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Hausbau Erfahrungen » Behörden - Ein Fertighaus entsteht: Bauen / Umziehen / Einrichten / Wohnen...


Archiv der Kategorie 'Behörden'

Rechtspflegerin: BV Nr. 2 eingetr. 27.03.07 gez. u. o. Unterschr. gültig

Dienstag, den 3. April 2007

Post von der Stadt. Das Grundbuchamt schreibt uns einen Brief. Das heißt, eigentlich schreibt uns nicht das Amt, sondern eine Maschine. Denn…
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Uns wird mitgeteilt:
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Ich lese die Textstelle eine zweites mal. Sogar noch ein drittes mal. Erheblich schlauer macht mich das häufige Lesen leider nicht. Als ich noch überlege, wo ich den Universalübersetzer hingelegt habe, wird mir klar, dass ich falsch vorgegangen bin: „Warum liest Du denn erst den amtlichen Kram. Schau doch mal in den Begleitbrief. Dort wird sich sicher alles aufklären und Du wirst verstehen, was das bedeutet und was Du nun als nächstes tun musst“:
Die Rechtspflegerin schreibt uns

Ich bin mir sicher: Wäre die Rechtspflegerin (Schlemmburger-Nürtgenstein*, ihreszeichens „Veranlasser“ des Briefes) Tierpflegerin, wäre irgendeine Tierschutzorganisation längst eingeschritten.

(* Name v. d. Red. geändert jedoch mit korrekter Anzahl Bestandteile)

Kontrollierte Be- und Entlüftung: Kommt die jährliche Prüfung?

Mittwoch, den 3. Januar 2007

Kontrollierte Be- und EntlüftungWenn nicht gerade erst Januar wäre, man könnte denken es ist bereits April: Im Haus- Auto- Elektrotechnik-Blog las ich vor ein paar Wochen, dass vorgesehen ist, ab 2008 regelmäßige jährliche (!) Prüfungen von kontrollierten Be- und Entlüftungen einzuführen. Als Pflichtveranstaltung. Selbstverständlich kostenpflichtig.

Auch wenn dem ganzen noch das kleine aber nicht unwichtige Wörtchen „angeblich“ voransteht, zeigt doch alleine die Tatsache, dass man es ihnen zutraut, dass wir hier in Deutschland allem Anschein nach eine Meise haben: Wir regeln und kontrollieren bis zum Anschlag, lassen keine Möglichkeit aus, um teilweise sinnbefreite, kostenpflichtige Kontrollen durchzuführen. Gerade erst sind wir den Schornsteinfeger losgeworden, jetzt droht uns einmal im Jahr ein amtlicher Kontrolleur, der uns nach VDI 6022 darauf hinweist, dass an der Lüftung die Lampe für „Filter wechseln“ leuchtet.

Und während das ganze als „unbedingt notwendige Hygiene-Inspektion“ herargumentiert wird, sitzen in zehntausenden deutscher Wohnungen ohne Lüftungsanlagen Menschen in einer Schimmelkonzentration, die keinen Verband interessieren.

Ich kann da wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln. Was kommt demnächst noch alles?

  • Halbjährlicher amtlicher Abstrich in den Mülleimern des Hauses.
  • Quartalsweise Kontrolle durch den Hygienebeauftragten der Stadt, ob die Bettwäsche regemäßig gewechselt wurde.
  • Alle zwei Jahre kostenpflichtige Farbberatung für Räume, in denen sich Menschen mehr als 30 Stunden pro Woche aufhalten (um psychische Belastung durch falsche Farbwahl zu vermeiden).

Der Einheitswert für das bebaute Grundstück…

Donnerstag, den 14. Dezember 2006

Beamtendeutsch… wurde festgelegt. Und uns per Bescheid mitgeteilt. Der ausgefüllte Fragebogen scheint angekommen zu sein. In dem mehrseitigem Dokument wurder erläutert, wie man auf den festgelegten Wert gekommen ist. Die Belehrungen (warum man was wann und wie zu tun hat) nahmen noch mehr Platz ein als die Erläuterungen.

Ich habe mich durchgekämpft, letztlich kapituliert und das Schreiben dem Steuerberater gegeben.

Kein wirtschaftlich handelndes Unternehmen in Deutschland käme auf die Idee, seine Kunden mit so unverständlichem „Amtsgefasel“ um Geld zu bitten. Ist eigentlich schon mal einem Beamten in der Stube die Idee gekommen, dass solche Amtsbriefe für Nicht-Beamte schlichtweg unleserlich und damit unverständlich sind? Würde ich meine Kunden mit sowas belästigen, wäre ich schon längst bankrott…

Fragebogen ins Unglück

Dienstag, den 12. September 2006

Finanzamt schickt FragebogenDas örtliche Finanzamt hat sich mit einem „Fragebogen zur Einheitsbewertung des Grundbesitzes auf dem bebauten Grundstück“ bei uns gemeldet.

Ich gehe mal davon aus, dass dieser Fragebogen nicht dazu dient, einem vereinsamten Beamten Lektüre zu verschaffen. Ziel ist vermutlich die Festsetzung der Grundsteuer des bebauten Grundstücks.

Und prompt beschlich es mich, dieses mulmige Gefühl: Der schmale Grad zwischen „zu großzügig aufgerundet“ und „zu gering angegebenen Daten“ soll nicht verlassen werden, man will ja schließlich keine Falschangaben machen. Aber welcher Baulaie weiß denn schon beim Ausfüllen eines solchen Fragebogens, mit welchen Angaben er sich einen finanziellen, und mit welchen er sich einen rechtlichen Strick dreht?

Sprachs, … und grübelte weiter über technischen Daten, alten Bauanträgen und Paragrafen.

Endspurt für die 16%

Donnerstag, den 27. Juli 2006

Im Gespräch mit unserem ehemaligen Bauleiter fiel natürlich auch die Frage „Und? Wie laufen die Geschäfte?“. Als Bauherr will man ja schließlich wissen, wie die Chancen stehen, die Gewährleistungsfrist an einen Konkurs zu verlieren 😉

MehrwertsteuererhöhungDabei erfuhr ich, dass der Jahresendstress, von den beim Immobilienkauf im Vorfeld viel gesprochen wurde, tatsächlich in vollem Maße eintritt. Bauherren kommen wohl „wie die Fliegen“ und wollen noch schnell ihr Haus gebaut haben. Grund ist die Mehrwertsteuererhöhung zum Jahresende von 16 auf 19 %. Ein 200.000-Euro-Haus wird ab dem 01.01.2007 beispielsweise über 5.000 Euro teurer – zumindest auf dem Papier.

Unser Bauunternehmen hat eine große Anzahl Leute zusätzlich eingestellt, wohl wissend, dass die wohl alle wieder gehen müssen, wenn der Hype vorüber ist. Die heiße Phase ist eingeläutet: Es zählt die Bezugsfertigkeit des Hauses. Dieselbe muß bis zum 31.12. erreicht und berechnet sein, um noch den alten Mehrwertsteuersatz berechnet zu bekommen. Und bei einer normalen Bauzeit von 4 Monaten darf bei den Baustarts der letzten Tage nicht mehr viel schief gehen, wenn die „Teuerung ohne Gegenleistung“ vermieden werden soll.

IHK Zwangsmitgliedschaft: Die Gartenzwergfreunde…

Samstag, den 15. Juli 2006

Glosse zur IHK Zwangsmitgliedschaft: Die GartenzwergfreundeDie IHK der Region hat sich in der Tageszeitung zur geplanten Transversale zu Wort gemeldet und sich ausdrücklich für die neue Straße ausgesprochen. Die Gegner der Straße wurden als Menschen mit Kirchturmdenken degradiert (um das Wort „beleidigt“ zu vermeiden).

Das wurmt mich ganz besonders, denn als Unternehmer bin ich Zwangsmitglied in dieser IHK und wünsche mir schon seit langem nicht sehnlicher, als dort endlich austreten zu können. Ich habe zu keinem Zeitpunkt Mitglied in diesem Verein werden wollen. Ich wurde auch nicht gefragt. Ich bekam automatisch einen Gebührenbescheid und ein „Herzlich Willkommen“. Nun habe ich nicht nur die (für mich sinnlosen) Gebühren, sondern auch noch das Problem, dass dieser „Zwangsverein“ mich und meine Interessen torpediert.

Stell Dir vor, Du bist Gartenzwerg-Hasser. Und stell Dir vor, der Verband der Gartenzwergfreunde sorgt dafür, dass Du bei ihm Mitglied werden mußt. Und dann schickt er Dir eine Beitragsrechnung, um Dich anschließend öffentlich anzugreifen, weil Du Gartenzwerge nicht schön findest.

So, und jetzt nochmal zu dem an uns gerichteten Vorwurf mit dem „Kirchturmdenken“: Wer selber im Kirchturm sitzt, der sollte nicht mit Gartenzwergen werfen…

PS.: Da die IHK die Mitgliedbeiträge ihrer Zwangsmitglieder gelegentlich auch dazu verwendet, um gegen die eigenen Mitglieder rechtlich vorzugehen, sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass es sich bei diesem Beitrag um meine persönliche Meinung und bei dem Gartenzwergvergleich um eine Satire handelt.

Brückenbauer

Freitag, den 19. Mai 2006

Als ich vor einigen Tagen nach einer Software für einfache 3D-Konstruktionen suchte, ahnte ich noch nicht, dass ich damit nur wenige Tage später traurige Dinge konstruieren würde.

Die geplante Odenwald-Transversale, von der wir am Dienstag nähere Details erfuhren, existiert zunächst nur als roter bzw. rosafarbener Strich auf einer unscharfen Projektion. Dabei sind derzeit noch eine Variante 2a und 2b im Gespräch, beide Varianten sollen als weitere Option mit dem „rosa Endstück“ versehen werden können.

Genau dieses „rosa Endstück“ wäre eine Katastrophe für unseren Ortsteil Hemsbach. Denn dieses Endstück wäre nicht nur hör- und riechbar, der Brückenteil und einige hundert Meter Höhenzug wären auch sichtbar.

Um mir die Auswirkungen besser vorstellen zu können, habe ich in Google SketchUp gestern Abend ein grobes Modell der geplanten Transversale angelegt. Schaut man sich das ganze anschließend in Google Earth an und kippt man die Perspektive, so wird klar, was für ein Monster da an Hemsbach vorbei ziehen würde.

Brückenteil der Transversale Eberstadt Adelsheim (Rosa Endstück)

Gleichzeitig wird (zumindest mir) auch klar, dass das Minimalziel (mehr …)

Hausbau-Zeitreise

Mittwoch, den 10. Mai 2006

Ich blicke in diesem Blog gelegentlich mal über der Tellerrand und berichte über skurile Bauvorhaben.

Das alte GehöftEin wirklich aussergewöhliches und in seiner Art einzigartiges Projekt haben wir in Osterburken praktisch vor der Haustür: Das Adventon. Dabei handelt es sich um ein verlassenes Gehöft des Amorbacher Fürsten von Leiningen, auf dem Deutschlands erster Mittelalterpark errichtet wird.

Ritterspiele im AdventonBereits seit mehr als einem Jahr laufen die Vorbereitungen, zur 650-Jahr-Feier der Stadt Osterburken folgt nun die offizielle Grundsteinlegung.

Und deshalb gibt es heute auch mal einen Veranstaltungstipp für alle Häuslebauer: Wer für ein paar Stunden zu den Wurzeln des Hausbaus zurückkehren möchte und dabei ein vermutlich aussergewöhnliches Spektakel miterleben will, der sollte sich den 25.-28.05. im Kalender vormerken. Infos zu den Eventtagen gibt es hier. Am 25. werden wir uns den großen historischen „Besiedlungsumzug“ anschauen.

PS.: Mit unserem seltsamen Schlafzimmer hat das ganze nichts zu tun. Wahrscheinlich jedenfalls nicht. Hmmm… oder vielleicht doch?

PPS.: Vielleicht trifft man ja mehr oder weniger zufällig den einen oder anderen Hausbaublogger?

PPPS.: Was passiert, wenn ein mittelalterlicher Bauherr auf die Berufsgenossenschaften der Gegenwart trifft, kann man hier nachlesen.

Korrekt bis auf den letzten Cent

Mittwoch, den 12. April 2006

Die Gutschrift vom LandratsamtEs ist mein Geld, dass sie da ausgeben. Denn die Menschen, die solche Rechnungen (Gutschriften) schreiben, habe ich von meinen Steuern bezahlt. Und Du von Deinen ebenfalls.

Ein Brief mit dem Hinweis „Die Gutschrift übersteigt den Aufwand der Erstattung und wird daher einbehalten.“ oder „… wandert in die Kaffeekasse.“ oder „… davon fliegen wir nach Malle!“ wäre das sinnvolle Mittel der Wahl gewesen. Stattdessen entwickelt sich für eine 10-Cent-Gutschrift folgende Kostenlavine:

  • Aufwand, um den Beleg zu erstellen, zu versenden und zu verwalten: 15 Minuten (~3 Euro)
  • Porto: 0,90 Euro
  • Briefumschlag: 0,05 Euro
  • Der Bescheid bestand aus 9 (!) bedruckten Seiten: 0,50 Euro

Bis hierher kann man ja noch mit dem Kopf schütteln, es jedoch als „Informationspflicht“ verstehen. Rechnen wir mal grob zusammen: Bis zu diesem Zeitpunkt hat unser Guthabenbescheid Kosten in Höhe von 4,45 Euro verursacht, vermutlich war das nicht vermeidbar. Jetzt geht’s aber weiter: (mehr …)

Den Bogen überspannt?

Mittwoch, den 12. April 2006

Das Peichl-HausEin ganz anderes Fertighaus habe ich bei Hanlo gefunden. Der Österreichische Architekt Gustav Peichl hat es entworfen, die Fertighausfirma versucht es zu vermarkten (leider kein direkter Link möglich, weitere Bilder unter Produktlinie/Peichl-Haus).

Auf der Seite der Fertigbaufirma gibt es leider sehr wenig Informationen dazu, mehr infos habe ich bei der Rheinischen Post gefunden. Dort erfährt man z.B. auch, dass der Bau des Peichl-Hauses in Deutschland regelmäßig an der Ablehnung der Baubehörden scheitert. Schade eigentlich…

[Bildquelle: Hanlo]




Dieser Blog gibt unsere persönliche Meinung wieder. Wir schreiben Einschätzungen, Meinungen und Erfahrungen rund um die Themen Hausbau, Fertighaus, Hauskauf, Massivhaus, Eigenheim, Holzhaus, usw. Wir schreiben unabhängig von der Bauindustrie und werden von der beteiligten Hausbaufirma nicht unterstützt. Kein Handwerker und/oder Lieferant beeinflusst uns willentlich und in die eine oder andere Richtung. Aus diesem Grund bleiben viele Handwerker und Firmen bei uns auch "namenlos".

Wenn Sie Fragen rund um das Thema Hausbau haben, schreiben Sie Ihre Fragen oder Anregungen am besten einfach als Kommentar unter ein passendes Thema.

Momentan schwingen hier gerade andere Häuslebauer mit Ihnen zusammen den virtuellen Hammer.

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