Happy End mit AOL

Entschuldigung von AOLGanz ehrlich: Wir haben schlimmstes befürchtet (und auch angedeutet). Um das so nicht im Raum stehen zu lassen hier noch nachgereicht das Ende der Geschichte: Statt eines Gerichtsvollziehers haben wir in der Zwischenzeit einen Brief von AOL bekommen, in dem sie sich für das was vorgefallen ist entschuldigt haben. Zitat: „Es ist selbstverständlich nicht die Absicht, Sie zu verärgern. Bitte betrachten Sie die Zahlungserinnerung als gegenstandslos.

Wer glaubt, AOL hat uns damit Recht gegeben, der irrt. Sie haben es sich nicht nehmen lassen, im darauf folgenden Satz darauf hin zu weisen, dass der Rückzug „ohne Anerkennung einer Rechtspflicht“ stattfindet.

Das ist beinahe so, als wenn ich mich bei meinem Freund dafür entschuldige, dass ich ihm einen Beule in das geliehene Auto gefahren habe und dass ich das selbstverständlich bezahle. Und dann der Nachsatz: „Eigentlich müßtest Du die Reparatur an der Schrottkarre ja selbst bezahlen, Du Sack!„.

Offline

Keine Bandbreite - OfflineWer dauerhaft ohne Unterbrechung online ist, der macht sich eigentlich keine Gedanken darüber, dass er dauerhaft online war. Nachdenklich wird man immer erst, wenn man nicht mehr online ist:

Gestern fiel bei uns zum ersten mal (nach immerhin 13 Monaten) das DSL aus. So ärgerlich das war: Zunächst mal muß man der Telekom bescheinigen, dass sie uns über ein Jahr lang zuverlässig versorgt hat. Das habe ich schon ganz anders erlebt.

Zweieinhalb Stunden war die Onlineverbindung weg. Genug Zeit, um festzustellen, wie rettungslos man in der Zwischenzeit in vielen Bereichen dieser Technik ergeben ist.

Scheiden tut weh…

Von wegen: Tschüß AOL.

VertragBeim Versuch, dieses Haus mit einer VoiP-Flatrate zu versorgen mußten wir schmerzhaft lernen, das es bei einigen Anbietern mit dem ersten Kontakt ein Vertragsverhältnis gibt, das scheinbar nicht mehr zu lösen ist.

Nachdem uns AOL nicht beliefern konnte oder wollte haben wir per Fax mitgeteilt, dass wir kein Kunde sein wollen. Gleichwohl hat man gerne unsere Bankverbindungen entgegen genommen und fleißig abgebucht (Kommentar des Bankers: „Das kennen wir schon, mit denen werden Sie noch Ihren Spaß haben„).

Gestern kam die 1. Mahnung mit Androhung des Mahnbescheides. Der Mitarbeiter bei der Telefonhotline bestätigte, dass kein Vertrag bestehe. Er machte jedoch darauf aufmerksam, dass „Kündigungen per Fax grundsätzlich nicht entgegen genommen werden„. Ach so.

Kurze Zusammenfassung. Wir haben also:

– Keine AOL VoIP-Flatrate
– Die Aussage von AOL, dass sie uns nicht kennen
– Vorsichtshalber ein Fax mit dem Hinweis, dass wir keine Geschäftsbeziehung wünschen
– Eine erste Abbuchung
– Eine Mahngebühr
– Die Androhung weiterer Maßnahmen

Mal sehen, wie das weiter geht. Mich erinnern die Vorgänge kolossal an eine Geschichte, die Falk mit einem anderen Anbieter erlebt hat.

[Bildquelle]

AOL-Kunde werden: For VIP’s only…

Schön, dass wir Sie als Kunde begrüÃ�en dürfen?Vor einigen Tagen berichtete ich hier über den Versuch, bei AOL eine VoIP-Flatrate zu bestellen.

Nachdem uns die telefonische Auftragsannahme mitteilte, dass wir als T-Com-DSL’er auch Kunde werden können, obwohl unsere Straße im AOL-Verzeichnis noch nicht verzeichnet ist, haben wir tatsächlich einen Moment lang geglaubt, dass AOL Interesse an neuen Kunden hat.

Wie konnten wir nur.

Zunächst kam eine Brief von AOL mit einer dieser berüchtigten AOL-CD’s darin. Wir wurden „AOL-Kunde werden: For VIP’s only…“ weiterlesen

AOL geht gegen Neubaugebiet vor

OK, OK, der Titel könnte mißverstanden werden. Korrekter wäre vielleicht: „AOL dementiert Existenz von Neubaugebiet und fordert dazu auf, sich einer anderen Straße anzuschließen„.

AOL akzeptiert unbekannte Stra�en nicht

Was war passiert?
Nach langem Zögern hat uns ein Voice-over-IP-Router, der bei Bekannten überflüssig war und deshalb hier herum lag, dazu bewegt, endlich eine VoiP-Flatrate zu beantragen. Damit lässt sich monatlich ein stolzer Betrag einsparen.

Und da AOL eine solche Flatrate recht günstig (10,99 Euro) anbietet, wollten wir dort Kunde werden. Beim Versuch, die Rechnungsdaten einzugeben, war das Bestellformular dann jedoch der Meinung, es gäbe unsere Straße nicht. Wir wurden aufgefordert, eine existierende Straße als Rechnungsadresse aus einer Liste auszuwählen.

Zum Glück ist man nicht zum Umzug verpflichtet, wenn AOL das anordnet.

SDSL: Ein wenig Wettbewerb

FreenetBusinessDa schau her: In den einsamen Markt des synchronen DSL kommt tatsächlich Bewegung. Bewegung auf sehr hohem Niveau. In wenigen Wochen läuft unser (Zwangs-)Tarif hier aus und wir müssen wohl oder übel die Tariferhöhung der Telekom mitmachen. Doch nun drängt auch Freenet in den SDSL-Markt. Das Angebot klingt interessant:

Flatrate 1024 symetrisch:
191,40 (FreenetBusiness) statt 288,84 (T-Com).
Was schmerzt ist eine fette Einrichtungsgebühr von 288 Euro.

Eigeninitiative

Seit etwa 2 Monate haben wir einen Telefonanschluss. Einen funktionierenden Telefonanschluss (ein wichtiges Detail!).

Gestern erhielten wir einen Brief mit einem Inhalt, der kryptischer wohl nicht mehr sein könnte. Um ein kleines, unbedeutendes Detail nochmal hervor zu heben: Wir erhielten den Brief gestern (man achte auf das geplante Ausführungsdatum).

Brief von der Telekom (T-Com)

Sollte irgend jemand von Euch diesen Telekom-Dialekt verstehen – immer her mit plausiblen Erklärungsversuchen.

Sehen wir’s positiv: Wir sind telefonisch immer noch erreichbar. Bei der Telekom ist das nichts Selbstverständliches. Vielleicht wollten Sie uns mit diesem Brief ja aber auch nur berauschen. Schließlich sind gerade Kauf-Rausch-Wochen bei T-Com…

Blau/Weiß

Mehrere blaue und weiße Adern im KabelZunächst mal ein dickes „Dankeschön“ an all die fleißigen Kommentatoren hier im Blog. Auch zu dem Beitrag mit den ISDN-Kabeln, die ich nicht angeschlossen bekomme, gab es viele Sachdienliche Hinweise.

Ich bin noch einen kleinen Nachtrag schuldig, denn die Suche nach blau-weiß-gestreiften Adern blieb leider erfolglos (siehe Bild). Ich frage mich in der Zwischenzeit allerdings, welchen Sinn Kabel machen, in denen es gleich mehrere gleichfarbige Adern gibt…

Am Montag endet der Betriebsurlaub unserer Hausbaufirma. Einer der ersten Anrufe wird sich um das Thema ISDN-Verkabelung“ drehen.

Das rätselhafte ISDN

Über die Kabelrolle mit Telefonkabeln habe ich ja bereits berichtet. Ich vermute, dass sich in diesem Kabelhaufen auch die Zuleitungen für die ISDN-Anschlüsse befinden. Leider steht auf keinem der Kabel „ISDN“, was die Suche nicht gerade einfacher macht.

Auf einigen Kabeln, die mit analogem Telefon vermutlich nichts zu tun zu haben scheinen, steht „TAE“. Damit könnten die ISDN-Kabel gemeint sein. Könnten…

KabelbelegungsplanAuf dem der Telefonotiz-Zettel Belegungsplan, den die Handwerker hinterlassen haben, steht für die Belegung der Adern unter anderem:

[..] 5 bl – ws […]

Für mich als Laien ist das an Originalität kaum noch zu überbieten, denn das Kabel hat 12 Adern, davon sind mehrere weiß und mehrere blau.

Nun sitze ich hier also mit meinen ISDN-Steckern und der Crimp-Zange und verzweifle beim ausprobieren der Kombinationsmöglichkeiten.

Wehe, wenn die Elektriker aus dem Betriebsurlaub zurück sind…

Grüße von der Baustelle

Erste Sendung aus dem neuen Heim...Das musste einfach sein: Der erste Blogeintrag aus dem neuen Heim. Wir haben heute kurzentschlossen den Router und einen Laptop mitgenommen und auf der Baustelle aufgebaut (sorry: Eigentlich sollte man längst nicht mehr Baustelle sagen).

Schließlich soll demnächst nicht nur das Haus sondern auch der Anschluß der Telekom abgenommen werden.

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie gut sich Schreiben von hier aus anfühlt 🙂 🙂 🙂

Nur 1280…

Nur 1280er Durchsatz. Mehr als 1000er-Tarif geht nicht.
Auch wenn wir äußerlich die coole Geschwindigkeitsenttäuschung spielten, sind wir dem Mann innerlich um den Hals gefallen.

Worum es hier eigentlich geht?
Nun, wir haben DSL. Ja, Ihr habt richtig gelesen: WIR HABEN DSL!

Leuchten am DSL-ModemAm Freitag war ein netter Herr von der Telekom bei uns, hat einige Kabel verdreht, eine ISDN-Box aufgehängt und ein DSL-Modem mitgebracht. „Sieht gut aus“ sagte er, als auch das dritte Licht an der DSL-Box zu leuchten begann. Und dann griff er zum Hörer und rief einen Kollegen in der Technik an. „Der misst die Leitung von Karlsruhe aus durch und sagt uns, ob DSL geht„.

Und genau dieser Kollege richtete dann über Leben und Tod. Er las von „Nur 1280…“ weiterlesen