Neue Hausbaublogs

Meine Blogroll habe ich schon lange nicht mehr ergänzt. Bevor ich kurz auf „meine“ neuen Bloghaltestellen eingehe, hier aber noch kurz der Hinweis, dass es auch neue Einträge in der Google-Earth-Hausbau-Blogger Karte gibt (siehe Hinweis rechts über den Links)

Neu in der Blogroll:

  • Unser Hausbau – Sandra & Bernhard: Wer wissen möchte, wo die beiden bauen kann sie per GoogleEarth besuchen (siehe oben). Der Keller steht bereits (selbständig) und im ersten Blogeintrag kann man sogar ein reales 3D-Modell des zukünftigen Zuhauses anschauen.
  • Duisburger Straße 404 a: Es nervt unglaublich, wenn einen die Meldung „Under Construction“ auf einer Website angrinst. Ganz anders in diesem Blog: Hier macht diese Meldung ausgesprochen Sinn! Das Grundstück ist bezahlt, der Termin beim Notar gelaufen. Demnächst wird es hier wohl los gehen.
  • Ein Haus entsteht: In Bad Dürrenberg wird fleißig gemauert. Gerade wurden die Elemente für eine Decke gesetzt und der Hinweis „Tetris für Erwachsene“ gefiel mir dabei ausgesprochen gut.
  • Wir bauen uns ein Haus: Hatte bisher die BiBaBodenplatte einen gewissen Kultcharakter, so könnte dieser Blog mit seiner Rürürürürüttelplatte ähnliches erreichen. Sandra und Rolf bauen ein Haus in Holzrahmenbauweise. Derzeit stehen die Abwasserrohre und die Revisionschächte auf dem Programm.

Halbwertszeit von Mülltonnen

Mülltonne - nein, so sieht unsere nicht ausVor 13 Jahren sind hier bei uns im Kreis einheitliche Mülltonnen verteilt worden. Nun, 13 Jahre später, hat sich der Kreis entschlossen, den kompletten Mülltonnenbestand auszutauschen. Einige davon gehen nämlich immer mal wieder kaputt. Dies und ein neuer Aufkleber auf den neuen Tonnen ist der Grund für den Austausch, wenn man der Pressemeldung glauben darf: „Die flächendeckende Ausstattung mit einem Neubestand ist langfristig gesehen für den Landkreis kostengünstiger als die Fortführung des Altbestandes„.

Ich hätte nicht gedacht, dass Mülltonnen so empfindlich sind…

[Bildquelle]

Kehrwoche

GehwegEigentlich ist die Kehrwoche etwas zutiefst schwäbisches und meint in erster Linie die Regeln zur Reinigung von Treppenhäusern und Wegen durch die Anwohner eines Mietshauses.

Viele Gemeinden haben auch eine solche „Kehrordnung“. In ihr wird geregelt, wer die Gehwege wie sauber zu halten hat. Gestern las ich im amtlichen Mitteilungsblättchen, dass die Gemeinde reklamiert, einige Anwohner würden dieser Verordnung nicht nachkommen. In diesem Zusammenhang wurden die Regeln auch im Detail erklärt.

Die Welt ist ungerecht: Da wir 50 Meter vor dem Ortsschild gebaut haben, und wir damit nicht „in der Ortslage“ wohnen, kehrt bei uns die Stadt und nicht die Anwohner. Glück für die Bauherren auf der anderen Straßenseite: Der lange Gehweg in den Ortsteil hinein liegt weniger als 10 Meter von ihrer Grundtücksgrenze entfernt – den hätten sie regelmäßig von Schmutz, Unkraut und Laub befreien müssen. Im Herbst eine echte Aufgabe…

[Bildquelle]

Photovoltaik: Zu wenig versprochen

PhotovoltaikIm Angebot unseres Photovoltaik-Lieferanten stand seinerzeit ein ziemlich hoher Wert als Ertragsannahme für die Module, die man uns liefern wollte. Im Kleingedruckten fanden wir dann den Hinweis, dass dieser Wert fiktiv sei und daraus keine Ansprüche entständen. Bauherrenauge sei wachsam: „Schon klar, da wird Dir das Blaue vom Himmel versprochen„.
(Das Sprichwort passt perfekt auf eine Photovoltaik, oder?)

Letzte Woche hat unsere Photovoltaik-Anlage auf dem Dach den blumigen Wert aus dem Angebot erreicht. Wohlgemerkt: Den Jahresgesamtwert. Das bedeutet: Jede Sonnenstunde, die dieses Jahr noch die Solarmodule erreicht bringt uns unerwarteten Ertrag. Ich kann es noch gar nicht glauben: Ein Lieferant verspricht in der Werbung zu wenig…

Momentan frage ich mich gerade, wo ich heraus finden kann, ob dieses Jahr hier an unserem Standort ein besonders sonniges Jahr war.

Herbst

Der Herbst kann eindrucksvoll sein. Draußen stürmt es (und ich staune gerade, wieviel Bewegungsfreiheit so manche Sat-Antenne in der Nachbarschaft hat). Gleichzeitig zeigt sich die bereits herbstlich eingefärbte Landschaft vor dem Haus unter rasant umherziehenden Wolken eindrucksvoll:

Stürmischer Herbst

Neulich im Kino…

OK, das hat nur sehr entfernt etwas mit einem Hausbaublog zu tun. Grinsen mußte ich trotzdem, als ich neulich im Kino die Toilette besuchte:

Toilette gesperrt

Flieg Hase, flieg!

Schmunzelhase von ViebrockhausIn einer dieser Werbezeitschriften, die wir seit geraumer Zeit zugesendet bekommen, fand ich einen Hingucker.

Die Firma Viebrockhaus versucht, mit einer Anzeigenkampagne, in der Masse der Hausbaufirmen und deren Werbung zu glänzen. Mit Erfolg wie ich finde, der Schmunzelhase hat es mir angetan.

Ausserdem habe ich auf der Website von Viebrock Haus gelernt, was man unternehmen kann, wenn die Domain „musterhaus.de“ bereits vergeben ist: Man startet kurzerhand die Kampagne „hustermaus.de“.

Wenn Du mal laut wohnen willst…

Ruhe im WaldMit der Zeit verlernt man, die Vorzüge des eigenen Zuhauses zu schätzen. Da wir recht ländlich und etwas abgeschieden wohnen, ist es bei uns sehr ruhig. Je länger wir jedoch in so ruhiger Lage wohnen, umso stärker „polen“ sich die eigenen Wahrnehmungsfilter um. Gelegentlich haben wir schon damit begonnen, uns über die Verkehrsbelastung auf der Straße vor unserem Wohngebiet Gedanken zu machen.

Und dann mußten wir gestern auf eine Messe in Frankfurt mit einem Hotel in Messenähe an einer Hauptverkehrsstraße in Frankfurt. Wegen der großen Hitze im Hotelzimmer und einer fehlenden Klimaanlage mußten wir nachts das Fenster öffnen – und konnten uns im Zimmer kaum noch unterhalten, so laut war es.

Jetzt wissen wir: Wir wohnen hier „Am Eber“ einfach himmlisch leise. Wer von „laut“ spricht, sollte die Relationen nicht aus den Augen verlieren. Ab und zu kann es ganz heilsam sein, in Frankfurt in der Innenstadt zu übernachten. Danach stimmen die Verhältnismäßigkeiten wieder.

Klimawandel

KlimawandelEine neue Studie sagt voraus, was andere Studien auch schon voraussagten: Es wird wärmer und extremer.

Als ich gestern im Auto einen längeren Bericht über die zu erwartende Klimaentwicklung hörte, ging mir die Frage durch den Kopf, welche Konsequenzen die Änderungen für unser neues Zuhause haben könnten.

Die Überlegungen gingen von „Leistung der Wärmepumpe im Winter wird sich verbessern“ über „Auf Pflanzen achten, die im Garten auch längere Zeit gut ohne Wasser auskommen“ bis hin zu „an der Klimaanlage kommen wir wohl doch nicht vorbei„.

Und dann sprang die Ampel auf Grün und ich erinnerte mich, dass man die 3 Grad Erwärmung erst für 2100 vorausgesagt hatte. Das werde ich also wohl gar nicht überprüfen können. Doch vielleicht kann ich mithelfen, das es nicht so heftig kommt…

[Bildquelle]