Es ist Ruhe im Keller

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe hat ihre Hochsaison hinter sich: Ein knackiger Winter, der mit eisigen Temperaturen bis weit in den März hinein Wirkung zeigte. Nach anfänglichem „Bullenheißheizen“ in den ersten Winterwochen (naja, man muß ja erst mal seine Temperatur finden!) haben wir ab Januar eine ganz sinnvolle Balance in unserer Heiztechnik gefunden.

Tageshöchsttemperaturen in HeilbronnNun ist Ruhe im Keller, die Warmwasser-Sonnenkollektoren haben die Warmwasseraufbereitung übernommen. Der erste Sonnenbrand verkündet das Ende der Heizperiode.

In meiner kleinen Tabellenkalkulation kann ich nun ablesen, dass wir in den knackigen Monaten pro Tag einen Energiebedarf von 31 kWh hatten. Darin enthalten ist der Strom, der zum Betrieb der Wärmepumpe und der kontrollierten Be- und Entlüftung benötigt wurde. Oder mit anderen Worten: Ein knackiger Wintermonat kostete uns 96 Euro.

Jetzt stehe ich da mit meinem Verbrauch und habe keine Ahnung, wie der einzuschätzen ist. Frage an andere „Heizer“: Was habt Ihr im Januar/Febraur/März verbraucht?

[Bildquelle: Wetteronline.de]

… und plötzlich stand da ein Haus

Das Haus wird aufgebautHeute ist es genau ein Jahr her (die Jubiläen häufen sich momentan): Genau vor einem Jahr wurde unser Haus gestellt.

Auch noch ein Jahr später ist es für mich noch faszinierend, wenn ich darüber nachdenke, dass wir morgens um halb 7 noch vor einem Fertigkeller standen, abends gegen 21 Uhr dann ein komplettes Haus inklusive gedecktem Dach vor uns stand. „Schnipp!„.

In der Zwischenzeit kennen wir nicht nur Vorteile, sondern auch einige Nachteile eines Fertighauses. Nach den ersten 365 Tagen ist es wohl Zeit, ein erstes Zwischenresumé zu ziehen und eine Antwort zu finden auf die Frage: „Würdet Ihr mit diesem Bauunternehmen nochmal dasselbe Haus bauen?

Ja, würden wir.“

Probleme aus der Welt schaffen

Darüber haben wir uns gefreutDer defekte Türrahmen wird getauscht. Ohne wenn und aber. Wir hatten uns eigentlich schon eine Argumentationskette zurecht gelegt, die wurde jedoch nicht benötigt. Ich hoffe nur, dass unser Bauunternehmen die Kosten dafür an die Fliesenleger weiter geben kann. Schließlich war es das einzige externe Gewerk bei uns am Bau (beinahe alles andere kam aus einer Hand) und unser direkter Vertragspartner, das Bauunternehmen, ist an dieser Panne schuldlos.

Unsere verklemmte Schiebetür hing zu tief und reagierte damit auf jede noch so kleine Veränderung im Haus („so ein Haus arbeitet„) mit Verklemmungen. Auch das wurde in der Zwischenzeit behoben. „Probleme aus der Welt schaffen“ weiterlesen

Notversorgung

MedizinFür uns als Zugezogene ist die medizinische Versorgung am Ort etwas, was wir uns in „Friedenszeiten“ mal näher anschauen sollten. Ein akuter Hörsturz meiner allerbesten Hälfte gestern Nacht half uns dabei auf die Sprünge. Auf diese Weise wissen wir nun, wo das nächste Krankenhaus ist und wie man nachts am schnellsten dort hin kommt. Bei der Gelegenheit: Danke an den hilfsbereiten Pfleger und Pförtner!

Zum Thema Hörsturz wusste man dort zwar keine Hilfe, aber immerhin: man verwies uns an einen diensthabenden Not-HNO, dem wir heute unsere Aufwartung machten.

Kleine Anekdote am Rande: In der HNO-Praxis bekamen wir auf die Frage „Welche Apotheke in der Nähe hat den Notdienst“ eine Medikamentenschmiede empfohlen, die 20 Kilometer entfernt liegt. Die nächste geöffnete Not-Apotheke lag dann ziemlich genau 150 Meter von der Praxis entfernt.

Wenn der Abfluß mal verstopft ist

Gregory Crewdson

Gregory Crewdson ist ein amerikanischer Fotograf mit Hang zu großen Budgets und mystischen Installationen. Als ich sein „Abflussbild“ (leider hat es keinen Titel) neulich sah, habe ich spontan nochmal einen Blick in unseren Leitungsplan geworfen.

Übrigens hat er auch einen ganz eigenen und weitestgehend kostenlosen Lösungsansatz für die Frage: Wir bekomme ich Licht in den Fußboden:

Gregory Crewdson

[Bildquelle: kultureflash.net]

In die falsche Richtung gelüftet

WohnraumlüftungBei Malerarbeiten im Schlafzimmer fiel uns auf, dass wir seit Monaten mit einer falschen Düse am Lüftungsauslass leben. Statt einer Abdeckung für die Einblasung hatten wir eine Absaugabdeckung in der Decke. Halb so schlimm, demnächst wird’s ausgetauscht.

So eine Lüftung wird mit der Zeit selbstverständlich, man nimmt sie eigentlich gar nicht mehr wahr. Lüftungsleistung und Grad der Wärmerückgewinnung werden bei uns nur selten variiert, deshalb läuft die kontrollierte Wohnraumlüftung völlig unbeachtet im Hintergrund. Die Fenster bleiben bei uns eigentlich fast immer geschlossen.

Um die Filter der Lüftung zu reinigen, haben wir sie letztens für einige Zeit abgestellt. Mein Güte, da wird einem dann erst bewußt, was für ein tolles Klima so eine Lüftung schafft. Sofort wurde die Luft „schwerer“. Gerüche von Schränken, technischen Geräten, Kleidung, Küche, und ganz besonders alten Umzugskatons waren plötzlich viel intensiver. Plötzlich war wieder Lüften angesagt. Und damit war auch der Frühling mit seinen ersten Insekten (–> Waldrand) im Haus.

Die kontrollierte Be- und Entlüftung gehört zu den Investitionen im Haus, die ich jederzeit wieder tätigen würde.

Lass die Finger von Tabellen

Ich und Tabellenkalkulationen: Ein kreatives Gespannt!

So gelang es mir, in einem Augenblick mit geistigem Schlechtwetter meine eigene Photovoltaik schlecht zu rechnen. Da ein Jahr in meiner Berechnung nicht 365 Tage hatte, sondern nur 256, machte sich bei mir Ertragspanik breit.

Hochrechnung Ertrag PhotovoltaikEs ist aber alles gar nicht so schlimm. Auf Basis der ersten 4 Monate würde das gesamte Jahr jetzt bereits knapp 80% des prognostizierten Ertrages bringen. Und die ertragsstärksten Monate liegen erst noch vor uns.

In diesem Sinne ein Blick aus dem Fenster: Die Sonne scheint.

Wie alles anfing…

Gestern Abend habe ich die Website aktualisiert, auf der wir seinerzeit mit Fotos dokumentiert haben, wie sich unser Baugebiet „Am Eber“ mit der Zeit verändert hat. Als hier noch alles eine grüne Wiese war, steckte die Idee dahinter: Vielleicht finden das potentielle Interessenten und treten mit uns in Kontakt. Hat aber (zumindest bis heute) niemand gefunden.

Vor Baubeginn

Heute, zweieinhalb Jahre später, kommt mir das Betrachten der älteren (unteren) Bilder ein wenig vor, als wenn man in alten Fotoalben schwelgt.

Weil die Seite der Vorläufer dieses Blogs war, hier der Link, für alle, die mal einen Blick drauf werfen möchten.

Baustellen-TV

Meine allerbeste Hälfte hat unseren neuen Nachbarn in der Zwischenzeit kennen gelernt und ist der Meinung, dass wir richtig Glück hatten: Wir bekommen nette Nachbarn.

Webcam auf die Baugrube gerichtetUm dem neuen Mitsiedler die Überwachung seiner Baustelle während der Arbeitszeit etwas einfacher zu machen, haben wir die Webcam, die sonst gelegentlich mal für eine Videoconferenz oder einen Skype-Chat genutzt wird, zum Fenster heraus gerichtet. Sie läd nun alle 30 Sekunden ein Bild vom Baufortschritt per FTP auf einen Server. Unser Nachbar kann dort jederzeit per Baustellen-TV davon überzeugen, dass sein Bauteam fleißig ist.

Erster Filterwechsel

Druckverlust mit verschiedenen FilternZu Beginn der Pollensaison haben wir die Filter unserer Lüftungsanlage gereinigt. Zwar steht in der Bedienungsanleitung, dass man sie bis zu 4 mal auswaschen kann, unsere Filter sind jedoch bereits nach dem ersten Waschen derartig in sich zusammen gefallen, dass wir sie nicht mehr verwenden wollen.

Fragt sich also: Woher neue nehmen?

Ein Waschmaschinenhersteller empfielt Dir dringend, original „Calgon“ zu verwenden, um das Verkalken seines Gerätes zu vermeiden. Der Vertrieb unserer Lüftungsanlage empfielt in „Erster Filterwechsel“ weiterlesen

Juhuu: Ein Werbekunde!

WillkommenLetzte Nacht haben wir endlich wieder einen neuen Werbekunden bei uns im Blog begrüßen dürfen.

Nachdem wir in unseren Nutzungsbedingungen Preis- und Vertragsbedingungen für „unverlangt eingereichte Werbung im Kommentarbereich“ aufführen und bei der Kommentarfunktion darauf hinweisen, ist das Werbeaufkommen drastisch zurück gegangen.

Um so mehr freuen wir uns, dass wir nun einen neuen zahlenden Kunden gefunden haben. Auf gute Zusammenarbeit.