Ansaugung und Ausblasung tauschen?
Samstag, den 5. Mai 2007
Die Ansaugung und die Ausblasung unserer Wärmepumpe (Luft/Wasser) und unserer kontrollierten Wohnraumlüftung funktionieren über Kellerlichtschächte. Beide Ansaugungen sitzen in ein und demselben Schacht, die Ausblasungen zusammen un einem anderen.
Nun frage ich mich, ob das wohl immer so gepaart wird, oder ob das schon mal jemand anders herum probiert hat. Grund der Frage: Würde man jeweils paarweise Ein- und Ausblasungen in einen Lichtschacht setzen, hätte man doch tolle Synergieeffekte:
Die Luft, die durch die Wohnraumlüftung ausgeblasen wird, ist i.d.R. wärmer als die Außenluft. Im Winter könnte die Wärmepumpe die wärmere Abluft der Lüftungsanlage ansaugen. Gerade in der kalten Jahreszeit zählt jedes Grad, das könnte also u.U. spürbare Effekte bringen.
Wunschdenken?
Gleichzeitig schreibt man dort, dass sich die Filter 3-4 mal auswaschen lassen. Wer die Filter einmal gewaschen hat, weiß, wie sehr sie dabei ihr Aussehen und ihre Dicke verändern können. Dadurch misstrauisch geworden, haben wir vor einigen Tagen nicht nur Originalfilter bestellt, sondern auch mal eine große Filtermatte zum selber schneiden bei einem No-Name-Anbieter.
Zwei von vier Lampen sind an unserer Inselesse gleichzeitig kaputt gegangen. Wegen der Wohnraumlüfung nutzen wir die Esse praktisch überhaupt nicht zum Lüften. Im Grunde genommen ist sie eine überdimensionale Designerlampe über dem Herd.
Das erste komplette Heizungsjahr ist abgeschlossen und für uns heißt es nun, das Ergebnis zu bewerten. Animiert von einem
… in Etappen. Da auch bei uns so langsam die Wohnraumtemperatur unter die Wohlfühlgrenze fällt, haben wir heute den Bypass unserer Lüftung aufgehoben. Seit heute wird die warme Abluft wieder im Kreuzwärmetauscher an der kalten Frischluft vorbei geführt. Gerade im Moment bedeutet das z.B.: Die 15 Grad warme Außenluft wird durch die Wärmerückgewinnung mit 19 Grad in die Räume eingeblasen.
… gehabt. Danke an alle, die in den letzten 2 Wochen den Kommentarspam ertragen haben, der hier manchmal trotz Spamfilter durch kam und erst zeitversetzt gelöscht werden konnte.
Nach einiger Zeit im neuen Haus beginnt man Investitionen als sinnvoll und weniger sinnvoll zu kategorisieren.
Unglaublich, was sich in den letzten 2 Monaten bereits wieder in den Grobfiltern gesammelt hatte. Nicht nur allerlei Insekten, auch eine Schnecke (!?!) hatte sich dorthin verirrt. Noch beeindruckender jedoch war der Feinfilter, der nach einem Jahr praktisch schwarz war. Wir hätten ihn noch einmal ausbürsten können, haben uns hier jedoch auch einen neuen gegönnt. Im Bild zu sehen ist Alt und Neu.
In unserem ersten durchgehenden Sommer bemerken wir einen recht eindrucksvollen Effekt mit unseren Fußbodenheizungen:
