Thomas Schulz nimmt die seiner Meinung nach fragwürdige Gründung eines Verbandes zur Schimmelbekämpfung zum Anlass, einige grundsätzliche Überlegungen zur Schimmelvermeidung anzustellen. Sehr lesenswert – klick hier.
Durchblick
Nachdem die Fensterscheiben sauber sind, macht der Blick aus dem Arbeitszimmer gleich nochmal so viel Spaß:

Wie entwickeln sich die Temperaturen?
Passt gut zum vorletzten Blogeintrag (Heizungseinweisung): Die Riesenmaschine hatte vor einigen Tagen einen interessanten Eintrag zum Thema „Weltklima“ im Programm. Vielleicht sollten wir uns um das Thema Heizen bald gar keine Gedanken mehr machen?
Robotergrüße
Zugegeben: Wenn Ihr das hier lest sitze ich gar nicht an der Tastatur. Wenn alles geklappt hat sind wir gerade am Kisten schleppen und ziehen in das neue Haus ein.
Damit hier nicht über Tage Funkstille herrscht, habe ich meinen Blog-Robot dressiert, in der Zwischenzeit den einen oder anderen kleinen Blogbeitrag online zu stellen. So zum Beispiel diesen hier.
Drückt uns die Daumen, dass die EDV (und der Rest vom Hausrat) bald wieder auf Sendung ist und wir weiter live „hausbloggen“ können.
Einweisung in die Heizungsanlage
„Wat is en Dampfmaschin? Da stellen wir uns erst mal janz dumm.“
Tecalor ist eine Stiebel-Eltron-Tochter. Und von Stiebel-Eltron war ein Fachmann vor Ort, um die Heizungsanlage in Betrieb zu nehmen und uns ihre Funktion zu erklären.
Zunächst muss man unterscheiden: Ein hervorragender Fachman für Heizungen zu sein und eine Einweisung in eine neue Technik rhetorische geschickt abzuwickeln sind zweierlei paar Schuhe. Ich bin mir absolut sicher, dass der Stiebel-Eltron-Mann ein Profi auf seinem Gebiet ist, ein Seminar „Wie ich mit Laien umgehe“ würde ihm solche Einweisungstage jedoch leichter machen.
Gleich zu Beginn verlies er das Prinzip „Dampfmaschin“ und „Einweisung in die Heizungsanlage“ weiterlesen
Hausbau lohnt langfristig
… meint die Welt am Sonntag. Die Zeitung zieht dazu ein Rechenbeispiel heran und vergleicht den Erwerb von Haus und Boden mit den Ausgaben von Mietern. Hier geht’s zum Bericht.
Der verlängerte Arm des Postboten
Ab morgen Abend wollen wir im neuen Haus wohnen. Wir wissen, das, die Post weiß es aber noch nicht. Und deshalb kam uns im Umzugstrubel auch erst gestern die Idee, an einen Nachsendeantrag zu denken.
Zum Glück muss man sich dabei heutzutage nicht mehr in endlose Warteschlangen der lokalen Postfiliale (sofern es sie noch gibt) stellen, sowas erledigt man heutzutage zeitgemäß online.
Die Abwicklung ist recht komfortabel, allerdings werden für den Nachsendeservice auch 14,80 Euro fällig (24,80 Euro, falls der Service ein ganzes Jahr laufen soll). Einmal aktiviert soll die Sache mit dem Nachsenden nach ca. 5 Arbeitstagen funktionieren.
Mal sehen ob’s klappt…
Da fällt mir ein: Das Impressum sollte ich auch noch aktualisieren. Damit warte ich aber noch, bis ich die ersten Blogeinträge aus dem neuen Haus geschrieben habe. Bis dahin bleibt die alte Adresse drin und unser „Baustandort geheim“. Die deutsche Post wird’s schon richten 😉
Müll. Noch mehr Müll…
Die Herrschaften auf der lokalen Mülldeponie waren gestern bereits der Meinung, dass es sich bei unseren Müllmengen unmöglich um privaten Müll handeln könne und dass daher eine kostenfreie Anlieferung nicht möglich sei. 7,50 Euro will man dort nun pro Sack gemischtem Müll haben.
Unser Balkon dient derzeit als vorübergehende Müll-Außendeponie. Wenn ich da mal schnell die Säcke zähle sollten wir vielleicht gleich mal über eine Nachfinanzierung aufgrund von Müllgebühren nachdenken…
Lieber Holger: Hätten wir Dich nur schon viel eher als Berater engagiert, dann wären uns diese Müllberge erspart geblieben.
Flötentöne
„Dieses Brummen, das da seit Stunden zu hören ist, das kommt doch aus dem Radio, oder? Kann mal jemand das Radio ausmachen?“
Jemand schaltete das Radio aus. Doch das Brummen blieb. Und es war laut. Und es war schwierig zu lokalisieren.
Hmmm…
Das einzige, was hier in den letzten Stunden in Betrieb genommen wurde, war die Lüftungsanlage. Und die kann es nicht sein, denn die lief ja schon vor Tagen ohne Brummen…
Ja, allerdings hatte sie da noch keine Ventile auf den Auslässen aus Einlässen. Als ich bereits aufgeregt philosophierend durch die Räume lief und etwas von „Resonanzen“ und „Orgelpfeiffenprinzip“ und „Filtereinsätzen für die Lüftungsanlage“ predigte, kam unserem Sanitär-Chef der erhellende Einfall:
„Ganz einfach Geschichte: Da hat jemand am Absaugpunkt ein Einlassventil aufgeschraubt.“
Dieses Ventil, das dort in die falsche Richtung zeigte, wirkte wie die Anblaskante einer Blockflöte und produzierte laute Pfeifftöne.
Ende einer Privatdeponie
… und wenn wir gerade beim Thema Müll sind:
Wir haben unsere Handwerker stets so kennen gelernt, dass sie die Baustelle sauber verlassen. Nur ein großer Haufen mit sperrigem Müll, den haben Sie bis zum Schluss liegen lassen. Die ganzen Utensilien aus der Garage hatten sie auch nicht mitgenommen.
Unserem Bauleiter war das sehr unangenehm und er musste auf diesen Umstand nicht erst hingewiesen werden.
Jetzt haben sie das Zeug aber abgeholt und wir können damit beginnen, das Gelände vor dem Haus bearbeiten zu lassen.
Alte Speicher
Für den anstehenden Umzug werfen wir derzeit mehr weg als wir einpacken.
Opfer dieser Wegwerforgie wurde auch ein riesiger Haufen alter Disketten. Keiner unserer Arbeitsplatzrechner besitzt noch ein Diskettenlaufwerk, und so musste ein älterer Laptop herhalten, um einige der alten Disketten nochmal zu sichten.
Die ollen Datenträger wurden größtenteils zwischen 1992 und 1996 bespielt. Etwa 30% von ihnen waren gar nicht mehr lesbar. Auf einigen haben ich Schätzchen mit hohem Erinnerungswert gefunden und diese auf andere Datenträger gerettet.
Mit dabei auch mein allererstes Computerspiel, das mich seinerzeit nächtelang in seinen Bann zog: „Ports of Call“ von 1993. Kennt das zufällig noch jemand?
Warum schäumt es so beim Boden wischen?
Wenn sich selbst nach dem dritten oder vierten feuchten Wischen auf den Fliesen Schaumkronen bilden, obwohl im Wischwasser keine Zusätze sind, dann beginnt man, sich Gedanken zu machen.
Nach längeren hin- und herüberlegen und verzweifelten Versuchen, den Boden schaumfrei zu bekommen, entschlossen wir uns, die Fertighausfirma anzurufen. Die Auflösung war einfach:
Beim Ziehen der Silikonfugen wird die Fuge zum Schluss mit einer feuchten Form glatt gezogen. Damit die Form nicht im Silikon hängen bleibt wird sie in etwas Wasser mit Spüli getaucht. Und genau dieses Spüliwasser produziert bei uns derzeit den Schaum auf den Fliesen, wenn es mit Wasser in Verbindung kommt.
Es besteht jedoch Hoffnung, dass sich das bald legt 😉
