„Ich rechnen Ihnen das mal eben aus…“

Bei Aufräumarbeiten fanden wir Unterlagen aus der Zeit, als wir in Musterhausausstellungen der Umgebung umher pilgerten und uns über unsere Traumhäuser informierten.

Schenk mir Deine Seele und unterschreib jetzt!Ein Kandidat hat uns damals ganz besonders beeindruckt: Er schrieb sein Angebot „aus dem Handgelenk“ auf ein Blatt Papier und forderte uns danach auf, einen Vertrag zu unterschreiben, damit er danach alle Details mit uns festlegen könne.

Ich habe das Angebot von damals mal eingescannt. Gibt es wohl wirklich Menschen, die nach einem handschriftlichen „Circa-KVA“ unterschreiben und ihr Portemonaie an solche Vertreter verschenken?

Übrigens: Das war ein recht großes, deutschlandweit agierendes Unternehmen…

Grüß Gott, Frau Mustermann!

K. MustermannAls unser Postbote Frau Mustermann letztens freundlich grüßte, wurde uns schlagartig klar: Wir haben das Klingelschild noch nicht überarbeitet!

Seinerzeit haben wir nur dafür gesorgt, dass schnell eine gut sichtbare „5“ in den oberen Bereich des Klingelmoduls (beleuchtete Hausnummer) kommt. Den unteren Klingelbereich haben wir im Originalzustand gelassen. Naja, und irgendwann wird man „betriebsblind“, sieht den Fehler nicht mehr, obwohl man mehrfach täglich dran vorbei läuft.

Da uns Post und Pakedienste in der Zwischenzeit kennen und auch ohne Name an der Klingel ihr Ziel finden, können wir dem Postboten echt dankbar sein, der „Frau Mustermann“ darauf aufmerksam gemacht hat, dass sich die Untermieter auch mal an der Klingel verewigen sollten 😉

Die Statik von Lebkuchenwänden

LebkuchenhausEs passt zum Thema Hausbau, und es verrückt genug, um einen Blogeintrag zu erhaschen:

PRO7’s „Wunderwelt Wissen“ ist immer für einen Schenkelklopfer gut. Der aktuelle Klopfer hat etwas mit Hausbau und alternativen Baumaterialien zu tun: Lässt sich ein echtes Haus aus Lebkuchen bauen?

Ein Haus aus Stroh, ein Erdhügelhaus, alles schon mal gehört. Aber Fragen wie „Hält der Zuckerguß einem Starkregen stand?“ sind neu in diesem Umfeld.

Ich denke, ich werde mal reinzappen:
PRO7, Wunderwelt Wissen, Sonntag, 19.03.2006, 19.00 Uhr.

Bildquelle: Sarvok.

Parkplatzkrieg

Handzettel für FalschparkerGesehen im Blog auf Andi.de: Ein praktischer Handzettel, um chronischen Zuparkern ein für alle mal klar zu machen: Hier nicht!

Fast ein wenig schade, dass es hier bei uns (neuerdings) so viel freien Parkraum gibt. Ich hätte den Zettel zu gerne mal hinter Scheibenwischer geklemmt…

Die Laternenring-Pflicht

LaternenringDie letzte Fahrschulstunde liegt schon einige Zeit zurück. Vermutlich ist das der Grund dafür, warum ausgerechnet ich nicht weiß, was diese seltsamen Bandagen an manchen Straßenlaternen bedeuten. Und warum die Laternen vor unserem Haus so etwas nicht haben.

Der Fachmann spricht vom sog. Laternenring. Es handelt sich dabei um die gesetzlich geregelte Straßenlaternen-Kennzeichnungspflicht in Deutschland. Diese besagt, dass eine Straßenlaterne, die nicht die gesamte Nacht hindurch brennt, gekennzeichnet werden muß.

Schade, dass sowas nur innerhalb geschlossener Ortschaften gilt. Unsere Laterne vor dem Haus muß ohne solchen Schmuck auskommen, obwohl sie nachts ihren Dienst quittiert.

Nun fragt man sich, ob zukünftig damit zu rechnen ist, dass Weihnachtsbaumbeleuchtungen, die nicht dauerhaft eingeschaltet sind, ebenfalls kenntlich gemacht werden müssen.

Das Bild von dem wunderschön verrotteten Laternenring hat übrigens Günther Weber geschossen. Hier gibt’s die große Version.

Liebe Frau Kummerkasten…

Sonntag ist Off-Topic-Tag in diesem Blog. Und da die Wetterlage keinen Sonnenuntergang erlaubt, gibt es heute mal einen Schatz aus einem der vielen Werbeblättchen, die uns Samstags regelmäßig in den Briefkasten regnen. An alle Haushalte:
Frau Kummerkasten: Männer und Computer...

Schweinereien

TelefongesprächDer Name des neu angelegten Weges, der die Zufahrt zu unserer kleinen Neubausiedlung darstellt, heißt „Am Eber“.

Für einen Einheimischen vielleicht logisch, denn das Waldstück hinter unserem Haus nennt sich „Eber“. Für Ortsfremde meistens ein seltsamer Name. Wer benennt seine Straße nach einem Schwein?

Dementsprechend oft wird nachgefragt, wenn man am Telefon den Straßennamen nennt.

Neulich allerdings reagierte die Gegenseite am Telefon überraschend:

… und Sie wohnen in welcher Straße?

Am Eber.

Wie das Tier?

Ja, genau. Das ist aber nicht selbstverständlich, dass jemand gleich auf das Tier tippt. Meistens werde ich gefragt, wie man das schreibt. Viele Menschen wissen scheinbar nicht, was ein Eber ist.

Allgemeinwissen eben. Sollte eigentlich jeder wissen, dass es sich dabei um einen Hasen handelt!

Weihnachtsbeleuchtung: The American Way of Light

In diesen Tagen kommen wir aus den Winterthemen einfach nicht heraus. Dieses mal geht es um die mehr oder weniger dezenten elektrischen Beleuchtungen, mit denen Häuser zur Weihnachtszeit innen und außen ver… nun ja – sagen wir „verändert“ werden.

Da gibt es die geschmackvollen und dezenten Lösungen. Dann gibt es die abgedrehten Varianten in Ländern, in denen der Strom praktisch nichts kostet.

The American Way of LightWas mir gestern jedoch über den Monitor pixelte, das übertrifft wirklich alles: Ein Amerikaner hat sein Haus auf wirklich eindrucksvolle Weise für die kalte Jahreszeit vorbereitet (Lautsprecher einschalten!). Eine echte Anregung für das nächste Jahr. Der Antrag für eine weitere Starkstromleitung läuft bereits…

Süßer Horror-Hausbau

Phantom Manor zum knabbern...Da wir am Wochenende im Disneyland Resort Paris waren, stolperte ich gestern über einen Häuslebauer der besonderen Art: Das Phantom Manor vor Augen hat er in mühevoller Kleinarbeit sein Traumhaus zusammen gebacken. Mehr dazu gibt’s hier – inclusive Rezept und Anleitung zum selber bauen.