Saisonknacken

Der Fußboden knacktEs ist wie verhext: 4 Monate lang knackt bei uns in einem Flur der Boden, wenn man an ihn belastet. Vorgestern war jemand von unserem Hausbauunternehmen bei uns, um sich die Sache genauer anzuschauen.

Jetzt ratet mal, was vor zwei Tagen nicht mehr geknackt hat, als der Service-Mensch vor Ort war? Richtig: Der Boden war friedlich, kein Knacken weit und breit.

Und jetzt ratet mal weiter: Was hat vorgestern am Abend wieder mit dem Knacken begonnen? Richtig, der Flurboden. Exakt zwei Stunden, nachdem der Servicemitarbeiter unseres Hausbauunternehmes uns verlassen hatte. Es ist wirklich verhext…

Es eilt nicht

TürrahmenAuch wenn man im ersten Moment geneigt ist zu sagen: „Was? Sieben Monate für ein Problem mit dem Türrahmen?„, so trifft unser Hausbauunternehmen keine Schuld. Im März dieses Jahres ergab sich zusammen mit dem Fliesendisaster ein Problem mit dem Rahmen unserer Tür zum Schlafzimmer. Wir haben unserem Hausbauunternehmen zugestanden, das zu beseitigen „wenn gerade mal gut passt. Es eilt nicht.„.

Dafür gab’s dann auch gleich die ganz große Lösung: Einen komplett neuen Türrahmen.

Böses Omen

TeuflischDas Spammer den Weg in die Kommentare eines Blogs finden, kommt immer wieder vor. Seit einiger Zeit suchen sich jedoch immer wieder seltsame Gestalten Zugang zu den Kommentaren auf einem kurzen Blogeintrag zum Thema „Wasserverbrauch“.

Da keine Spam-URL hinterlassen wird, bin ich etwas ratlos, was das soll. Unterhaltsam ist diese düstere Szenerie allemal: Klick.

Perfekte Beinarbeit

Kennt das noch jemand außer mir? Die schaltbaren Steckerleisten liegen häufig in oder hinter Schränken oder an anderen unzugänglichen Stellen. Mit der Konsequenz, dass sie kaum geschaltet werden. Was wiederum sinnlosen Standbystrom kostet.

Die Steckdosenleiste mit FußschalterAnders bei der „Geldsparleiste„: Sie hat einen externen Fußschalter, mit dem sie wie eine Stehlampe ein- und ausgeschaltet werden kann.

In Bau- und Verbrauchermärkten ist mir dieses sinnvolle Tool bisher noch nicht über den Weg gelaufen, online wird es eher spärlich angeboten und hat (vermutlich eben deshalb) mit 20 Euro einen stolzen Preis. Immerhin: Wenn es dazu führt, dass die Steckdosenleiste häufiger ausgeschaltet wird, haben sich die 10-15 Euro Mehrpreis (zu einer 08/15-Leiste) schnell ausgezahlt.

Willkommen im Parkhotel

Eine ganz andere Vorstellung vom Begriff „Fertighaus“ hatte dasparkhotel.net. Gunda Wiesner und Andreas Strauss hatte die originelle Idee, Standartbetonröhren in den Park zu legen, ein Bett hinein zu stellen und sie als Hotelzimmer zu vermieten. Der Preis: „Pay as you wish“.

Eine andere Art von Fertighaus

Bubble-Rain Duschen

Bubble-Rain-Duschköpfe verwirbeln Wasser mit Luft und wollen damit den Wasserverbrauch reduzieren, ohne dem Duschenden das Gefühl zu geben, weniger Wasser ab zu bekommen.

Bubble Rain DuschkopfDie Werbung spricht von einem Wasserverbrauch von 6 Liter pro Minute statt 18-20 Liter. Abgesehen davon, dass moderne Duschköpfe meist keine 18-20 Liter mehr verbrauchen, sind 6 Liter pro Minute doch derartig niedrig, dass ich ins Grübeln komme.

Bei meinem Interesse für die Dinger geht es mir weniger um eine Kosteneinsparung, als vielmehr um das Prinzip: Wenn es tatsächlich möglich ist, ohne großartige Komforteinbußen den Wasserverbrauch unter der Dusche derartig dramatisch zu senken, dann möchte ich das haben. Nur des Prinzips wegen.

Hat jemand von unseren Mitlesern Erfahrung mit einer Bubble Rain Dusche?

Abgleich der Fußbodenheizungen

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme: Eine Fußbodenheizung ist schon wirklich was tolles. Über warme Böden zu laufen ist einfach ein angenehmes Gefühl (wenngleich das sicher auch Geschmackssache ist).

Der Schlauch der FußbodenheizungUnsere Fußbodenheizungen sind seit zwei Tagen in Betrieb. Dabei fiel uns gleich zu Beginn auf, dass die Raumregler bei gleicher Einstellung für unterschiedlich warme Böden sorgen. Eigentlich hatte ich das mal so verstanden, dass die Durchflußmengen an den Verteilerventilen so abgestimmt sein sollte, dass große und kleine Schlauchlängen ausgeglichen werden und ein ähnliches Wärmebild bei gleicher Termostateinstellung der unterscheidlichen Heizkreisläufe entsteht. Einzige Ausnahmen sollten die Bereiche vor bodentiefen Fenstern sein, denn hier liegen die Heizschlaufen enger.

Wir werden das jetzt mal beobachten: Vielleicht haben wir uns ja auch getäuscht…

Der virtuelle Anstreicher

Da wir die Farbgestaltung unseres Hauses beim Bau vertagt hatten (Einheitsfarbe, „wir streichen später farbig“), kommt die Qual der Wahl nun erneut auf uns zu.

Mit den Wandfarben spielen...Und irgendwie müssen wir feststellen, dass das spätere Auswählen nicht einfacher, sondern vermutlich schieriger ist. Plötzlich spielen nämlich tausend Variablen mit. Wärend man im Raum steht, nehmen Tageslicht, Vorhänge, Bodenbeläge, und, und, und, … Einfluß auf die Überlegungen. Immer häufiger drehen wir uns deshalb bei der Farbfrage im Kreis.

Eine sehr nützliche Entscheidungshilfe bei der Frage „Geht das überhaupt zusammen?“ haben wir im interaktiven Farbdesigner von Schöner Wohnen gefunden. Dort lassen sich verschiedene Räume mit unterschiedlichen Farben „ausprobieren“. Immer wieder sind wir dabei erstaunt, dass Farben miteinander funktionieren, an die wir sonst vermutlich aus Feigheit nicht mal einen Gedanken verschwendet hätten.

Warmes Plätzchen für den Lebensabend

Dieses Haus ist besetztIm letzten Herbst fiel es uns schon auf, dieses Jahr sind wir beunruhigt: Einige Jealousien scheinen bei sinkenden Temperaturen alles was hier kreucht und fleucht magisch anzuziehen. Jetzt, da die Nächte kühler werden, scheinen die Insekten aus dem gesamten Neckar-Odenwald-Kreis bei uns übernachten zu wollen.

Heute trauten wir unseren Augen nicht, als wir im OG einen Rolladen als Sonnenschutz herunter lassen wollten: Einige hundert Insekten hingen außen und innen an der Jealousie (auf dem Bild ist nur noch ein kleiner Teil zu sehen). Dieser Rolladen war vorher ca. 4 Wochen nicht mehr bewegt worden.

Wenn das jedes Jahr so läuft, dann ist der Rolladenkasten in 5 Jahren voll. Um heraus zu bekommen, ob das in dieser Dimmension noch normal ist, haben wir zu unserem ehemaligen Bauherrenberater vom Bauherrenschutzbund nochmal Kontakt aufgenommen.

Mit der Tapete gegen Elektrosmog

StrahlungIn der Netzeitung las ich über eine Tapete, die Elektrosmog „absorbieren“ soll. Ich grinste kurz und wollte schon weiter klicken, da fiel mir auf, dass es sich dabei allem Anschein nach nicht um einen Witz handelt, sondern um eine Meldung, die von mehreren seriösen Medien anlässlich einer Messe gebracht wurde. Da sich auch eine Technische Universität für die Sache hergegeben hat, ist zumindest der wissenschaftliche Ansatz gewährleistet.

Abschirmtapeten sind nichts neues, es gibt sie schon länger und sie arbeiteten bisher nach dem Prinzip der Reflektion. Mit solchen Tapeten war man in Räumen abgeschirmt, kam jedoch in Teufels Küche, wenn man innerhalb der Räume strahlende Geräte benutzte (Handy, WLAN, …). Die neue Tapete soll die Strahlung absorbieren, nicht reflektieren. Ihr Vorteil soll zudem sein, dass sie nicht geerdet werden muß, wie herkömmliche Strahlenschutztapeten.

Realisiert wird der Absorbitionseffekt durch spezielle Papierbeschichtungstechniken sowie ein modifiziertes Ferritpulver, das mittels Glaskristallisationstechnik synthetisiert wird.

Einerseits diskutieren viele Hausbaublogs über den Wechsel von kabelgebundenen Vernetzungen auf Funklösungen, andererseits diskutiert man über den Einsatz von Schutztapeten, um sich vor Funksmog zu schützen. Ein Widerspruch?

[via work.innovation] [Bildquelle]