Erleuchtung im Lampenzentrum

Im LampencenterGestern war mal wieder „Lampentag“. Nach einiger Recherche im Internet hatten wir uns entschlossen, doch nicht online zu bestellen, sondern dem Einzelhandel in der Umgebung den Vortritt zu lassen. Wir hatten deshalb eine Tournee in drei große Lampenhäuser geplant.

– Lampenhaus 1 (30 Minuten Anfahrt) –
Auf der Homepage des (nicht gerade kleinen) Lampenhauses stand: „Der Kunde wird kompetent und individuell in allen Beleuchtungsfragen beraten„. In der Praxis sah das dann folgendermaßen aus…:
Nachdem wir die Räume des Lampenzentrum durchwandert hatten hatten wir einige Leuchten ins Auge gefasst, weil sie interessant aussahen. Wir wunderten uns jedoch, dass es, bis auf wenige Ausnahmen, keine beleuchteten Objekte gab: Die meisten Lampen waren ausgeschaltet und ließen sich auch nicht einschalten. Wir gingen auf eine Mitarbeiterin zu und fragten, ob man die denn auch beleuchtet sehen können. Antwort mit ernster Miene „Einige ja, ich mach mal die Sicherung rein. Aber was nicht angeht geht eben nicht an!“ sprachs mit Befehlston und marschierte davon „Erleuchtung im Lampenzentrum“ weiterlesen

Spar-Abo-Terror: Demnächst für 3,50 €

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Sateliten lauschenWenn Du MTV schaust, dann hast Du am Ende des Tages vermutlich mehr Klingeltöne als Musikclips gehört. Bisher hast Du das ignoriert und einfach weiter geguckt, wenn Du an Musikvideos interessiert warst. „Die müssen ja auch von irgendwas leben„. Und man fühlt sich ja auch gleich jünger, denn man weiß: Die Clerasilbenutzer dieser Welt schauen gerade das gleiche wie man selbst.

In Zukunft ist das anders: RTL und MTV haben die Pläne für eine gebührenpflichtige Satelitenausstrahlung weiter verfolgt. Gestern wurde bekannt gegeben, dass beide der Dolphin-Plattform beigetreten sind. 3,50 Euro sind derzeit als monatliche Gebühr für die Zuschauer im Gespräch, zusätzlich neue Hardware. Oder mit anderen Worten: Was für Satelitenempfänger derzeit kostenlos und werbefinanziert ist, ist demnächst kostenpflichtig (und werbefinanziert).

In Zukunft weißt Du: Du kannst abschalten, wenn wieder nervige Klingeltonwerbung kommt. Denn auf anderen Kanälen gibt es viel schönere Werbung. Ohne zusätzliche Gebühren.

[Bildquelle: Photocase]

Zentralstaubsauger

StaubsaugerGestern war es wieder so weit: Scherben im DG, der Staubsauger jedoch im UG. Und ich war dran mit hochschleppen.

OK, zugegeben: Mobile Staubsauger sind heutzutage so billig, man könnte auf jeder Etage zwei platzieren. Trotzdem dachte ich einen Moment daran, ob es seinerzeit eine kluge Idee war, auf einen Staubsaugeranlage im Haus zu verzichten.

Wir haben uns damals dagegen entschieden, weil uns der Aufwand recht hoch erschien und wir unterschiedliche Meinungen zur Hygiene in den Abluftrohren gehört hatten. Liest hier zufällig jemand mit so einer Staubsaugeranlage mit? Welche Erfahrungen gibt es mit so einem zentralen Staubsauger?

Das Schlüsselerlebnis…

… liegt heute genau ein Jahr zurück. Vor einem Jahr haben wir nach einer Mamutübergabesitzung die Schlüssel für unsere neue Haustür erhalten – und damit unser Haus.

Schlüsselübergabe

Damals haben wir uns gefragt, ob es wohl besonders penibel war, jede Kleinigkeit in das Abnahmeprotokoll aufnehmen zu lassen. Heute wissen wir: Es war wohl nicht zu kleinlich. Denn gemacht wird nur, was festgehalten wird.

Zwischenzeitlich wurden alle Punkte unserer Reklamationsliste von damals erledigt. Mit 3 Ausnahmen: Für die fehlenden Spülschächte und die Garage mit integriertem Wasserdach bekamen wir schriftliche Stellungnahmen, in denen uns jeweils mitgeteilt wurde, dass dadurch keine Probleme zu erwarten seien. Wir werden das rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist prüfen (lassen). Das Problem mit der Dusche ist heute leider immer noch nicht gelöst. Dummerweise haben wir die Restzahlung längst ausgeführt, so dass uns heute jedes Druckmittel fehlt, um eine Lösung zu beschleunigen.

Damit das hier nicht zu negativ wird „Das Schlüsselerlebnis…“ weiterlesen

Neue Hausbaublogs

Die Blogroll hätte dringend mal wieder eine Überholung und Erweiterung notwändig. Derzeit geht allerdings derartig viel Zeit für die Arbeit rund um die Transversale-Bürgerinitiative drauf, dass die Blogroll das Rollen irgendwie aufgegeben hat.

Da kam der Blogeintrag beim Kleinen Gelben Haus wie gerufen: Dort hat man viele neue Blogs gefunden. Deshalb bin ich heute mal einfallslos, mopse einige der Neuentdeckungen des Gelben Hauses und schreibe „meinen Neuen“ hinzu:

Die Insel-Esse ist eine Deko-Esse

InselesseNach einiger Zeit im neuen Haus beginnt man Investitionen als sinnvoll und weniger sinnvoll zu kategorisieren.

Würden wir heute nochmal neu bauen und alles weg zu lassen, was nicht funktionell ist, dann hätte unsere Küche sicherlich keine Esse mehr. Diese Dunstabzughaube ist bei uns eigentlich nur eine Designleuchte zur Beleuchtung des Kochfeldes. Und ein Edelstahl-Dekoelement (in dieser Funktion ist sie allerdings spitze!).

Die kontrollierte Wohnraumlüftung beseitigt Dämpfe und Gerüche viel effektiver und leiser.

Eine Küche ohne Esse? Habe ich selten gesehen. Ob dann wohl alle Welt fragen würde: „Habt Ihr da nicht was vergessen?

Endspurt für die 16%

Im Gespräch mit unserem ehemaligen Bauleiter fiel natürlich auch die Frage „Und? Wie laufen die Geschäfte?“. Als Bauherr will man ja schließlich wissen, wie die Chancen stehen, die Gewährleistungsfrist an einen Konkurs zu verlieren 😉

MehrwertsteuererhöhungDabei erfuhr ich, dass der Jahresendstress, von den beim Immobilienkauf im Vorfeld viel gesprochen wurde, tatsächlich in vollem Maße eintritt. Bauherren kommen wohl „wie die Fliegen“ und wollen noch schnell ihr Haus gebaut haben. Grund ist die Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresende von 16 auf 19 %. Ein 200.000-Euro-Haus wird ab dem 01.01.2007 beispielsweise über 5.000 Euro teurer – zumindest auf dem Papier.

Unser Bauunternehmen hat eine große Anzahl Leute zusätzlich eingestellt, wohl wissend, dass die wohl alle wieder gehen müssen, wenn der Hype vorüber ist. Die heiße Phase ist eingeläutet: Es zählt die Bezugsfertigkeit des Hauses. Dieselbe muß bis zum 31.12. erreicht und berechnet sein, um noch den alten Mehrwertsteuersatz berechnet zu bekommen. Und bei einer normalen Bauzeit von 4 Monaten darf bei den Baustarts der letzten Tage nicht mehr viel schief gehen, wenn die „Teuerung ohne Gegenleistung“ vermieden werden soll.

Mein neuer Wecker…

Heuschrecke / Grashüpfer… ist grün, anspruchslos, sucht sich selbst ein Plätzchen. Nur mit der zeitgenauen Steuerung klappt es noch nicht so ganz. Gestern Nacht ging der neue Wecker um halb zwei Uhr plötzlich los: Ein Grashüpfer hatte sich in unser Schlafzimmer verirrt, begann aufgeregt mit der Balz und untermalte das eindrucksvoll mit typischen Lauten.

Ich hätte nie im Leben gedacht, dass eine singende Heuschrecke in einem kleinen Raum derartig laut sein kann. Der „Gesang“ war ohrenbetäubend. Eine eindrucksvolle Klangkulisse für ein 7 Zentimeter großes Tier.

Baunternehmen in der Nähe

Bauarbeiter in SichtweiteDamals, als wir uns für unser Hausbauunternehmen entschieden haben, war die Entfernung zum Werk für uns kein Argument. Viele Fertighausfirmen bieten überregional an. Eine zentrale Fertigungsstelle unterhält dann Verkaufsbüros in ganz Deutschland.

Unser Anbieter fertigt in nur ca. 80 Kilometer Entfernung. Bei der Planung, beim Hausbau und im Servicefall hat sich das als sehr positiv herausgestellt. Die Handwerker der Firma schwärmen morgens aus und fahren abends wieder zurück zum Werk. Dabei kommt immer jemand mehr oder weniger nah an unserer Baustelle vorbei. Für eine kurze Entfernung ist schnell mal was improvisiert (davon haben wir bereits mehrfach profitiert), eine Anreise von 400 Kilometer dagegen will gut und längerfristig geplant werden.

Müßten wir morgen noch einmal bauen, dann würden wir bewußt darauf achten, dass unser Hausbauer nicht weiter als 150 Kilometer von uns entfernt fertigt.

N.O.T. amused…

Natur oder Transversale“ (NOT) hat sich die Bürgerinitiative genannt, die sich letzte Woche Montag zu ihrer ersten Arbeitssitzung traf. Ziel ist die Verhinderung der Transversale. Denn: Stück für Stück werden die inneren Bereiche des Odenwaldes über schnell befahrbare Straßen mit den Autobahnen drumherum verbunden.

Ein letzter Blick auf die Landschaft

Hatte ich diese Transversale-Geschichte noch vor ein paar Wochen aus dem Blickwinkel eines Häuslebauers betrachtet, der gerade eben erst ein Grundstück gekauft und gebaut hat, geht es mir in der Zwischenzeit um übergeordnete Dinge. Ich habe erkannt, wie sinnlos diese Straße ist, welche Gefahren sie mit sich bringt und was sie zerstören wird.

Die Gegner der Transversale gehen davon aus, dass die Durchfahrung des Odenwaldes über die neu gebauten Umgehungen und die Transversale erheblich günstiger und schneller für den Schwerverkehr sein wird. Die LKW’s quälen sich derzeit über die stauverstopfte Autobahnen und Zahlen Maut, demnächst können Sie beides vermeiden, indem sie den Odenwald queren. „N.O.T. amused…“ weiterlesen