatten das schon so oft): Irgendwie hat unsere neue Heimat die Option auf schöne Sonnenuntergänge gepachtet. Beinahe jeden Abend geht die Sonne hier mit einem „Oooh“ und „Aaaah“ unter. Eigentlich könnte ich eine tägliche Rubrik daraus machen. So sah es z.B. heute Abend aus:

Sonnenuntergang

Die Härte!

WasserhärteWir wohnen seit ein paar Tagen in einem Gebiet mit einem sehr hohen Wasser-Härtegrad. Starke Kalkablagerungen an den Sanitärobjekten zeigen uns bereits nach wenigen Tagen, dass die Wasserwerke mit den Härteangaben wohl Recht hatten.

Es ist also der richtige Zeitpunkt, sich mit dem Thema „Wasserenthärtung“ zu beschäftigen.

Wenn man im Internet zu diesem Thema recherchiert, betritt man ein weites Feld mit unglaublich vielen Aspekten. Das geht von aufwändigen (und teuren) technischen Lösungen bis hin zu magnetischen Entkalkungskräften für unter 20 Euro.

Hat jemand von den Mitlesern Erfahrungen mit Entkalkungsanlagen oder anderen Lösungen?

Einsames Möbel & Zufallsasyl

Teddy und SofaAuf dem Bild zu erkennen ist ein Sofa, das derzeit das einzige Möbel in unserem Wohnzimmer darstellt. Es ist eigentlich viel zu klein und hat die falsche Farbe (für die Fliesen), aber zum Wegwerfen war es auch zu schade. Und da die Sitzmöbel derzeit noch rar sind, kann man sich in so ein deplatziertes Sofa prima hineinlümmeln und aus dem Fenster schauen. 🙂

Neben dem Sofa sitzt ein blinder Passagier. Der Teddy sollte nämlich eigentlich gar nicht mit umziehen. Ein Mitarbeiter unseres Umzugsunternehmens hatte jedoch in einem unbeobachteten Augenblick zugepackt und ihn in den LKW verfrachtet. Hier im neuen Haus haben wir ihm dann Asyl gewährt.

Telefonpuzzle

TelefonkabelbündelIn unserem Technikraum kommt ein ganzes Bündel Kabel raus, von dem ich vermute, dass es sich allesamt um Telefonkabel handelt. Leider sind die Kabel derartig missverständlich beschriftet, dass sich der Anschluss als „Try&Error“Spiel herausstellt.

Im Sicherungsschrank fand ich einen Zettel, auf dem zumindest die Kabelbelegung (rot/schwarz) für die analogen Telefonleitungen stand. Damit habe ich über unsere Telefonanlage wenigstens schon mal zwei Leitungen so verbinden können, dass wir wieder erreichbar sind.

Doch das puzzeln geht weiter…

Die mit den rosa Autos

In zwei zurückliegenden Umzügen haben wir sehr schlechte Erfahrungen mit Umzugsunternehmen gemacht. Das ging von Unpünktlichkeit (kamen einfach einen Tag später) bis zu Unfairness bei der Rechnungsstellung. Ganz abgesehen von den teilweise haarsträubenden Beschädigungen, die hinterlassen wurden.

Ganz anders bei unserem Team von letzter Woche.

Rosa AutoGönnen Sie sich einen Umzug mit dem Chef persönlich“ schrieb „Kieslich Umzüge“ in seiner Werbung. Damit war klar: Es ist ein kleines Umzugsunternehmen. Und der Chef war tatsächlich mit dabei und hatte alle Fäden in der Hand. Seine Truppe (er und 4 Mitarbeiter) ist bei uns am Donnerstag morgen gegen kurz vor 9 Uhr angerückt und hatten unsere 200 Kartons und einige Möbel bereits gegen 16.30 Uhr ins neue Haus getragen.

Das ganze lief flott, aber ohne Hektik ab. Zwischen drin wurden viele Pausen gemacht. Nicht zuletzt deshalb hatte man den Eindruck, dass „Die mit den rosa Autos“ weiterlesen

Shower-Geschichten

Es hat lange gedauert – nun ist sie aber endlich drin: Unsere Dusche.
Am letzten Tag vor dem Betriebsurlaub kam die Duschkabinenverkleidung, und damit „auf den letzten Drücker“.

Verunglückte SilikonfugeDass der ausführende Handwerker geistig bereits im Betriebsurlaub war, kann man an der Silikonfuge erkennen, die in ihrer Aussagekraft kaum noch zu überbieten ist. Eine Signatur des Künstlers irgendwo in der Ecke wäre nur konsequent gewesen.
Sein Chef wird sich freuen: Wegen dieser „Shower-Geschichten“ weiterlesen

Und zum Schluss wird doch alles eng

Dass am 11. August bei uns der Umzug stattfinden würde, wussten wir schon länger. Unser Arbeitszimmer war jedoch bis zum Morgen des 10. August einsatzbereit. Und genau dies wurde uns zum Verhängnis.

UmzugkartonsDenn wo ein Büro ist, da ist auch Arbeit. Mit dem Packen der Kartons haben wir deshalb erst sehr spät begonnen. Außerdem wurde das Packen immer wieder durch „Fremdeinwirkung“ unterbrochen.

Da meine bessere Hälfte mit ihrer kompletten Grafikdesign-Firma umzieht, musste sie Kundendaten, Archive, Buchhaltungen etc. aus mehreren Jahren so ein die Kartons verfrachten, dass alles später wieder zueinander findet. Keine einfache Aufgabe, wenn das Büro bis kurz vor Knapp einsatzfähig bleiben soll.

Und so kam es wie es kommen musste: Die beiden Nächte vor dem Umzug hat uns unser (mittlerweile ehemaliges) Bett nur flüchtig gesehen. Zusammen mit dem Schleppen der Umzugskarton entwickelte sich ein Mix aus schlechter Laune, Gereiztheit, Gleichgültigkeit und Endzeitstimmung.

Der arme Umzugsunternehmer (der noch seinen eigenen Blogeintrag bekommt) muss gedacht haben, wir wären mit seiner Leistung nicht zufrieden.

Als wir hier im neuen Haus mit all den Kisten standen hatten wir eigentlich nur noch einen Wunsch: „Ein Königreich für Bett„. Was danach kam beschreibt das Wort „Koma“ wohl treffender als das Wort „Schlaf“.

„Bin ich schon drin?“

Wir sind drin.Ja, jetzt sind wir drin.
Ich kann es selber noch gar nicht so richtig fassen: Ich sitze hier mit meinem Rechner an einem Schreibtisch und schaue nicht mehr auf eine langweilige Wand, sondern aus dem Fenster. Dabei ist der Ausblick richtig kontraproduktiv, denn man kommt vor lauter Rausgucken gar nicht zum schreiben.

So, mit diesem Blogeintrag wird jetzt also nicht mehr aus einem Kuhkaff nahe Stuttgart geschrieben, sondern aus einem kleinen Römerstädtchen am südöstlichen Rand des Odenwaldes.

Das Thema „Neubau“ ist hier am neuen Standort übrigens ein alter Hut: Die ersten Menschen haben sich hier bereits 4000 v.Ch. angesiedelt. Ausgrabungen zufolge soll der Wortschatz der frühzeitlichen Handwerker bereits die Wortfolge „Das machen wir immer so“ enthalten haben.

Macken in Fenstern und Türen

Fenster und TürenEs bleibt wohl nicht ganz aus, dass sich während der Bauphase in Fenstern und Türen die eine oder andere Macke einfindet. Als wir dies bei der Abnahme reklamierten, wurden wir darauf hingewiesen, dass man solche Kunststofffenstern recht problemlos entfernen kann.

Gleich nach dem Betriebsurlaub unseres Hausbauunternehmens wird sich ein Serviceteam darum kümmern und die Fenster „abziehen“. Da das Kunststoffmaterial massiv durchgefärbt ist, lässt sich die Oberfläche wohl problemlos nachbearbeiten.

Und dann gab’s noch den Budget-Tipp: Statt teurer Spezialreiniger für Kunststofffenster kann man weiße Zahnpasta zum Entfernen von Flecken benutzen. Die Pasta enthält feine Schleifkörper, die den gewünschten Effekt optimal erreichen.

Wir werden das testen…

Iss alles so schön bunt hier

Thomas Schulz nimmt die seiner Meinung nach fragwürdige Gründung eines Verbandes zur Schimmelbekämpfung zum Anlass, einige grundsätzliche Überlegungen zur Schimmelvermeidung anzustellen. Sehr lesenswert – klick hier.