
Hemsbach ist ein kleiner Ortsteil. Als Zugezogene haben wir gute Chancen, irgendwann mal alle 158 Einwohner kennen gelernt zu haben. Einen großen Schritt in diese Richtung haben wir in den letzten Tagen getan: Durch die Beiträge (1|2) zur geplanten Transversale hier im Blog haben sich viele Hemsbacher per Kommentar und per Mail bei uns gemeldet. Das ist umso erstaunlicher, weil Hemsbach in einigen Bereichen kein, in anderen nur eingschränktes DSL zur Verfügung hat.
In der Zwischenzeit formiert sich in Hemsbach Widerstand gegen die geplante Trasse. Mehrere Ortschaftsräte und Einwohner sind auf den Ortsvorsteher zu gegangen und haben um einen Vor-Ort-Termin gebeten. Der Ortsvorsteher hat reagiert: Ein solcher Termin wird in Kürze zusammen mit den anderen Ortsteilen und der verantwortlichen Person des Straßenbauamtes koordiniert und von der Stadt Osterburken durchgeführt.
Außerdem hat unser Ortschaftsrat für die kommende Woche eine Sitzung anberaumt, in der er sich über das weitere Vorgehen abstimmen will.
Im Ortschaftsrat möchte ich jetzt auch nicht sitzen: In solchen Kriegszeiten trommelt die ganze Welt auf dieses Gremium ein, lehnt sich zurück und seufzt: „Jetzt macht mal!„. Ob die ab und zu auch mal ein Lob bekommen? Falls nein: Dies war eins. 😉
[Bildquelle: Heinz Seehagel]

Eigentlich habe ich mit mehr Widerstand durch den regionalen Stromversorger gerechnet. Genau das Gegenteil war jedoch der Fall: Ich wurde schnell, serviceorientiert und freundlich behandelt. Wie ein Kunde, obwohl ich Lieferant bin.


Unsere Karriere als Mieter haben wir im letzten Herbst beendet. Mit dem Einzug ins eigene Haus war die Zeit der Nebenkostenabrechnungen zuende.

Nach über einem halben Jahr Praxiserfahrung kann ich sagen: Den größten Fehler, den man bei der Elektroplanung machen kann, ist zu denken, dass man keine Fehler machen kann.
