
Steht da doch plötzlich ein Bagger vor dem Haus, in drohender Gebährde, so als wolle er dem Siedeln gleich ein Ende bereiten.
Ist aber alles halb so schlimm: Ein neuer Nachbar baut auf dem Grundstück direkt vor dem Haus. Gestern kam der Bagger für den Aushub. Und einen netten Brief („lieben Gruß, auf gute Nachbarschaft, sorry wegen der Arbeiten„) fanden wir auch im Briefkasten. Eine sehr nette Geste.
Mit den Sonntags-Sonnenuntergängen ist dann demnächst jedoch erst mal Schluß. Denn wo die Sonne untergeht steht in wenigen Wochen ein Haus.

Die Renatbilität einer Photovoltaik-Anlage hängt jedoch, neben den Kosten für Reparaturen und Ausfällen, in erster Linie von der Ertragssituation ab. Und so langsam tickt die Uhr gnadenlos: Nach den ertragsschwachen Wintermonaten müssen es die Monate Mai bis August so richtig rausreißen. Und wenn ich meinem Sheet glauben darf, dann muss die Sonne heftigst brennen, um das beworbene Jahresziel noch zu erreichen. Denn ab September kommen bereits wieder ertragsschwache Monate.
OK, es ist eine Pressemitteilung. Damit ist der Wahrheitsgehalt von vornherein ungewiss. Aber interessant klingt es doch trotzdem, oder?

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Dann mache ich mal die virtelle Sektflasche auf und stoße mit allen da draußen an, die hier so regelmäßig vorbei schauen und damit letztlich die Grundlage für dieses Haustagebuch bilden. Prost! Und viele Dank für Euer Interesse!
Gestern auf einer benachbarten Baustelle: Zwei Steinesucher suchen nach Steinen in einem Erdhügel. Für die Suchenden eine praktische Sache, denn aus den großen Steinen im Boden hier in unserer Gegend kann man prima Naturmauern bauen. Für den Bauherren auch praktisch, denn das Zeug muß er schon mal nicht mehr abtransportieren lassen.


