Vor ein paar Tagen war es wieder so weit: Dieses mal war es eine Zeitung namens „Family Home„, die wir in unserem Briefkasten fanden. Vor ihr fanden bereits viele andere Werbungen aus dem Bauherren-Millieu den Weg in unseren Posteingang.
Man fragt sich, wer da an wen die Adressen von Bauherren zu welchen Konditionen weiter gibt. In unserem Fall gingen die Verschwörungstheorien vom Bauamt, über die Sanitärinnung bis hin zum Bauherrenschutzbund. Während erstere nicht wirklich ernst gemeint waren, forschen wir in letztere Richtung nach wie vor…

Seid Ihr denn die Zielgruppe? (wunder) Ihr habt doch schon ein Haus – bestimmt baut Ihr Euch nicht kurz nach Einzug ein weiteres, nur weil eine Zeitschrift ein tolles Haus bringt… Und die allermeisten „Frischgebauten“ haben ja auch nicht die Kohle, teure Einrichtungskonzepte noch nachträglich umzusetzen.
Vielleicht stehen da auch ganz andere Sachen drin, dann bin ich gleich wieder ruhig (habe noch nie so eine Zeitschrift gesehen).
Fragt doch einfach mal nach, woher Sie die Adresse haben. So wie ich das sehe sind sie laut Bundesdatenschutzgesetz zur Auskunft verpflichtet. Folgender Briefentwurf hat bei mir ein paarmal schon interessante Erkenntnisse geliefert:
http://www.schnappmatik.de/TFFFFF/
Daniel
Ja! Die „Family Home“ bekommen wir auch und unser BHSB-Berater hat den Zusammenhang auch zaehneknirschend bestaetigt.
Ich seh’die Zeitschrift zum ersten Mal. Ist das so eine Werbepostille, die ungelesen in den Müll kommt?
@Dennis: Mein Eindruck war, dass sie überwiegend werbegesteuert betextet ist. Ich fand kaum kritische Texte…