Oh Lala: Dachüberstand

Dachüberstand in FrankreichAm Wochenende haben wir uns in der Gegend von Paris herum getrieben. Als neugebackener Hausbesitzer kommt man nicht umhin, hier und da mal auf die Bauweise neuer Häuser zu schauen. Dabei fiel uns auf, dass neue Häuser in Nordfrankreich scheinbar durch die Bank mit Dächern ohne jeglichen Überstand gebaut werden.

Wir haben uns gefragt, ob es neben dem Preis weitere Argumente GEGEN einen Dachüberstand gibt. Schließlich kann doch eine ganze (grande) Nation nicht irren. Auch nach längerem Grübeln fielen uns ausser „Holz streichen“ keine weiteren Gegenargumente ein.

Vielleicht ist Tradition die Ursache. Auch in Deutschland gibt es ja regional traditionell einen unterschiedlichen Gebäudelook. Man denke nur an Klinker, Dachneigungen, Holzfassaden & Co.

Bau Dein Haus in der Karibik

Wer in Deutschland keinen passenden Bauplatz findet, der hat Glück: In der Karibik ist kurz nach dem Start von „Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2“ eine neue Insel entdeckt worden. Wer Google Earth auf seinem Rechner installiert hat, findet hier weitere Informationen.

Günstiges Bauland in der Karibik

Das Bauland soll günstig sein. Vielleicht sollten wir dort ein Hausbaublogger-Feriendomizil bauen?

1 Jahr glückliche Spießer

UmzugskartonsGenau ein Jahr ist es nun her, dass wir aus der Mietwohnung in den Neubau eingezogen sind. Offiziell sind wir damit sein einem Jahr Spießer. 😀

Damals, am Umzugstag, stapelten sich überall Umzugskartons. Ernüchtert müssen wir nach diesem Jahr feststellen, dass Umzugskartons zur Gattung der Unkräuter gehören: Man wird sie einfach nicht los. Überall sprießen sie aus den Ecken. Hat man hier einen beseitigt, sieht man dort gleich den nächsten.

Vielleicht finden wir ja noch ein geeignetes Kartonvertilgungsmittel…

Unabhängig davon: Die „gefühlte Spießerdauer“ liegt bereits bei deutlich über einem Jahr. Irgendwie haben wir das Gefühl, schon viel länger in den eigenen vier Wänden zu wohnen.

Die Zahlungsbereitschaft von Menschen mit heißen Köpfen

Investitionsbereitschaft hei�er BauherrenSchon wieder das Thema Wetter?

Ja, dieses mal aber von einer anderen Warte aus betrachtet. Denn seit einer Woche ist es wieder kühler in Deutschland. Und plötzlich sind alle Überlegungen zum Thema „Rolläden für Dreiecksfenster“, „Ansaugung der Frischluft durch Rohre im Erdreich“ und „Anschaffung einer Klimaanlage“ wie vom Tisch gewischt. Was gestern noch ganz dringend war, ist heute kaum noch einen Gedanken Wert.

Schauen wir uns das ganze also mit etwas Distanz an: Dieses Jahr haben wir vielleicht noch eine oder zwei echte Hitzewochen zu erwarten. Zwei richtig heftige haben wir hinter uns. Außenjealousien für unsere Dreiecksfenster werden 3-4.000 Euro kosten, eine Klimaanlage wohl nicht unter 8-10.000 Euro, und das Rohrsystem im Garten für die Kaltlufteinspeisung, na das wird auch nicht umsonst zu haben sein.

Rein rechnerisch kostet die Nachrüstung von Außenjealousien für unsere Dreiecksfenster in 10 Benutzungsjahren (ohne Reparaturen) also 1,10 Euro pro Tag. Und dass, obwohl sie nur an 4 Wochen im Jahr nachmittags herunter gelassen werden.

Wenn man sich die Investitionen und die Folgekosten vor Augen hält, dann fährt man in den 4 heißen Sommerwochen wohl am besten einfach in Urlaub. Kostet auf Dauer auch nicht mehr…

[Bildquelle]

Aktionskünstler

Schilder protestieren gegen die Odenwald-TransversaleIch habe früher immer mal wieder Schilder von Bürgerinitiativen am Straßenrand stehen sehen. Dass ich mal selber zu einer Bürgerinitiative gehören würde, die Schilder aufstellt, hätte ich vor einem Jahr wohl nicht für möglich gehalten.

Kurz zur Vorgeschichte für neue Mitleser: Wir haben in einem kleinen Örtchen gebaut, das kontinuierlich mit Verkehrswegen zugepflastert wird. Eine Umgehungsstraße, die durch den Berg gesprengt wird, eine Bahntrasse, die durch das Tal führt – und nun auch noch eine weitere 3-spurige Straße, die parallel zwischen zwei bereits bestehenden Straßen (nur 1,5 km Meter rechts und links davon!) entlang geführt werden soll. Es geht dabei um die wirtschaftlichen Interessen eines weiter im Hinterland liegenden Ortes, der damit künstlich nach vorne gepumpt werden soll: Er soll direkt an die Autobahn angeschlossen werden.

Und weil das nicht schon fragwürdig genug zu sein scheint haben die Verantwortlichen dabei scheinbar völlig aus den Augen verloren, dass der Schwerverkehr ein weiteres Teilstück des Odenwaldes nach Fertigstellung mautfrei durchfahren kann.

Bürgerinitiative Natur oder TransversaleUm gegen diesen Unsinn zu protestieren haben sich von überall aus dem Umland Menschen zur „NOT (Natur oder Transversale) zusammen gefunden, um dagegen zu protestieren. Viele Anwohner haben uns Grundstücke zur Verfügung gestellt, um Hinweistafeln aufzustellen. Und einige fleißige Hände haben letzte Woche gearbeitet um überall in der Gegend solche Tafeln zu installieren.

Hausbau in Vietnam

Hausbau in VietnamZufällig surfte ich über einen Bericht von Thomas Weingärtner, in dem er seine Erfahrungen beim Hausbau in Vietnam beschreibt.

Neben der Beschreibung der Abläufe und Probleme fand ich es faszinierend, etwas über die Bräuche anderer Kulturen zu erfahren. Und rückwirkend fragte ich mich, ob sich manche Schwierigkeit bei uns in Luft aufgelöst hätte, wenn wir auf Wahrsager und Opfertisch zurück gegriffen hätten.

Beeindruckend fand ich auch die Kostenaufstellung: Ein komplettes Haus für 10.000 Euro. In Deutschland liegen häufig schon die Kosten für den Notar beim Grundstückerwerb höher 😉

Strom sparen

Mittelalterliche KerzenhalterMan könnte beinahe denken: Jetzt übertreiben sie’s aber mit dem Energie sparen.

Keine Angst: Bei uns wurden die Glühbirnen nicht durch Kerzen ersetzt. Im Bild zu sehen ist nur der „Testbetrieb für den Fotografen“. Die neuen Kerzenhalter haben ihren Platz im dazu passenden Zimmer gefunden und hängen dort in erster Linie zu Dekozwecken.

Die Teile sind übrigens „aus einem Guß“ und lassen sich nicht auseinander nehmen. Das ist besonders sinnbefreit, wenn man versucht, durch das untere Loch in der Halterung eine Schraube zu bekommen…

Wass’n?

Es gibt Fernsehwerbung, die ist einfach nur Fernsehwerbung. Und dann gibt es die Fernsehwerbung, die uns beim Bauen begleitet hat und zum geflügelten Wort wurde.

Spie�er! (LBS)

Nein, mit LBS haben wir keinen Vertrag geschlossen. Mit jedem neuen Vorhang, der hier aufgehängt wird, werfen wir uns allerdings gegenseitig ein herzliches „Spießer!“ an den Kopf.

Lampen-Frust (II)

Hängelampe statt Wandlampe… habe ich am Ende meines letzten Eintrags etwa etwas positives über den letzte Lampenmarkt geschrieben? Von wegen „tatsächlich fündig geworden“ und „außergewöhnlich“?

Falls ich das tatsächlich geschrieben habe, möchte ich das hiermit zurückziehen. Gerade wollten wir eine der Lampen montieren und mußten feststellen, dass uns das kompetente Personal die Hängeversion statt der Wandlampe mitgegeben hat. Also den ganzen Kram wieder zusamen packen und alles nochmal von vorne…