Es gab zwei Gründe für mich, eine Photovoltaik auf das Dach zu setzen:
- Ökologie
- Finanzieller Ertrag
Bleiben wir bei Punkt 2: „Finanzieller Ertrag“.
Im Angebot meines Anlagenlieferanten stand als Basis für die Ertragsentwicklung der angebotenen Anlage ein geschätzter Wert für unsere Anlagenfläche und die Anlagenausrichtung für unseren Standort. Solche Vorausschauen gaben alle Anbieter ab. Mir ist klar, dass ein Anbieter hier im Zweifelsfall mit geschönten Werten arbeitet. Fieserweise steht denn auch im Kleingedruckten, dass der angegebene Wert nicht eingefordert werden kann.
Die Renatbilität einer Photovoltaik-Anlage hängt jedoch, neben den Kosten für Reparaturen und Ausfällen, in erster Linie von der Ertragssituation ab. Und so langsam tickt die Uhr gnadenlos: Nach den ertragsschwachen Wintermonaten müssen es die Monate Mai bis August so richtig rausreißen. Und wenn ich meinem Sheet glauben darf, dann muss die Sonne heftigst brennen, um das beworbene Jahresziel noch zu erreichen. Denn ab September kommen bereits wieder ertragsschwache Monate.

Heute habe ich das erste Mal mehr als 100°C auf dem Dach, über 115°C in der Solarthermieanlage (auf dem Dach).
Also, mal sehen, wie der Sommer wird!
Gruß, Hendrik
Gestern hatten wir gerade entschieden die in unserem Baupaket enthaltene Leerverrohrung für den Anschluss einer Photovoltaikanlage nicht streichen zu lassen.
Vielleicht hätten wir die 120 Euro doch sparen sollen … 😉
@YelloHouse: Nur nicht vorschnell urteilen – noch ist alles drin. Ist ohnehin alles Statistik & Hochrechnung. Ich werde weiter berichten…
@daskleinegelbehaus: Ich hoffe, ich habe mit meiner Unfugrechnung Eure Pläne nicht vereitelt? Was ich Euch unbedingt noch ans Herz legen wollte: Legt die Leerverrohrung groooooooooooß aus. Sonst geht es Euch wie uns.