„Ich rechnen Ihnen das mal eben aus…“

Bei Aufräumarbeiten fanden wir Unterlagen aus der Zeit, als wir in Musterhausausstellungen der Umgebung umher pilgerten und uns über unsere Traumhäuser informierten.

Schenk mir Deine Seele und unterschreib jetzt!Ein Kandidat hat uns damals ganz besonders beeindruckt: Er schrieb sein Angebot „aus dem Handgelenk“ auf ein Blatt Papier und forderte uns danach auf, einen Vertrag zu unterschreiben, damit er danach alle Details mit uns festlegen könne.

Ich habe das Angebot von damals mal eingescannt. Gibt es wohl wirklich Menschen, die nach einem handschriftlichen „Circa-KVA“ unterschreiben und ihr Portemonaie an solche Vertreter verschenken?

Übrigens: Das war ein recht großes, deutschlandweit agierendes Unternehmen…

Staubtrockener Ostermontag

Wie häufig sich ein Mensch täglich an Wasserhähnen und Spülungen zu schaffen macht, merkt er erst, wenn er mal kein Wasser mehr hat. Heute morgen war es so weit: Aus keinem unserer Wasserhähne kam Wasser. Nur noch ein weit entferntes Gurgeln war zu hören.

Klare Sache“ war der erste Gedanke. „Die Stadtwerke montieren am Wasser„. Aber Moment: Stadtwerke warnen vor und Stadtwerke planen sowas auch nicht für den Ostermontag!

Danach bin ich in Gedanken die Leitungsstränge vom Wasserhahn bis zum Eintrittspunkt der Versorgungsleitung durchgegangen und habe mir überlegt, wo welcher Schaden aufgetreten sein könnte. Als nächstes hätte ich wohl nach feuchten Stellen an den Wänden gesucht.

WasserreparaturenEin Blick aus dem Fenster brachte dann die Auflösung: Wir waren wohl nicht die ersten in der Siedlung, die vergeblich vor dem Wasserhahn standen. Jemand hatte bereits um Hilfe telefoniert, am Pumpenhäuschen machte sich ein Handwerker zu schaffen. Wahrscheinlich hat der sich seinen Ostermontag auch anders vorgestellt. Mal sehen, ob er es wieder hin bekommt.

Bis dahin machen wir uns noch etwas länger bewußt, dass Wasser nicht einfach selbstverständlich ist.

Noch mehr schicke Blogs…

Die Hausbau-Bloggospäre wächst und wächst und wächst. Und damit auch meine Blogroll. Heute habe ich ergänzt:

  • Skyspage Blog: Hier ist wohl erst mal eine Entschuldigung fällig. Liebe Sky, ich lese schon sein Monaten bei Dir mit und stehe auch schon länger in Deiner Linkliste. Irgendwie habe ich aber erfolgreich verschlafen, Dich in meine Blogroll zu setzen. Das sei hiermit nun (endlich) korrigiert.
  • Lumí­r’s Web: In Simmozheim wird Lumirs Traumhaus gebaut. Gar nicht so weit weg davon arbeite ich. Während die Mauern bereits in den Himmel wachseln gerät die Finanzierung zu einer spannenden Angelegenheit.
  • Wohnungsumbau: Umbau- und Renovierungsblogs sind eher selten. Umso interessanter ist es, zu lesen, wie ein Haus und insbesondere ein Dach komplett umgekrempelt werden. Erste Vorher/Nachher-Bilder gibt es auch schon.
  • Haus-Elektrotechnik: Zugegeben, eigentlich kommt im Blogtitel noch ein „Auto“ vor. In erster Linie fanzinieren mich in diesem Blog jedoch die haustechnischen Spielereien. Wie wäre es z.B., wenn das komplette Haus per Handy ferngesteuert werden könnte?
  • HausbauBlog: Uta und Toto bauen eine Doppelhaushälfte auf einer Altreifenhalde. Der Bagger ist angerollt und hat schon eine Wasserader gefunden, wir sind gespannt, wie es weiter geht. Schade, dass die Kommentarfunktion nicht für alle nutzbar ist.
  • Hausbauprojekt Martin und Nadine: Wenn mich meine Ortkenntnisse nicht im Stich lassen, liegt Birkenwerden bei Berlin? Hier haben die beiden nämlich ihr Traumgrundstück gefunden und steuern derzeit schon kräftig auf das Richtfest zu. Kommentieren können hier leider nur AOL-Mitglieder, dafür gibt es aber ein Gästebuch.

Ich glaube, jetzt haben wir ’nen Vogel

Rund um unser Haus gibt es riesige Waldflächen. Viele Hektar mit Bäumen ohne Ende, von denen man sich den schönsten, den höchsten oder den gemütlichsten aussuchen kann, um darin ein Nest zu bauen.

Stattdessen scheinen auch und insbesondere Vögel auf der Suche nach architektonischen Alternativen zu sein.

Die Obermieter ziehen einSeit gestern entwickelt sich auffällige Aktivität rund um den Balken, der Richtung Straße aus dem Dachfirst heraus schaut. Vieles deutet darauf hin, dass dort oben Untermieter einziehen wollen.

Hat jemand gute Ideen, wie man den Kollegen unmißverständlich „Go Home!“ signalisiert? Ich fürchte, dass ein einfaches Entfernen des „Rohbaus“ nur dazu führt, dass sie morgen wieder anfangen…

13. April ist amtlicher Kellertag

Unser Fertigkeller wird aufgestelltAm 13. April 2005 wurden die Wände unseres Fertigkeller aufgestellt.

Gestern, am 13. April 2006 hat unser neuer Nachbar exakt dasselbe gemacht: Er hat sich einen Keller aufstellen lassen.

Wenn wir diese Logik fortführen, dann wir beim Nachbarn am 2. August die Hausübergabe stattfinden 😀

Wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass alles ähnlich glatt läuft wie bei uns vor einem Jahr.

Noch mehr Ordner in die Schränke

Stauraum in den EckenNachdem die Schränke bei uns nach und nach eingeräumt werden, hat sich ein Detail bei der Planung als ausgesprochen wertvoll heraus gestellt.

Bei allen Möbeln, die über Eck laufen, haben wir darauf geachtet, dass die komplette Ecke als Stauraum mit genutzt werden kann. In diesem Bereich wird andernfalls richtig viel Platz verschenkt. Für Ordner, an die man nicht jeden Tag heran muß, ist der Raum z.B. optimal geeignet.

Gefährlich ist dabei nur das Gefühl von „Platz haben“. Der Druck, altem Zeug „Adé“ zu sagen, steigt damit nicht unbedingt.

Korrekt bis auf den letzten Cent

Die Gutschrift vom LandratsamtEs ist mein Geld, dass sie da ausgeben. Denn die Menschen, die solche Rechnungen (Gutschriften) schreiben, habe ich von meinen Steuern bezahlt. Und Du von Deinen ebenfalls.

Ein Brief mit dem Hinweis „Die Gutschrift übersteigt den Aufwand der Erstattung und wird daher einbehalten.“ oder „… wandert in die Kaffeekasse.“ oder „… davon fliegen wir nach Malle!“ wäre das sinnvolle Mittel der Wahl gewesen. Stattdessen entwickelt sich für eine 10-Cent-Gutschrift folgende Kostenlavine:

  • Aufwand, um den Beleg zu erstellen, zu versenden und zu verwalten: 15 Minuten (~3 Euro)
  • Porto: 0,90 Euro
  • Briefumschlag: 0,05 Euro
  • Der Bescheid bestand aus 9 (!) bedruckten Seiten: 0,50 Euro

Bis hierher kann man ja noch mit dem Kopf schütteln, es jedoch als „Informationspflicht“ verstehen. Rechnen wir mal grob zusammen: Bis zu diesem Zeitpunkt hat unser Guthabenbescheid Kosten in Höhe von 4,45 Euro verursacht, vermutlich war das nicht vermeidbar. Jetzt geht’s aber weiter: „Korrekt bis auf den letzten Cent“ weiterlesen

Den Bogen überspannt?

Das Peichl-HausEin ganz anderes Fertighaus habe ich bei Hanlo gefunden. Der Österreichische Architekt Gustav Peichl hat es entworfen, die Fertighausfirma versucht es zu vermarkten (leider kein direkter Link möglich, weitere Bilder unter Produktlinie/Peichl-Haus).

Auf der Seite der Fertigbaufirma gibt es leider sehr wenig Informationen dazu, mehr infos habe ich bei der Rheinischen Post gefunden. Dort erfährt man z.B. auch, dass der Bau des Peichl-Hauses in Deutschland regelmäßig an der Ablehnung der Baubehörden scheitert. Schade eigentlich…

[Bildquelle: Hanlo]

Grüß Gott, Frau Mustermann!

K. MustermannAls unser Postbote Frau Mustermann letztens freundlich grüßte, wurde uns schlagartig klar: Wir haben das Klingelschild noch nicht überarbeitet!

Seinerzeit haben wir nur dafür gesorgt, dass schnell eine gut sichtbare „5“ in den oberen Bereich des Klingelmoduls (beleuchtete Hausnummer) kommt. Den unteren Klingelbereich haben wir im Originalzustand gelassen. Naja, und irgendwann wird man „betriebsblind“, sieht den Fehler nicht mehr, obwohl man mehrfach täglich dran vorbei läuft.

Da uns Post und Pakedienste in der Zwischenzeit kennen und auch ohne Name an der Klingel ihr Ziel finden, können wir dem Postboten echt dankbar sein, der „Frau Mustermann“ darauf aufmerksam gemacht hat, dass sich die Untermieter auch mal an der Klingel verewigen sollten 😉