Statt Mahnung

Letzte MahnungGestern erhielten wir einen freundlichen Anruf mit dem vorsichtigen Hinwies: „Ja, da ist ja noch eine Rechnung offen…“

Oops, … – Recht hatte er. Normalerweise sind bei uns alle Extras und Zusatzleistungen als Anlagen in die Endabrechnung eingeflossen. Nur eine kleine Elektrorechnung wurde als Extrarechnung ausgestellt (warum auch immer). Und genau die landete bei uns im Abseits und wurde vergessen.

Wir haben uns fix entschuldigt und überwiesen.
Eigentlich eine nette Geste, mit einem Anruf auf den Fehler hinzuweisen und nicht gleich die Mahnungskeule zu schwingen. Wir waren positiv überrascht. Die scheinen tatsächlich an einem dauerhaft guten Verhältnis zu ihren Kunden interessiert zu sein.

Die mit den rosa Autos

In zwei zurückliegenden Umzügen haben wir sehr schlechte Erfahrungen mit Umzugsunternehmen gemacht. Das ging von Unpünktlichkeit (kamen einfach einen Tag später) bis zu Unfairness bei der Rechnungsstellung. Ganz abgesehen von den teilweise haarsträubenden Beschädigungen, die hinterlassen wurden.

Ganz anders bei unserem Team von letzter Woche.

Rosa AutoGönnen Sie sich einen Umzug mit dem Chef persönlich“ schrieb „Kieslich Umzüge“ in seiner Werbung. Damit war klar: Es ist ein kleines Umzugsunternehmen. Und der Chef war tatsächlich mit dabei und hatte alle Fäden in der Hand. Seine Truppe (er und 4 Mitarbeiter) ist bei uns am Donnerstag morgen gegen kurz vor 9 Uhr angerückt und hatten unsere 200 Kartons und einige Möbel bereits gegen 16.30 Uhr ins neue Haus getragen.

Das ganze lief flott, aber ohne Hektik ab. Zwischen drin wurden viele Pausen gemacht. Nicht zuletzt deshalb hatte man den Eindruck, dass „Die mit den rosa Autos“ weiterlesen

Windschief

Schiefer SchrankIn einem Möbelmarkt hier ganz in der Nähe steht bereits seit Jahren ein ganz besonderes Designerstück: Ein superschiefer Kleiderschrank. Eigentlich steht er nur deshalb immer noch dort (und nicht bei uns), weil auf dem Preisschild eine Zahl steht, die mit „4“ beginnt und der dann noch drei weitere Ziffern folgen.

Mal sehen, wann endlich eine Stelle auf dem Preisschild verschwindet…

Bauabnahme: Die Mamutsitzung

SchlüsselübergabeNun haben wir sie hinter uns: Die Bauabnahme. Als ich gestern ins Auto stieg hatte ich noch vollmundig getönt: „Das geht ganz fix bei uns, bei den paar Punkten, die wir auf der Liste haben„.

Ging es aber nicht. Über 6 Stunden hat die Bauabnahme bei uns gedauert.

Wieso derartig lange?
Das lag zum einen daran, dass unser Bauleiter jeder noch so kleinen Mangel akribisch aufgeschrieben hat. Für jeden einzelnen Punkt hat er sich sehr viel Zeit genommen.

Zum anderen lag das an einigen strittigen Punkten, bei denen der Bauleiter darum kämpfte, dass sie nicht im Abnahmeprotokoll landen. Genauso haben wir darum gekämpft, dass sie hinein kommen. Unglaublich, wie viel Zeit solche Diskussionen fressen…

Und letztlich führte eine langwierige Schlussdiskussion um die finanziellen Aspekte zu dieser langen Abnahmedauer.

Die gute Nachricht zuerst „Bauabnahme: Die Mamutsitzung“ weiterlesen

Tarifdschungel

StromversorgungUnser Stromversorger, die ENBW, hat uns nicht nur ans Netz angeschlossen, er hat uns auch in einem launigen Augenblick erwischt um eine Unterschrift für einen Stromversorgungsvertrag von uns zu bekommen. Zum Glück mit einer kurzen Laufzeit/Kündigungsfrist.

Erst jetzt, einige Wochen später und einige Blogeinträge zum Thema Strom später wird uns klar, in welchem Tarifdschungel sich Stromabnehmer und STromanbieter bewegen.

Interessant für uns ist derzeit die Frage: Rechnet sich ein „Zweitarifzähler“? Dabei handelt es sich um einen Zähler, der den Verbrauch in zwei unterschiedlichen Zeitzonen aufzeichnen kann. Der so genannte „Nachtstrom“ kann so festgehalten werden. Er ist deutlich günstiger.

Nachtstromabrechnung bieten scheinbar nur die regionalen Versorger an. Da diese Versorger aber „Tarifdschungel“ weiterlesen

Wer hat Angst vor’m Schwarzen Mann?

SchornsteinfegerDen Brief vom Schornsteinfeger mit dem freundlichen Serviceangebot, unsere Feuerstelle bzw. Heizungsanlage vor Inbetriebnahme mal gründlich zu inspizieren, haben wir zerknüllt und weggeworfen. Wir haben den Rußknaben angerufen, ihm mitgeteilt, dass wir eine Wärmepumpe haben und deshalb wohl niemals Bekanntschaft schließen werden.

Das hat er dann auch gleich eingesehen…

Dieser Brief liegt schon einige Wochen zurück. Im Knobihaus-Blog habe ich jetzt aber lesen dürfen, was uns damit erspart wurde. In der Zwischenzeit gibt es ja regelrechte Anti-Schonsteinfeger-Aktionsgruppen.

Internationale Möbelfahndung

Ist schon brutal, wie viel Zeit man Möbelmärkten lassen kann.
Dabei kaufen wir gar nicht viele Möbel. Nur das nötigste: Einen neuen Schreibtisch, einen Esszimmertisch, ein paar Stühle. Alles Sachen, die den Umzug nicht überleben werden und deshalb neu angeschafft werden müssen. Tisch verzweifelt gesucht!Denn wir wollen unser neues Haus nach dem Umzug zunächst recht leer lassen und dann nach und nach langsam einrichten.

Trotzdem springt man in den Möbelmärkten von Abteilung zu Abteilung und sucht ständig nach der noch besseren Lösung.

Nachdem wir zuerst immer davon ausgegangen sind, dass wir uns das gekaufte Zeug anliefern lassen, haben wir kurz vor der Unterschrift gesehen, dass der Möbelmarkt unseres Vertrauens von Dienstag bis Donnerstags Leihtransporter mit Kilometer und Versicherung für nur „Internationale Möbelfahndung“ weiterlesen

Die Karawane zieht weiter…

UmzugsunternehmenWir organisieren gerade unseren Umzug und haben einige Umzugsunternehmen um Angebote gebeten. Die netten Herren der Umzieher sind durch unsere Wohnung gezogen und haben das Volumen und den Zeitaufwand abgeschätzt. Wir haben darauf geachtet, allen Unternehmen die gleichen Rahmendaten zu geben, damit die Unternehmen auch vergleichbar sind.

– Haufenweise Umzugskisten
– Teilweise Möbelabbau
– 100 Kilometer Umzugsstrecke
– Möbelaufbau im neuen Haus
– Einige Möbel entrümpeln/entsorgen
– Küche abbauen und entsorgen

Da unsere Möbel allesamt sehr billig und in die Jahre gekommen sind, können wir einen „Die Karawane zieht weiter…“ weiterlesen

Nur 1280…

Nur 1280er Durchsatz. Mehr als 1000er-Tarif geht nicht.
Auch wenn wir äußerlich die coole Geschwindigkeitsenttäuschung spielten, sind wir dem Mann innerlich um den Hals gefallen.

Worum es hier eigentlich geht?
Nun, wir haben DSL. Ja, Ihr habt richtig gelesen: WIR HABEN DSL!

Leuchten am DSL-ModemAm Freitag war ein netter Herr von der Telekom bei uns, hat einige Kabel verdreht, eine ISDN-Box aufgehängt und ein DSL-Modem mitgebracht. „Sieht gut aus“ sagte er, als auch das dritte Licht an der DSL-Box zu leuchten begann. Und dann griff er zum Hörer und rief einen Kollegen in der Technik an. „Der misst die Leitung von Karlsruhe aus durch und sagt uns, ob DSL geht„.

Und genau dieser Kollege richtete dann über Leben und Tod. Er las von „Nur 1280…“ weiterlesen