3D Garten Designer: Erster Eindruck

Ich falle gleich mit der Tür ins Haus: Der erste Eindruck ist äußerst zäh. Dieses Programm scheint sein Augenmerk auf das virtuelle Pflanzen (Grünzeug draggen und droppen) zu legen. Das einfache Modelieren von Gelände, das Anlegen von Treppen auf und über unterschiedliche Gartenebenen…: Naja, noch suche ich. Vielleicht ist es einfach nur sehr gut versteckt worden.

3 Plateaus mit unterschiedlichem Niveau und geraden Oberflächen (!) sind mir bisher jedenfalls noch nicht gelungen. Die „Geländeformen“ waren dafür praktisch nicht zu gebrauchen. In der Hilfe fand ich ebenfalls keine Lösung für meine Probleme. Derzeit habe ich den Eindruck, dass dieses Programm nur für Grundstücke geeignet ist, die absolut eben sind. Vielleicht hat ja noch ein Gartenbausoftwareprofi Tipps für mich.

Bei allem Frust gibt’s aber auch helle Momente. So bin ich beim Durchsuchen der mitgelieferten Beispiele auf diese akrobatische Nummer gestoßen:

Akrobatisches Lesen

Heute jedoch nicht vor 12 Uhr…

PaketboyWer kennt ihn nicht: Den Ärger mit Paketdiensten.

  • Sie treffen Dich nicht an, obwohl Du eigentlich den ganzen Tag an der Gegensprechanlage gelauert hast.
  • Sie kommen genau in dem Moment, wenn Du mal kurz für 5 Minuten ausser Haus bist.
  • Sie legen die Sendung in den Vorgarten – kurz bevor der große Regen kommt.
  • Sie geben die Sendung in der Nachbarstadt ab, weil es es dort eine Goethestraße 5 gibt, in der jemand daheim ist.

Im Werbejux-Bog fand ich heute eine durchaus ernst gemeinte Lösung für diese Probleme: Den Paketboy. Schade nur, dass wir uns bereits für einen Briefkasten entschieden haben. So eine private Packstation wäre eine feine Sache gewesen.

Wir arbeiten am Pool

Wenn die Waschmaschine aus sich heraus kommtUnsere Waschmaschine ist sehr entgegenkommend. Vorgestern z.B. kam sie uns mit Schaum und Wasser entgegen.

Wir haben das zum Anlass genommen und endlich das ganze Zeug, dass im Heizungskeller herum stand, woanders zu platzieren. Schließlich haben wir für (pardon: gegen) einen großen Wasserschaden einen Abfluß in der Mitte des Kellerraums. Wäre doch schade, wenn trotzdem Sachen Schaden nehmen.

Unser zukünftiger Nachbar auf der gegenüber liegenden Straßenseite bot auf die Frage, ob er einen guten Notdienst für Waschmaschinen kenne, spontan seine Vor-Ort-Hilfe an und hat das Waschmaschinenproblem dann auch gleich gelöst. Da ich heute nicht persönlich vor Ort war: Ein dickes virtuelles Dankeschön von gegenüber nach gegenüber 🙂

Womit haben wir eigentlich derartig geniale Nachbarn verdient?

Hausbau-Zeitreise

Ich blicke in diesem Blog gelegentlich mal über der Tellerrand und berichte über skurile Bauvorhaben.

Das alte GehöftEin wirklich aussergewöhliches und in seiner Art einzigartiges Projekt haben wir in Osterburken praktisch vor der Haustür: Das Adventon. Dabei handelt es sich um ein verlassenes Gehöft des Amorbacher Fürsten von Leiningen, auf dem Deutschlands erster Mittelalterpark errichtet wird.

Ritterspiele im AdventonBereits seit mehr als einem Jahr laufen die Vorbereitungen, zur 650-Jahr-Feier der Stadt Osterburken folgt nun die offizielle Grundsteinlegung.

Und deshalb gibt es heute auch mal einen Veranstaltungstipp für alle Häuslebauer: Wer für ein paar Stunden zu den Wurzeln des Hausbaus zurückkehren möchte und dabei ein vermutlich aussergewöhnliches Spektakel miterleben will, der sollte sich den 25.-28.05. im Kalender vormerken. Infos zu den Eventtagen gibt es hier. Am 25. werden wir uns den großen historischen „Besiedlungsumzug“ anschauen.

PS.: Mit unserem seltsamen Schlafzimmer hat das ganze nichts zu tun. Wahrscheinlich jedenfalls nicht. Hmmm… oder vielleicht doch?

PPS.: Vielleicht trifft man ja mehr oder weniger zufällig den einen oder anderen Hausbaublogger?

PPPS.: Was passiert, wenn ein mittelalterlicher Bauherr auf die Berufsgenossenschaften der Gegenwart trifft, kann man hier nachlesen.

Eine runde Sache aus Österreich

DuschkabineUm ganz ehrlich zu sein: Zwischenzeitlich waren wir uns selbst nicht mehr ganz sicher, ob wir in Sachen Duschkabinenradius nicht vielleicht ein wenig pingelig sind. Heute kam jedoch die Bestätigung: Sind wir scheinbar nicht.

Unser Sanitär-Ansprechpartner hatte sich darum gekümmert, dass sich ein Mitarbeiter des Herstellers unsere Reklamation des Kabinenradius persönlich anschaut. Beide (Hersteller und Mitarbeiter unseres Hausbauunternehmens) waren gestern vor Ort. Die Diagnose fiel eindeutig aus: Der Radius der Duschkabine passt nicht zum Radius der Duschwanne. Der Hersteller will für einen kostenlosen Austausch sorgen, auch in Hinblick darauf, dass die Wangen der Bodenschine zu viel Abstand haben und mit zu viel Silikon verklebt wurden.

Übrigens: Unsere Dusche kommt aus Österreich. Wenn ein Handwerker mit österreichischem Dialekt eine Reklamation bearbeitet ist das irgendwie hochgradig beruhigend 🙂

Wenn ich überlege, was mit der Dusche schon alles schief gelaufen ist (1|2|3), dann hoffe ich einfach mal, dass unser Hausbau-Unternehmen daraus gelernt hat. Denn da wurde wirtschaftlich ganz schön drauf gelegt…

Fallstricke beim Hausbau (MDR)

Böse Sachen...Eine wie ich finde sehr schöne Zusammenstellung zum Thema „Pleiten, Pech & Pannen“ hat der MDR im Januar veröffentlicht.

OK, sie ist nicht wirklich schön, eigentlich ist sie eher gruselig. Aber das zeichnet sie aus: Auf einer Seite findet man kompakt die „Lieblingsfehler deutscher Häuslebauer„. Und wer schon mal ein Haus bauen ließ, der weiß, wovon die beim MDR reden…

Die virtuelle Heckenschere

Animiert durch das Generationenhaus (dort empfohlen: 3D-Gartenplaner 8.0) habe ich mich gestern auf die Suche nach Gartenplanungssoftwares gemacht. Kein leichtes Unterfangen, denn von den meisten Produkten gibt es kaum Screenshots der Programmoberfläche oder gar Testversionen. Gemessen wird sich meistens nur mit der Größe von Pflanzendatenbanken, die mir aber zunächst relativ egal ist: Mit kommt es auf die Geländegestaltung, die Umsetzung in einer Hanglage, den Verlauf von Wegen und Treppen an.

3D Garten Designer 7Bei internet-magazin.de fand ich einen kleinen Vergleichstest, dem jedoch das Datum seiner Veröffentlichung fehlte (sehr sinnvoll, insbesondere bei Softwaretests…). Immerhin, es brachte mich auf wichtige Spuren. Denn: Bei 3D-Softwares scheint es ein buntes „Versionsnummer-Tarn-Dich“ zu geben. Ältere Programmen werden mit ein paar Blumenzwiebeln aufgepeppt und Jahre später als „Version 12.5 Gold“ wieder auf den Markt geworfen.

Bestellt habe ich mir den „Garten Designer 7“ von Data Becker. Wenn ich ehrlich bin: Mit einem unsicheren Gefühl. Hoffentlich war’s kein Fehlkauf. Ich werde weiter berichten…

Hobbithaus beinahe fertig

Heute mal eine aktuelle Berichterstattung von der Hobbithaus-Front.

HobbithausVor einiger Zeit berichtete ich über Vorhaben von hobbithaus.de. Dort ist man scheinbar über die Planung nicht hinaus gekommen, die Seite ist leider nicht mehr erreichbar. Auf diesen Beitrag meldete sich jedoch Andreas hier im Blog und berichtete über die ersten Spatenstiche zu seinem Hobbit-Haus. Die Hobbitfrau bei ihm daheim wartet bereits ungeduldig auf die Fertigstellung und Andreas scheint es wirklich ernst zu meinen.

Gestern las ich einen kurzen Hinweis von ihm: „Ist zur Hälfte fertig„. Und tatsächlich: Die Hobbits beziehen bald ihr neues Zuhause.

Themensiedlung

Vor knapp 2 Jahren haben wir in einem sehr großen Radius nach Bauplätzen und Neubauprojekten gesucht. Damals wurden wir auch auf ein Siedlungsprojekt einer großen lokalen Baufirma aufmerksam. Auf einem großen Areal hatte das Unternehmen Massivhauser in einem mediteranen Stil in Planung. Ziel war es, eine Siedlung mit eigenem Gesicht und leichtem Urlaubsflair zu realisieren.

ThemensiedlungAls wir vor Ort waren, gab es nur einige Rohbauten zu sehen und einen Prospekt. Letzterer war wirklich wunderschön. Wir haben eigentlich nur deshalb nicht unterschrieben, weil die Häuser sehr hohe Restriktionen hatten und Individualisierungen kaum möglich waren. Selbst die Bepflanzung des Vorgartens war im Bauplan detailliert fixiert. Bei dem vergleichsweise hohen Preis war uns das zu wenig Freiheit.

Gestern war die „Themensiedlung“ weiterlesen

Lecker Spam für Garagentore

SpamIn vielen Hausbaublogs ist gestern platte Werbung von einer Firma „torzu******.de“ gespammt worden. Nicht immer griff die automatische Spamabwehr, auch in meinem Blog wurde die Werbenachricht veröffentlicht.

Vor einiger Zeit habe ich mal eine launige „Nutzungsbedingung“ in meinem Blog veröffentlicht. Den Spammer habe ich damit als Antwort auf sein Posting gestern offen konfrontiert. Die Reaktion auf seine Spamaktion und meinen Hinweis war die Drohung mit dem Anwalt.

Nun ist die Bloggosphäre ein ziemlich eingeschworenes Völkchen und letztlich eine potentielle Zielgruppe für den spammenden Shop. Und es dauerte nur wenige Augenblicke bis sich Hausbaublogger per Mail oder in Kommentaren kritisch an den Spammer wendeten.

Gestern Abend klingelte dann das Telefon und der Spammer meldete sich bei mir, um sich zu entschuldigen. Er erklärte mir, dass ihn ein befreundeter SEO dazu angestiftet habe, auf diese Weise den Pagerank der Shopseite zu erhöhen. Ich nahm die Entschuldigung an und versprach ihm, die Kommentareinträge zu anonymisieren.

Bei aller Kritik: Ein reife Leistung vom Spammer, sich per Telefon zu outen und sich zu entschuldigen. Dafür Respekt.

Ich fand die ganze Aktion faszinierend. Der Weg des geringsten Widerstandes wäre gewesen, den Werbekommentar zu entfernen. Stattdessen wurde der Spammer mit seinen eigenen Mitteln geschlagen: Öffentlichkeit. Ich hoffe er hat auf diesem Weg gelernt, dass Kommentarspam nichts nutzt.

Vielleicht sollten wir bei der nächsten Inland-Spamwelle (und die kommt bestimmt) als Hausbaubloggercommunity wieder so verfahren.

[Bildquelle: http://www.spam-uk.com]