
Nachdem wir jetzt schon einige Wochen in unserem neuen Fertighaus wohnen wird es Zeit, eine Liste mit Vor- und Nachteile eines Fertighauses in Holzständerbauweise zu führen – soweit wir das aus unserer subjektiven Sicht beurteilen können. Wir werden diese Liste nach und nach ergänzen, sie soll kontinuierlich wachsen. Sie hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und basiert auf Details, die wir selber erlebt oder aus erster Hand von anderen Bauherren erfahren haben…
Fangen wir also mit den ersten Punkten an…
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Vorteile
Kürzere Bauzeit
Die Bauzeit von Fertighäusern kann kürzer sein als die von gemauerten Häusern. Das aufgestellt Holzhaus und das fertig gemauerte Steinhaus haben dann allerdings wieder vergleichbare Ausbauarbeitszeiten. Vom ersten Spatenstich bis zum Einzug vergingen bei uns ca. 4 Monate.
Kaum Wetterausfälle
Abgesehen vom Tag der Aufstellung (an dem es keinen Starkregen oder Sturm geben sollte) gibt es kaum Arbeiten am Fertighaus, die durch Wetter beeinflusst werden. Ein wichtiges Detail für Bauzeit und Koordinierung der Mietkündigung.
Vieles aus einer Hand
In unserem Fall wurde das Fertighaus nahezu ausschließlich von Handwerkern ein und desselben Unternehmens fertig gestellt. Dadurch reduzieren sich die Ansprechpartner, die Koordinationsarbeit des Bauherren ebenfalls. Alle Fehler liegen bei einem Unternehmen, es gibt kein gegenseitiges Fehler zuschieben. Gerät man an ein schwarzes Schaf, kann das allerdings fatale Folgen haben.
Wände speichern kaum
An warmen Sommertagen wirken die Wände nachts nicht als Backsteinofen nach. Die Hitze des Tages setzt sich nicht im Mauerwerk fest, das Holzständerwände und deren Dämm-Material kaum Wärme speichern.
Preis
Es mag bei Fertighäusern durchaus einen Preisvorteil geben, wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass dieser nicht so groß ist, wie sich das mancher Bauherr in Späh vorstellt.
Kostensicherheit
Zumindest für unser Bauvorhaben können wir sagen: Im großen und ganzen blieb es bei dem Kosten, die bei Vertragsschluß vereinbart wurden. Wir denken, dass dies nicht selbstverständlich ist und in unserem Fall daran lag, dass nahezu alle Arbeiten von einem Unternehmen ausgeführt wurden. Interne Überraschungen werden so reduziert.
Trockene Wände
Die Holwände sind bereits zum Einzug trocken. Feuchtigkeitsprobleme sind weniger wahrscheinlich. Ein Trockenheizen und die damit verbundenen Kosten und Unannehmlichkeiten entfällt.
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Nachteile
Wände speichern kaum
Hoppla, stand dieser Punkt nicht schon oben bei den Vorteilen? Ja, genau. Im Winter wird der Vorteil jedoch zum Nachteil. Wird die Heizung abgedreht, steckt kaum Wärme in den Wänden, der „Backsteinofen“ existiert nicht und kann deshalb auch nicht nachheizen. Der Wohnraum kühlt etwas schneller aus als beim gemauerten Haus.
Ausfallrisiko
Da bei Fertighäusern oft der Großteil der Gewerke von der Fertigbaufirma ausgeführt wird, geht mit deren Konkurs auch die komplette Gewährleistung flöten. Gleiches gilt für den Ausfall während der Bauzeit. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko.
Schwingende Böden
Die wurden bei uns als Holzkonstruktion ausgeführt (üblich bei Holzfertighäusern). Diese Böden schwingen stärker als massive Böden. Die Schwingungen sind gelegentlich spürbar. Interessenten sollten so etwas in Musterhäusern vorher beachten und für sich entscheiden, ob sie das tollerieren können. Die Schalldämmung von Holzböden ist geringer als die von massiven Böden. Für Mehrfamilienhäuser kann dies von Interesse sein.
Wiederverkaufswert
Keine Angst, hier haben wir zum Glück (noch?) keine Erfahrungen. Die Finanzierungsbanken haben uns im Vorfeld jedoch wissen lassen, dass der Wert von Fertighäusern im Verkaufsfall geringer angesetzt wird als der von Massivhäusern.
Geringe Luftfeuchtigkeit
Holzwände geben keine Feuchtigkeit ab. Dementsprechend trocken kann die Luft im Innenraum (insbesondere im Winter) sein, wenn sie durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung regelmäßig abgelüftet wird.
Wandbeläge renovieren (neu)
Fertighauswände sind durch und durch Trockenbauwände. Ihre äußerste Schicht zum Wohnraum hin ist in der Regel eine Gipskartonplatte. Soll hier später renoviert werden ist zu beachten, dass sich z.B. Tapete, die direkt auf einem Gipskarton liegt, praktisch nicht mehr ablösen läßt.
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Märchen
Kaum Individualisierungen
Im Vorfeld hieß es häufig, Fertighäuser seien kaum individuell planbar. Das mag für einige Anbieter stimmen. In unserem Fall gab es jedoch nicht einen einzigen Wunsch, der nicht geplant und kalkuliert wurde. Wir mußten keine Abstriche machen.
Barackenmuff
Gelegentlich wird man vor dem anhaltenden Muff in Holz-Fertighäusern gewarnt. Unser Haus ist nun fertig gestellt und einige Zeit bewohnt. Wir können einen solchen Muff absolut nicht feststellen.
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[to be continued…]
Info: „Aber was ist mit der Lebensdauer? Fertighäuser halten doch nicht so lange!“ werden jetzt sicher viele sagen. Das ist durchaus möglich, es wird oft diskutiert (siehe auch das hier). Wir wollen hier über Erfahrungen berichten. Und zum Glück mußten wir das Ende der Haltbarkeit für unser Fertighaus noch nicht erleben… 😉

Bodenplatte, Keller, Rohbau mit Fenster, Türen, Rolladen, Decke und Treppe für 80.000.- Bei kommen noch Sonderwünsche wie zusätzliche Dämmung und 2 Vollgeschosse. Der Kniestock wird erhöht, sodass im OG keine Dachschräge mehr ist. Das sind so ca. 5.000-6.000 Aufpreis.
Innen machen sie für diesen Preis aber nichts. Mindestens eine rechte Hand sollte also vorhanden sein. 2 Linke sind schon gefährlich 🙂
Hallo HardTrancer ,
wir interessieren uns ebenfalls für ein Massa-Haus. Sind aber erstaunt über deine Preisangaben. Um welches Haus handelt es sich denn ? Denke mal es muss eines aus der Classic-Serie sein, aber welches ? Hat man euch den Aufpreis für die Erhöhung des Kniestocks bestätigt ? Und sind es dann echte 2 Vollgeschosse ?
Mich interessiert dies brennend, da wir nur maximal 1,30m Kniestock und das zu einem horrenden Preis angeboten bekommen haben.
Da schreibt jemand ab und möchte dran verdienen:
www. fertighaus-spezial.de/ nachteile_fertighaus.html
Schöne Grüße
@Thomas: Danke für den Hinweis. Das ist wirklich link und eine schwache Leistung noch dazu. Nicht in der Lage, eigene Ideen zu produzieren. Dazu die Texte noch leicht modifiziert, damit die Anwälte sich die Zähne daran ausbeißen.
Ich habe Deinen Link mit Leerzeichen versehen, damit der nicht noch kostenlose Zugriffe von uns bekommt.
Servus!!
Wir beabsichtigen ein Fertighaus der in den 70ger Jahren gebaut worden ist zu kaufen, der Innenausbau scheint solide zu sein, und die Heizung worde im Fruhjahr 2008 komplett neu gemacht. Ich werde mich freuen wenn jemand von euch eventuell ein paar Tips hat, mit der Bauweise aus diesen Ära. Das Haus ist sehr gepflegt, von einen älteren Ehepaar bewohnt gewesen.
Bedanke mich für jeden sinnvollen Beitrag!!
Hallo Hard Trancer,
sind auch gerade am überlegen ein Eigenheim zu schaffen und hänge auch gerade an Massa Haus fest. Classic 1T mit Keller haben wir momentan in Aussicht. Wollte wissen ob bei euch schon weitere Erfahrungen vorhanden sind. Übrigens, für 2009 ist die Edition 2009 angekündigt, welche noch bessere Isoliert sein soll.
Gruß
auch ich bin gerade auf der suche nach einem geeigneten fertighaus. mein problem ist das grundstück. das verfügbare grundstück ist etwas unförmig und nicht gerade groß. kann mir jemand fertighaushersteller nennen, die sich auf problemgrundstücke, kleine grundflächen und gute raumkonzepte spezialisiert haben? ich denke da an so etwas wie das weberhaus option – das finde ich schon mal ganz nett, aber nicht ganz optimal. kann jemand weiterhelfen?
danke gleichmal, wolfgang
Hallo,
und zwar sind wir auch an der Überlegung in nächster Zeit ein Haus zu bauen. Die Frage war auch bzw ist immernoch Fertig- oder Massivhaus. Nach einigen Hausbesuchen in einer Fertighauswelt muss ich aber doch sagen, dass das Klima in einem Holzständerhaus wahnsinnig angenehm ist, was ich nicht von dem Massivhaus sagn kann wo ich derzeit in Miete wohne. Über Massa-Haus habe ich eher negative Erfahrungen gehört aber möchte dies natürlich nicht verschreien. Ich bin eigentlich bei der Fa. Elemantarbau hängen geblieben, welche zwar nicht die günstigste ist aber einen namhaften Namen hat und doch nunmehr als 80 Jahr besteht, was auch heutzutage doch auch scon was zu sagen hat. Da die Fertighauswelt direkt neben der Autobahn liegt (ca. 40Meter) und wir im Ferighaus von Elementarbau bei geschlossen Fenster standen und die Autobahn fast nicht hörbar war, denk ich das die Schalldämmung doch sehr gut gegeben ist. Wie sind denn hier die Erfahrungen anderer welche schon ein Fertighaus haben? Was mich noch sehr interessieren würde, wie die Dämmung von Stockwerk zu Stockwerk ist? Dies konnte oder wollte ich im Fertighaus nicht vor allen testen. 🙂 Auch von den schwingenden Böden habe ich nicht wirklich viel mitbekommen und wollte nach Erfahrungswerten fragen und wäre dankbar über diese?! Hat denn jemand schon die Erfahrung mit der Fa. Elementarbau gemacht? Mein erster bzw schon zweiter Eindruck war sehr positiv! Dann hätte ich auch nochmals die Frage des Wiederverkaufswerts eines jetzig neu gebauten Fertighauses, welches nicht mehr mit einem zu vergleichen ist, welches für 10 Jahren gebaut wurde, weil sich einfach in den letzen jahren in der Entwicklung der Werkstoffe und der Wärmeeffizienz sehr viel getan hat und ich würde sagen 90 % der Dämmmöglichkeiten ausgeschöpft sind. Aber wie verhält sich der jetzige Wiederverkaufswert? Klar ist, dass ein Fertighaus nicht mehr sehr viel günstiger als ein Massivhaus kommt, wenn überhaupt, aber was ist doch mehr zu empfehlen??? Die Hitze-Kälte Frage wurde ja nun schon lange diskutiert und ich muss sagen, in dem jetzigen Massivhaus ists im Sommer unerträglich warm, vorallem Nachts und im Winter wirds kalt und muss einfach sehr viel geheizt werden, dass die Wärme erhalten bleibt, was man sehr stark am Ölverbrauch spürt. (und das jetzige Massivhaus ist mit Styropor Wärme isoliert und 8 Jahr alt)
Was mich auch sehr interessiert, wie verhält sich ein solches Fertighaus bei starkem Wind? Knarzt alles oder ist es wie beim Massivhaus, man hört eben nur die Windgeräusche und evtl die Rollokosten poltern :-)??!
Danke
LG
Chris
Hallo,
vielen Dank für die tolle Auflistung. Wir sind selbst grad am überlegen, stehen aber noch ganz am Anfang. Dein Artikel hilft aber ein bissl mehr, das Puzzle zu vervollständigen. Wird bei uns aber noch ein langer Weg…
Hallo, wir haben nach langer Suche (etwa 10 Jahre mit Unterbrechungen) nach einem 1 Fam-Haus mehr zufällig unser heutiges Haus (Fertigbauweise Bj. 1980) gefunden. Zufall, weil wir gar nicht nach der Bauart Ausschau gehalten haben, als nach der Lage und da haben wir ein traumhaftes Hausgrundstück in einer sehr guten Lage gefunden. Der Preis war mehr oder weniger der Grund und Boden. Aber auch das war nicht etwa ausschlaggebend. Es ging nicht um den relativ günstigenPreis an sich, sondern um dieses einfach sehr schöne, wunderbar gelegene Grundstück mit einem augenscheinlich in der Grundsubstanz doch recht guten Haus, an dem man wohl noch einiges tun musste, was aber wohl zu bewältigen wäre. Tatsächlich war der Gesamtpreis etwas oberhalb dessen, was wir uns als Rahmen gesetzt hatten, aber das Grundstück ist einfach traumhaft und da wir den Kauf noch vollständig aus Eigenkapital finanzieren konnten, haben wir es genommen.
Vor Abschluss des Vertrages sind wir die Immobilie mit einem Architekten genau durchgegangen, der zu dem Ergebnis kam, dass das eine doch durchschnittlich werthaltige Immobilie sei und sich die Modernisierung und Instandsetzung auf jeden Fall lohne. Man müsse zwar einiges machen, weil der Voreigentümer nicht mehr wirklich etwas investiert hatte, aber es sei ansonsten grundsolide. Dann wurde uns von Bekannten (Handwerker) geraten, doch mal einen Abriss und Neubau zu erwägen, nicht etwa weil das Haus technisch irgendwie verbraucht sei, sondern nur weil in ein Fertighaus eine mehrfach sechsstellige Summe zu investieren, keinen nachhaltigen Wert für die Zukunft schaffe, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass das ein einmaliges Grundstück sei und damit ein sehr hoher Wiederverkaufswert geschaffen werden könne. Das machte gedanklich zunächst Sinn, dachten wir. Wir haben dann geplant und überlegt, noch weitere Makler wegen der Werteinschätzung gefragt und auch Baubetreuer und schließlich auch Freunde, die Häuser in Fertigbauweise hatten. Wir kamen dann zu dem Ergebnis, dass Modernierung und Instandsetzung doch der richtigere Weg wäre (Grund siehe gleich unten).
Nun, vermutlich hatten die Bekannten recht. Wir haben wegen der sehr hohen Baukosten eines Neubaus und des Abrisses (ca. 600 tsd.) im Verhältnis zu der Modernisierung und Instandsetzung (rd. 300 tsd.) eben die Mod. und Inst. gewählt. Auch der Wiederverkaufswert war für uns nicht so von primärer Bedeutung, weil wir ja hier bleiben wollten und es nicht wieder verkaufen würden, so dachten wir jedenfalls. Es traten dann sehr bald nach Bezug massenhaft Mängel auf, insbesondere Trockenbau, Maler und Fußboden. Inzwischen etwa 6 Monate nach Bezug nähert sich das Haus mehr und mehr einem ruinösen Zustand. Der neu verlegte Parkettfußboden (zum Teil war auch instand gesetzter Bestand vorhanden, der in Ordnung ist) kommt fast überall hoch, die Wände weisen in allen erdenklichen Konstruktionen Risse und Fugen sowie aufgeplatzte Stellen auf etc. usw. usf. Um es kurz zu machen, es gibt praktisch keinen Raum mehr im Haus, der nicht durch Risse und Fugen an den Wänden oder in den Wänden durch und durch verunziert ist. Wir haben an der Statik fast nichts verändern lassen, das ganze ist unter Planung und Bauleitung eines Architekten abgelaufen, es war ein Statiker eingeschaltet und auch alles baufaufsichtamtlich genehmigt worden, aber nun ist es praktisch eine Ruine. Die Risse und Fugen treten auch da auf, wo sie in dem vorherigen Zustand bei dem Alteigentümer nie waren, so dass wir uns fragen, wie das wohl kommen kann.
Ergebnis : Wir sind heute so entmutigt, dass wir überlegen, die Ruine einfach zu verkaufen an jemanden, der sie abreisst, um auf dem schönen Grundstück etwas neues zu bauen und dann wieder in eine Mietwohnung zu ziehen. Angstvoll warten wir auf den täglichen Schaden, den wir neu entdecken. Wir haben daran alles in allem mit den Außenanlagen etc. rund 400 tsd. verloren. Von den Einbauten könnte man vielleicht etwas retten und wieder verwenden bei einem Neubau, aber den Neubau selbst werden wir wohl in diesem Leben nicht mehr finanzieren können. Das Haus belastet unser Leben inzwischen schon so nachhaltig, dass auch unsere Beziehung davon sehr beeinträchtigt wird. Sicher sind da auch schlampige Handwerker und ein schlampiger Architekt am Werke gewesen, das sieht man an einzelnen Gewerken und die kann man auch zur Rechenschaft ziehen. Aber dass die Gesamtheit des Baus inzwischen sich so entwickelt, wie sie es tut, ist einfach nicht mehr nachvollziehbar und ich denke, wir wollen das auch bald nicht mehr nachvollziehen, weil unsere Lebensqualität darunter schon gegen Null tendiert.
Hallo Mario,
ein Fertigbauhaus aus dem Jahre 1980 ist tatsächlich ein hohes Risiko, da seid ihr schlecht beraten worden, oder die Leutchen wollten nur verdienen! Auch wenn hier gleich vehement widersprochen wird (besonders von der hier deutlich vorhandenen Fertighauslobby), so ist die Lebensdauer einer „Papphütte“ bei mangelnder Pflege nun mal der Todesstoß für auf diese Art konzipierte Häuser. Sind die Hölzer und Gipsplatten einmal feucht, ist nicht mehr viel zu reparieren. Aber bevor ihr euch in ein neues finanzielles Abenteuer stürzt, holt erst mal ein neues Gutachten ein, eventuell ist noch etwas zu „reparieren“. Ein richtiges „Steinhaus“ kann bei mangelnder Pflege genau so viel Ärger bereiten. Bestimmt haben noch andere Mitglieder hilfreiche Ideen. Ist schlimm, wenn man soviel Geld in den Sand setzt. Man sollte aber immer daran denken, dass man nicht im Garten wohnt, sondern im Haus. Ich weiß, hinterher ist man immer schlauer… 🙁
Hallo,
sehr informative Postings!
Ich würde gern noch einmal auf die Lebensdauer-Frage zurückkommen. Habe gelesen, ein modernes Fertighaus habe eine Lebensdauer „wie ein Massivhaus“. Ist das tatsächlich so? Und welche Lebensdauer hat denn ein nach heutigen Standards errichtetes Massivhaus? Man könnte natürlich sagen „über 100 Jahren alles egal, erlebste eh nich mehr“ – aber ich fände es schon schön, wenn meine Kinder noch was für die Bude bekämen bzw. selbst noch drin leben könnten. Kurz und gut: Haben also auch Massivhäuser ein „Verfallsdatum“?
Hallo,
man kann ganz allgemein sagen, dass ein Haus je nach Pflege uralt werden kann. Das „Verfallsdatum“ bezieht sich immer auf ein nicht gepflegtes Haus und ist auch nur ein Durchschnittswert. Ich selbst halte von den „Schätzungen“ der so genannten Experten sehr wenig, da die Realität eine andere Sprache spricht (schaue gerade nach draußen und sehe ein 150 Jahre altes Haus – ein Schmuckstück! Die Unterschiede zwischen Pappe und Stein dürften heutzutage marginal sein…
Hallo,
wir überlegen ein Haus BJ. 1980 in Holzständerbauweise zu kaufen. Allerdings schocken mich teilweise die Kommentare hier. Wir hätten halt gerne eine gute Sicherheit, ob das Haus was taugt. Es steht super da, aber als Laie bewertet man das ja anders…??? Wir würden eh einen SV der IHK einschalten, aber der kann ja auch nicht in die Wände schauen. D.h. sind das nur Gipskartonplatten, bei denen schon der kleinste Versuch ein Bild aufzuhängen scheitert? Sollen wirs gleich bleiben lassen? Alternativ ist für uns ein Neubau, allerdings ist das Grundstück, auf dem das Fertighaus steht, traumhaft. Jedoch wäre schon einiges zu renovieren und der Kaufpreis soll schon 250 tsd sein. Zuviel auf den ersten Blick? Ich weiß, das kann man nur bei einer Vor-Ort-Besichtigung sagen. Wollte einfach nur mal ein paar Meinungen hören. Wär lieb.
Grüße
Nachtrag: Danke im Voraus! 😉
Hallo Wundine,
auch bei Fertighäusern gibt es so´ne und solche. Es wäre interessant zu wissen, welcher Hersteller das Haus seinerzeit erstellt hat und die Baubeschreibung von damals zu studieren. Ein No-Name Hersteller aus XY-Land oder ein deutscher Markenhersteller, den es immer noch gibt? Das wäre zumindest ein Indiz. Wichtig ist der Wandaufbau: Wieviel Wärmedämmung? Mit oder ohne Holzwerkstoffplatte unter dem Rigips? Und ob die Dampfsperre noch intakt ist, könnte man mit einem BlowerDoor-Test für ca. 500 Euro testen. Wenn die Kiste ein Leck hat, ist mit Sicherheit auch die Dämmung nicht mehr OK. Dann Finger weg! Im Winter mal ein Foto mit der Wärmebildkamera machen lassen. Ein Fertighaus mit seinem komplexen Wandaufbau ist nun mal sehr viel anfälliger für Baumängel als ein Massivhaus. Schon ein Nagel durch die Dampfsperre kann auf Dauer zu Problemen führen. Also GRÜNDLICH prüfen! Viele Grüße!
Hallo,
wir wohnen jetzt seit 3 Monaten in einem Fertighaus mit Holzständerbauweise. Und ich wollte mich auch mal zu ein paar Punkten äußern.
Baueit:
Ein Fertighaus hat hier meiner Meinung nach nur dann wirkliche Vorteile, wenn man alles machen lässt und nicht selbst hand anlegt. Unser Haus stand wirklich innnerhalb eines Tages, so dass das Wetter keine Rolle mehr gespielt hat. Aber dann haben wir einen Großteil des Innenausbaus selbst gemacht so dass der Zeitvorteil eines Fertighauses schnell dahin war. War aber für uns kein großes Problem da wir mietfrei gewohnt hatten.
Klima:
Hiermit haben wir zur Zeit etwas zu kämpfen. Wir wohnen zwar erst seit 3 Monaten im Haus haben aber genau mit diesem Punkt ein Problem. Zur Zeit ist es aussen recht warm und wir haben das Problem, dass sich das Haus tagsüber aufheizt (Egal ob man die Rolläden runter macht oder nicht) und dann nachts hält es die tagsüber angestaute Wärme (Habe gerade eine Nacht bei 26 Grad im Schlafzimmer hinter mir). Das geht jetzt sogar schon soweit, dass ich schon auf der Suche nach einer technischen Kühlungsmöglickeit für das Haus bin. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass wir uns noch nicht an das Klima eines Holzständerhauses gewöhnt haben.
Vielleicht habt ihr ja Ideen was wir machen könnten.
Grüße,
Pickniker
P.S.: Sehr interessante Seite.
Hallo, in unserem Haus ist trotz der Hitze das Klima gut. Vielleicht liegt es daran, dass es voll verklinkert ist. Im Dachgeschoss (1. OG.) wird es allerdings auch an heissen Tagen recht deutlich wärmer. In der Regel kann man dann durch Öffnen der Fenster, Balkontüren etc. das aber regulieren. Vorsorglich haben wir aber, weil wir dieses mögliche Problem beim Umbau kommen sehen haben, das Dachgeschoss auch klimatisiert, so dass wir an besonders heißen Tagen auch die Klimananlge anschalten können.
Grüße
Eventuell sollte man prinzipiell mal darüber nachdenken, das Hitzeproblem mit Solarpaneelen in den Griff zu bekommen. Sie halten die Strahlungswärme der Sonne von den Dachziegeln zurück (bis zu 100 Grad Celsius!) und man hat gleich etwas Energie für die sehr kostenintensive Klimaanlage übrig (Scherz), von der ich allerdings abrate, da der Energieverbrauch extrem hoch ist, schlimmer als eine Elektroheizung im Winter. Ob Holz oder Stein, die Wärme im Dachgeschoss kommt überwiegend von den Dachziegeln, trotz guter Dämmung. Dieses wurde messtechnisch schon vor Jahrzehnten erfasst. Also einmal investieren, anschließend kühle Räume genießen, egal ob Pappe oder Stein…;-)
oder eben gleich eine vernünftige Lüftungsanlage mit Wärmetauscher und Erdvorwärmung (im Sommer dann Kühlung) und Umkehr des Kompressors als Kllimaanlage im Sommer.
Hallo,
ist ja eine interessante Diskussion die sich hier in 4 Jahren entwickelt hat. Wir stehen nun auch vor der Entscheidung, ein „Papphaus“ zu nehmen. Es ist ein gebrauchtes aus 1977 in sehr schöner Lage. Vor- und Nachteile hat wohl jede Bauart, unter einem Dach wird es immer heißer als in darunter liegenden Geschossen. Wir wohnen derzeit in einem Massivreihenhaus bei recht erträglichen Innentemperaturen (draußen gestern 37°), unter dem Dach sind es doch 32°C, sollte also weder in einem Massiv- noch Fertighaus der bevorzugte Aufenthaltsbereich sein.
Nun zum aktuellen Problem:
Das Haus wird in Aichwald (BW) als freistehender Bungalow zum „erschwinglichen Preis“ beworben. Der Makler, eine örtliche Volksank, hält sich schadfrei, in dem sie sich bei den Angaben zum Haus auschließlich auf die gemachten Angaben des Verkäufers (älteres Paar) bezieht. U.a. sollten die Unterspannbahnen des Satteldaches neu gemacht werden. Ein von uns hinzugezogener Dachfachmann kam schon bei einer Außenbesichtung zum Schluß, das Dach müßte wohl komplett neu eingedeckt und Isoliert werden. Klar, das die alten Leute nicht für den Nachbesitzer investieren wollen.
Nur wurde das im Exposé nahezu unter den Tisch fallen gelassen. Die Leute ziehen erst 03/11 aus, aber der Bankbetreuer pressiert, das kommende Woche schon die Entscheidung zum Kauf feststehen muß und spielt die möglichen Interessenten gegeneinander aus, man könnte deshalb auch keine Zugeständnisse machen. Mir erscheint es eher, als wolle er verhindern, das man sich rechtzeitig vorab über mögliche Risiken und Folgekosten schlau machen kann.
Neben dem Dach, wo ich rein technisch eher weniger Probleme sehe, kommt noch, das Asbestzementplatten verbaut wurden. Auch kein Problem, solange man sie nicht „anfäßt“, sprich Aussensanierung fällig wird. Das kann meinen Netzrecherchen nach auch nicht billig werden, denn Abbau und Entsorgung dürfen nur zertifizierte Firmen mit vorheriger behördlicher Genehmigung machen.
Wenn der Verkäufer also da keine deutlichen Zugständnisse im Hinblick auf Folgekosten macht, werde ich wohl mein Kaufgebot zurückziehen. Denn „erschwinglich“ ist das kleine Haus dann auch nicht mehr.
Ich habe mich mit Bautechnik und dem ganzen Gedöns noch nie ernsthaft beschäftigt, aber wenn es konkret wird, kommt dann doch schnell eine Menge an Lernbedarf auf einen zu. Daher auch mein Dank an alle, die hier Ihre Erfahrungen weiter gegeben haben.
Sollten wir ablehnen, überlegen wir alternativ auch einen Neubau auf einem Baugrundstück, ein eingeschossiges Bungalow sollte es aber sein, da sind Fertighäuser oft im Vorteil, da es hier schon erprobte Modelle gibt, aber die Wahl macht die Qual. Welcher Hersteller ist gut, welcher Bauausführende ist gut? Da bekommt man wohl auch noch ein paar graue Haare mehr, bis das Haus endlich fertig ist.
Viele Grüße
Andre
Hallo Andre,
meine Meinung:
ASBEST=Finger weg!
Die Folgekosten können tatsächlich ungeahnte Dimensionen annehmen!
Gruß
Hallo zusammen,
wir wohnen jetzt seit einem Jahr in einem „KfW 40“-Haus von Lux.
Verarbeitung, Qualität des Materials und Handwerkerleistungen waren alle einwandfrei. Vom ersten Spatenstich der Baugrube bis zum Einzug waren lediglich 12 Wochen notwendig. Der zwei Monate vor Baubeginn ausgegebene Terminplan von Lux ist auf den Tag genau eingehalten worden.
Bei uns im Haus wird es momentan im Obergeschoss recht warm, das liegt allerdings auch an der Gestaltung des Hauses mit offenem Durchbruch in der EG-Decke (Galerie), plus großem Treppenhaus, plus großen, teilweise unbeschatteten Fenstern.
Kein Knarzen der Wände bei Sturm, keine Befestigungsprobleme für schwere Schränke, wir sind insgesamt sehr zufrieden.
Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser: mit Luft-Luft-Wärmepumpe und Solar-Warmwasserbereitung: 3500 kWh Strom im ersten Jahr. Davor hatten wir in einem gemauerten Haus, Baujahr 1985 gewohnt, und 30000 kWh Gas benötigt, bei vergleichbarer Wohnfläche.
3500 zu 30.000??
Na klasse, da hat man ja in 400 Jahren das Geld wieder raus (kleiner Scherz). Real: Nur sinnvoll, wenn man sowieso eine Hütte bauen will, also von Anfang an…
Guten Morgen,
Ich habe mir gerade die Seite einmal komplett durch gelesen, sehr anstrengend:-) So viel Infos und so.. Sind auch gerade dabei evtl. ein Fertighaus zu bauen. Kennt einer Vor- oder Nachteile von „Freiheit statt Miete“? Die Firma die das anbietet nennt sich „Allkauf“. Haben das von einer Ausstellung bei Hannover an der A352 nähe Flughafen.
Über schnelle Infos wäre ich sehr dankbar:-) Aber die Seite hat mir an sich schon weitergeholfen, da man hier dran sehen kann, dass sich die ganzen Gerüchte über die „Papphütten“ nicht bestätigen:-)
Dinebine, lasst euch Zeit beim Hausbau. Ich verstehe immer nicht warum es so schnell gehen muss. Wenn euer Haus mal fertig ist, dann denkt ihr 5 Jahre später gewiss nicht mehr an ein paar Monate hin oder her! Ist es jetzt wichtiger ein funktionales Haus zu haben oder sich 5 Monate im Leben zu sparen? Und ein Tipp: Kauft nichts auf einer Messe. Fertighaus nur wenn Hersteller nahmahaft, nur aus Deutschland (international prozessieren bringt nix) und vorallem Musterhaus zum Vorzeigen hat. Anzahlungen auch immer gegen ausreichende Bankbügschaften (falls nicht ist euer sauer verdiente Kohle im Insolvenz Fall futsch!!). P.S. Allkauf kenn ich nicht ….
Frage an svenis
Habt Ihr das Classic 1T gebaut,würden gerne mit euch Verbindung Aufnehmen,zwecks Erfahrungsaustausch
MfG
H-G
Hallo! Bin ganz wirr von den Kommentaren. Hat jemand Erfahrung mit dem Holzbaufertighaus der Firma Peters ? Wer kann da etwas zu sagen?
Hallo Christian B.,
wäre nett, wenn du die Vorteile begründen würdest. So ist dein Kommentar mehr als wertlos. Sachlich betrachtet gibt es keine „nur Vorteile“. Jedes Konzept hat seine Vor- und Nachteile. Kannst du überhaupt vergleichen, oder ist es mal wieder die typische Aussage „was ich besitze, muss gut sein“?
Gruß, Hermanski
@Hermanski: Es war leider Spam, abgesetzt durch eine SEO-Agentur. Lästig, diese „Websiteoptimierer“, die ihren Krempel überall im Web absondern.
Ich habe es soeben entfernt. Bitte entschuldigt die Belästigung.
Hallo, habe auch vor ein Fertighaus zu bauen.
Kennt denn jemand die Firma Huith-Haus??
Welche Erfahrungen wurden denn schon gemacht?
Hallo, bei unserem – weiter vorn schon beschriebenen – in Holzständerbauweise errichteten Fertighaus (Nordhaus Bj. 1979) ist im vergangenen September eine Mängelbeseitigung durchgeführt worden. Was die Malerarbeiten und den Trockenbau betrifft, hat das kaum 4 Wochen vorgehalten. Der Trockenbauer meinte inbrünstig, die zu behebenden Risse würden nie wieder erscheinen, sie waren aber innerhalb dieser kurzen Zeit gleich wieder da.
Das Ganze zeigte sich schon vor der Heizperiode, nahm dann aber während der Heizperiode zu und ist nun wieder zum Stillstand gekommen. Die selben Risse (vor allem in den xeln) wie vor der „Mängelbeseitigung“ und noch ein paar geringfügige neue dazu. Aber jedenfalls so viele Risse, dass ein anderer Trockenbauer, der sich das ansah, rätselte, wie eine solche Menge auftreten kann.
Nun überlegt er und der Architekt, der uns bei der Mängelbeseitigung betreut (das ist nicht der selbe, der die Instandsetzung und Mod. durchgeführt hatte), ob da die Dampfsperre beschädigt oder falsch aufgebracht wurde. Die Risse sind allerdings nicht nur im Dachgeschoss, sondern auch im Erdgeschoss, wo an der Wärmedämmung im Gegensatz zum Dach (alles neu) nichts von uns in dieser Hinsicht gemacht wurde. Außerdem sind die Risse auch an Innenwänden, wo ja offensichtlich keine Dampfsperre ist. Klar ist inzwischen, dass der Trockenbauer die Platten im Dachgeschoss bei Erneuerung der Wärmedämmung auf Stoß angebracht hat, es überlappt nichts, deshalb ist auch Spiel zwischen den Platten, wo dort Risse sind. Das leuchtet mir ein, aber nicht, wie die übrigen Risse – auch die an Innenwänden auftreten. Das Haus arbeitet jedenfalls nicht mehr in dem Maß, wie kurz nach der Mod. und Inst. in 2009. Man hört heute kaum noch ein Knacken und schon gar nicht so laut, wie es damals war.
Nun wird überlegt, ob man an einer Stelle die Deckenkonstruktion im Dach öffnet, um möglichst zu sehen, ob die Dampfsperre etc. richtig aufgebracht ist bzw. wie die Gipskartonplatten da tatsächlich zusammengesetzt sind. Bei den Rissen soll im übrigen eine Binde eingelegt werden. Ob das dauerhaft hält, weiß auch niemand. Die Wände im ganzen Haus sind nur mit Malervlies tapeziert und dann gestrichen.
Hat jemand da noch eine Idee ?
Hallo zusammen,
Alles sehr spannend. Wir überlegen auch gerade, ob massiv oder fertig. Diejenigen, die sich schon länger mit den Preisen beschäftigen oder beschäftigt haben: Ist ein Massivhaus tatsächlich so viel teurer als ein Fertighaus der selben Größe, Aussattung und Energieeigenschaft? Und wieviel % teurer wäre das dann? Irgendjemand Ahnung?
Lieben Dank!
hallo,
echt, jetzt bin ich noch mehr irritiert , bauen lassen für 180.000,oder fertighaus 8jahre alt kaufen für 120.000 ? ich keine ahnung, mann zwei linke hände und keine zeit, er tendiert zum bauen, ich will sparen…kann man echt kein wintergarten anbauen lassen am fertighaus?
Hallo Carline,
Deine Frage ist wirklich sehr schwer zu beantworten, wenn man die Qualität der Bausubstanz nicht kennt. Bauen lassen ist IMMER mit Mehrkosten verbunden, die selten vorher absehbar sind. Beim acht Jahre alten Haus kann es versteckte Mängel geben, die dann den Endpreis auch höher treiben. Ich tendiere zum „fertigen“ Objekt“, gebe aber zu bedenken, dass der geplante Wintergarten den Preis auch wieder in die Höhe des Neubaus treibt. Mein Tipp: Erst mal so intensiv wie nur möglich das Fertighaus begutachten lassen (vom Fachmann!), dann kann man später immer noch über den Wintergarten nachdenken – ob er überhaupt nötig ist. Schließlich hat man dann 60.000 € in der Hinterhand. 🙂
Hallo Leute,
also zunächstmal sind das hier auf dieser Seite wirklich sehr interessante Diskusionen. Wie sehr viele hier stehen wir auch vor der Entscheidung, Fertighaus oder Massiv. Im Moment kann ich nur sagen, dass man das alleine durch Vor- bzw. Nachteile Vergleich nicht entscheiden kann. Sonst wird man verrückt. Es gibt einfach von beiden Bauweisen Vor und Nachteile und ich denke, dass es letztendlich entweder eine Bauchentscheidung für die eine Bauart wird, oder evtl. vielleicht eine Preisfrage.
Hat von euch jemand Erfahrung mit der Firma Hanse Haus. D.h. Qualität der Bauweise oder Anregungen, was andere Firmen besseres verbauen???
Vielen Dank und Gruß
Jürgen
Servus,
wir haben uns entschieden ein Haus mit Weberhaus zu bauen mit Keller.
Ich muß sagen das ich bis jetzt sehr gute Erfahrung machen dürfte in der kurzen zeit und ein Kollege hat auch mit Weber gebaut und das haus Steht schon fertig da.
Das gute daran ist das ich so schon das Haus ansehen konnte was wir dann auch Bauen lassen werden.
Keine Ahnung ob nun Massiv günsitger oder teurer wäre, ich wollte ein Holz-Fertighaus wegen dem Ökobau und den Unterschied sieht man nicht so schnell.
Ein andere Kollege hatte mit Schwörer Haus zwar gute Erfahrungen, jedoch kommen da die Wände schon fertig verputzt an, daher sieht man das es ein Fertighaus ist.
Bei Weber wird erst verputzt wenn alles steht.
Bis aus Malerarbeiten und einge Bodenverlegearbeiten lassen wir alles von der Firma machen.
Der Keller wird auch von Weber gebaut, jedoch ist der naturlich aus Beton und wir haben Hanglage, daher gut als Wohnraum mit nutzbar.
Wie es weitergeht werde ich dann berichten :-).
Grüsse
PS. da schon mehr als 100 Kollegen mit Weber gebaut haben und nur gutes berichten können, habe ich mich für diese Firma entschieden.
Wir bauen ein Holz(Fertig)Haus.
Gründe:
Die letzen 10 Jahre wohnten wir in einer massiv gebauten Doppelhaushälfte aus den 90er Jahren zur Miete. Der Vermieter betont auch heute noch die Vorteile seines „atmenden“ Hauses. Das seiner Meinung nach perfekt gedämmt und baubiologisch das Beste darstellt was man machen kann.
Wie empfinden wir das wohnen?
– Wände fühlen sich immer kalt an, zu jeder Jahreszeit
– Heizung und Holzverbrauch sind immens
– Die 2 fach verglasten Lärchenholzfenster – atmen
– einen Nagel in die 50er Ziegelwände zu schlagen ist unmöglich. Falls es dann doch gelingt fällt er zu 100% in den Hohlraum.
– Kleidung die im Keller aufbewahrt wird fängt nach einem Winter an zu riechen.
– Der Fussboden ist eiskalt
– Durch den großen Dachüberstand und 2 Balkone fällt kaum Licht ins Haus
– Ständiges feuchte Gefühl im Haus obwohl das Hygrometer 40% zeigt.
Ist das Haus nun falsch isoliert oder schlecht gebaut?
Meiner Meinung nach Nein. Denn meine Frau und ich sind beide in massiven Steinhäusern aus den frühen 80er Jahren aufgewachsen. Und dort ist das Raumklima ähnlich.
Ich glaube das Steinhäuser einfach nur einen Urinstinkt nach höhlenartigem Schutz befriedigen. Dunkel, kalt, feucht, dafür aber uneinnehmbar.
Wenn man diese unbewußte und auch antrainierte Einstellung überwindet kommt man meiner Meinung nach zu einer anderen Sichtweise.
Wir bauen jetzt ein großes Holzhaus mit 2 Vollgeschossen ohne Keller.
Das Hygrometer zeigt 40% an, und trotzdem das Gefühl von dauernder Feuchte des Hauses? Hmm, wenn nicht die Beschreibung des Kellers wäre, würde ich sagen, einfach nur Einbildung? Aber so kann man schon von Baumängeln ausgehen. In einem „Holzhaus“ kann genau das Gegenteil passieren: 40% auf dem Hygrometer und trotzdem muss ich die Augen im Winter träufeln, um sie bei Laune zu halten. Ich hoffe, diese Erfahrung bleibt euch erspart. Ich bin auf euren Bericht gespannt, wenn alles fertig ist und ihr bei 27 Grad im Wohnzimmer vor euch hin schwitzt… 😉
ALLES HAT SEINE VOR- UND NACHTEILE!
@ Hermanski
Richtig, alles hat Vor- und Nachteile. Und genau deshalb verzichten wir auf Stein & Beton weil für uns die Nachteile überwiegen.
Zu der angeführten „Wohnpappe“ die hier schon einige Male aufgetaucht ist kann ich nur sagen. In meiner Verwandschaft gibt es zwei solcher 70er Jahre Häuser – und nichts von den Märchen die hier verbreitet werden ist wahr. Die Häuser riechen nicht, sie sind keine Saunen im Sommer und sie sind auch nicht aus Pappe. Auf die Planung und Ausführung kommt es nunmal an.
Zur Haltbarkeit kann ich nur sagen, das manche historischen Bretterbuden in den USA seit gut 400 Jahren stehen und Haltbarkeit egal ob Stein oder Holz kein Argument ist. Mann kann jede Art von Behausung „kaputt“ wohnen.
Hallo !!!!
Ich Wohne schon seit ca. 20 Jahren Im Zenker Fertighaus,
und habe im Sommer keine probleme mit der hitze, ca 20-24 grad
igal ob drausen 35grad ist. mus dazu Sagen; Ausenwende sind mit 10Stein.
Außenwände mit 10er Stein – bedeutet fast ein „Steinhaus“ 😉 , die ideale Kombination! Durch (richtiges) Lüften erreiche ich diese Temperaturen nie. Aber das Problem ist wahrlich Hausunabhängig…
Hallo zusammen,
so interessant diese ganze Diskusion hier auch ist, sie verwirrt schon ein wenig.
ich bin in einem Fertighaus aufgewachsen (Nordmark Bj.1980). Ich muss sagen, dass ich mir damals eigentlich keinen Kopf um irgend welche Vor- bzw. Nachteile einer solchen Bauweise gemacht habe.
Mich interessiert dieses Thema erst, seit dem ich auf der Suche nach einer Immobielie bin und zuletzt eine Hausbesichtigung in einem solchen Objekt hatte (Holzständerbauart). Das Haus ist Bj 83 und top in schuss….
Es macht jedenfalls einen sehr gepflegten Eindruck.
Das Problem ist nur, dass man nicht so einfach in ein Haus reinschauen kann (bezogen auf die Dampfsperre etc.).
Was gibt es denn da für Möglichkeiten Mängel bezogen auf die Dampfsperre und dadurch resultierenden Schimmelbefall oder Beschädigung der Holzkonstruktion fest zustellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Gutachter soetwas aufklären kann, ohne dass er den Verblender abreißen muss und der Verkäufer hinterher auf die Barikaden geht 🙂
Ich möchte einfach nur sicherheit haben.
Über Tipps wäre ich diesbezüglich sehr dankbar.
Zusätzlich möchte ich nur noch erwähnen: Wenn ich mich so an mein Elternhaus zurück erinnere (Fertighaus) gab is nie irgend welche Probleme mit der Bauart und der hier Teilweise beschriebenen Nachteile eines Fertighauses.
Ich denke mal, dass alles beim Bau des Hauses steht oder fällt. Egal ob es ein Holzhaus oder ein Steinhaus ist.
Gruß
Lars
Mich nerven die einseitigen Schönredereien der beiden Bauarten. Jeder Bauherr und Hersteller redet schön was er hat, oder von wem er bezahlt wird. Hier ist mal eine Seite die die Dinge neutral betrachtet:
http://www.Hausbau24.de
Nee, schon klar… Völlig neutral… Netter Witz!
Warum soll ich als Bauherr etwas schönreden, wenn es nicht schön ist? Und das Bauherren vom Hersteller für Blogeinträge bezahlt werden, ist genauso ein Ammenmärchen wie die Spinne in der Yuccapalme…
Viel schlimmer ist es, wenn ein Blogger etwas „schön redet“, nur weil er es hat. Das ist leider ein weit verbreitetes Problem, und so schnell nicht zu lösen. So nach dem Motto: „was ich habe, muss gut sein“. Und das hier einige eine bestimmte Richtung vertreten, ist allzu deutlich erkennbar! Ich halte solche Blogs mittlerweile völlig überflüssig, weil nicht ehrlich – sorry, werde auch nichts mehr dazu sagen…
Hallo,
erstmal vielen Dank für all die interessanten Einblicke und Erläuterungen. Hat einer von Euch Erfahrungen mit der Firma HAAS Fertighaus?
Hallo,
zu dem Punkt von Hermanski, am 4. Juli 2010 um 7:47 pm Uhr.
mit dem Asbest Verkleidung.
Ich hab sie vor 2 Jahren abmachen lassen und die Fassade dämmen lassen. Okal Bj 1964.
Da war die Asbestentsorgung der kleinste Teil. Werden abgerissen und in großen Bigbags auf die Deponie gefahren. Kostenpunkt 2000€.
Also keine Panik.
Zu dem Punkt es müffelt im Papphaus.
Nein nicht jedes müffelt.
Nachteil ist wirklich die Hellhörigkeit, zumindest bei meinen Objekt.
Hallo zusammen,
wir planen auch evtl. den Kauf eines Massa Fertighauses BJ. 2005.
Das Haus sieht an sich top aus und der Verkäufer hat sich auch sehr viele Gedanken gemacht was Anschlüsse für TV, INet, 2. Dusche vorbereitet etc. angeht.
Im Inet findet man ja häufig Beschwerden über die Vorgehensweise bei den Vertragsabschlüssen, jedoch kann und das ja egal sein, das Haus ist ja, bis auf Kleinigkeiten, hauptsächlich Außenanlage und Keller, fertig.
Mich würde interessieren, wer Probleme mit seinem Massahaus hat oder von solchen gehört hat und welchen Preis man dafür etwa bezahlen kann/sollte oder auch nicht.
Das Haus steht nicht in München oder Hamburg Innenstadt, also für das Grundstück würde ich mal ca. 60000 veranschlagen.
Ansonsten ist das Haus wie gesagt voll unterkellert und hat noch eine Doppelgarage.
VG und thx