Shower-Geschichten

Es hat lange gedauert – nun ist sie aber endlich drin: Unsere Dusche.
Am letzten Tag vor dem Betriebsurlaub kam die Duschkabinenverkleidung, und damit „auf den letzten Drücker“.

Verunglückte SilikonfugeDass der ausführende Handwerker geistig bereits im Betriebsurlaub war, kann man an der Silikonfuge erkennen, die in ihrer Aussagekraft kaum noch zu überbieten ist. Eine Signatur des Künstlers irgendwo in der Ecke wäre nur konsequent gewesen.
Sein Chef wird sich freuen: Wegen dieser „Shower-Geschichten“ weiterlesen

Und zum Schluss wird doch alles eng

Dass am 11. August bei uns der Umzug stattfinden würde, wussten wir schon länger. Unser Arbeitszimmer war jedoch bis zum Morgen des 10. August einsatzbereit. Und genau dies wurde uns zum Verhängnis.

UmzugkartonsDenn wo ein Büro ist, da ist auch Arbeit. Mit dem Packen der Kartons haben wir deshalb erst sehr spät begonnen. Außerdem wurde das Packen immer wieder durch „Fremdeinwirkung“ unterbrochen.

Da meine bessere Hälfte mit ihrer kompletten Grafikdesign-Firma umzieht, musste sie Kundendaten, Archive, Buchhaltungen etc. aus mehreren Jahren so ein die Kartons verfrachten, dass alles später wieder zueinander findet. Keine einfache Aufgabe, wenn das Büro bis kurz vor Knapp einsatzfähig bleiben soll.

Und so kam es wie es kommen musste: Die beiden Nächte vor dem Umzug hat uns unser (mittlerweile ehemaliges) Bett nur flüchtig gesehen. Zusammen mit dem Schleppen der Umzugskarton entwickelte sich ein Mix aus schlechter Laune, Gereiztheit, Gleichgültigkeit und Endzeitstimmung.

Der arme Umzugsunternehmer (der noch seinen eigenen Blogeintrag bekommt) muss gedacht haben, wir wären mit seiner Leistung nicht zufrieden.

Als wir hier im neuen Haus mit all den Kisten standen hatten wir eigentlich nur noch einen Wunsch: „Ein Königreich für Bett„. Was danach kam beschreibt das Wort „Koma“ wohl treffender als das Wort „Schlaf“.

„Bin ich schon drin?“

Wir sind drin.Ja, jetzt sind wir drin.
Ich kann es selber noch gar nicht so richtig fassen: Ich sitze hier mit meinem Rechner an einem Schreibtisch und schaue nicht mehr auf eine langweilige Wand, sondern aus dem Fenster. Dabei ist der Ausblick richtig kontraproduktiv, denn man kommt vor lauter Rausgucken gar nicht zum schreiben.

So, mit diesem Blogeintrag wird jetzt also nicht mehr aus einem Kuhkaff nahe Stuttgart geschrieben, sondern aus einem kleinen Römerstädtchen am südöstlichen Rand des Odenwaldes.

Das Thema „Neubau“ ist hier am neuen Standort übrigens ein alter Hut: Die ersten Menschen haben sich hier bereits 4000 v.Ch. angesiedelt. Ausgrabungen zufolge soll der Wortschatz der frühzeitlichen Handwerker bereits die Wortfolge „Das machen wir immer so“ enthalten haben.