…denn einige unserer Fugen bettelten nach dem flexiblen Zeug.
Gestern waren Handwerker der Fliesenlegerfirma vor Ort, um Aufmaß zu nehmen. Die rechnen anscheinend nach getaner Arbeit per Quadratmeter mit unserem Hausbauunternehmen ab.
Ihr ahnt es schon – wir wurden mit einem Stapel Blätter und dem Kommentar „Können Sie uns das mal eben unterschreiben?“ begrüßt. Wir haben ja schon Übung im „Nein“ sagen. Unterschrieben wird nur einmal. Bei der Endabnahme.
Die Fliesenprofis hatten Farbkärtchen dabei, legten sie auf unseren dunklen Fliesen aus und versuchten, die richtige Farbe für die Silikonfugen zu erwischen. Dabei waren sie sich sehr schnell sicher und trugen mit dem Kommentar „Das nehmen wir immer, passt am besten“ einen Farbton in ein Protokoll ein. Um die Unterschrift auf diesem Protokoll kamen wir nicht drumrum. „Wenn Sie Silikonfugen haben wollen, dann müssen Sie uns unterschreiben, welche Farbe gefugt werden soll.“
Also unterschrieb ich eine längere Liste mit Räumen und Farbangaben.
Zumindest die Fugen für die Bodenfliesen und die Badfliesen haben die Fliesenmenschen sehr schön getroffen. An den Sanitärobjekten gibt es Diskussionsbedarf. Aber das ist ein anderes Thema…

Eine Antwort auf „Ich habe mir Silikon spritzen lassen…“
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