Unsere alte Küche haben wir in unserer Mietwohnung zurück gelassen. Für unser neues Haus haben wir eine neue Küche bestellt.
Eigentlich ist das Timing perfekt: Sie kommt ca. 1 Woche nach unserem Einzug. Das Kistenchaos ist bereits leicht gelichtet und die Küche wird unsere volle Aufmerksamkeit erhalten. Wir sind bereits sehr gespannt, ob die Küche auch wirklich wie geplant in ihre Ecke passt, oder ob wir in den nächsten Tagen improvisierenden Handwerkern zusehen müssen.
Im Vorfeld wurden wir gewarnt: „Ihr werdet nicht die ersten sein, die sich in den ersten Tagen die Badewanne verhunzen, weil sie dort provisorisch ihr Geschirr spülen!“
Um die Badewanne zu schonen haben wir uns entschlossen, ein paar Tage „campingstyled“ zu leben. Bei uns liegen deshalb überall Plastikbestecke und Pappteller herum. Nicht gerade ökologisch korrekt, dafür aber auch nur für einen begrenzten Zeitraum. Und mit einwandfreier Badewanne.

Wir kommen aus geordneten Verhältnissen: Die Mietwohnung, in der wir 8 Jahre lang gewohnt haben, war ebenerdig – alle Räume auf einer Ebene.
Wenn nach dem Zusammenfrickeln der Telefonkabel kein Signal im Hörer zu hören ist, dann ist eine Fehlersuche unumgänglich. Wenn man vom Ausgang zur Quelle suchen will, sollte man sich als erstes das Telefon unter die Lupe nehmen.
Wir wohnen seit ein paar Tagen in einem Gebiet mit einem sehr hohen Wasser-Härtegrad. Starke Kalkablagerungen an den Sanitärobjekten zeigen uns bereits nach wenigen Tagen, dass die Wasserwerke mit den Härteangaben wohl Recht hatten.
Auf dem Bild zu erkennen ist ein Sofa, das derzeit das einzige Möbel in unserem Wohnzimmer darstellt. Es ist eigentlich viel zu klein und hat die falsche Farbe (für die Fliesen), aber zum Wegwerfen war es auch zu schade. Und da die Sitzmöbel derzeit noch rar sind, kann man sich in so ein deplatziertes Sofa prima hineinlümmeln und aus dem Fenster schauen. 🙂
In unserem Technikraum kommt ein ganzes Bündel Kabel raus, von dem ich vermute, dass es sich allesamt um Telefonkabel handelt. Leider sind die Kabel derartig missverständlich beschriftet, dass sich der Anschluss als „Try&Error“Spiel herausstellt.
„Gönnen Sie sich einen Umzug mit dem Chef persönlich“ schrieb „Kieslich Umzüge“ in seiner Werbung. Damit war klar: Es ist ein kleines Umzugsunternehmen. Und der Chef war tatsächlich mit dabei und hatte alle Fäden in der Hand. Seine Truppe (er und 4 Mitarbeiter) ist bei uns am Donnerstag morgen gegen kurz vor 9 Uhr angerückt und hatten unsere 200 Kartons und einige Möbel bereits gegen 16.30 Uhr ins neue Haus getragen.
Dass der ausführende Handwerker geistig bereits im Betriebsurlaub war, kann man an der Silikonfuge erkennen, die in ihrer Aussagekraft kaum noch zu überbieten ist. Eine Signatur des Künstlers irgendwo in der Ecke wäre nur konsequent gewesen.
Denn wo ein Büro ist, da ist auch Arbeit. Mit dem Packen der Kartons haben wir deshalb erst sehr spät begonnen. Außerdem wurde das Packen immer wieder durch „Fremdeinwirkung“ unterbrochen.
Ja, jetzt sind wir drin.
Es bleibt wohl nicht ganz aus, dass sich während der Bauphase in Fenstern und Türen die eine oder andere Macke einfindet. Als wir dies bei der Abnahme reklamierten, wurden wir darauf hingewiesen, dass man solche Kunststofffenstern recht problemlos entfernen kann.