Die Digitalkamera macht’s möglich: Während der Bauphase werden Fotos en masse geschossen und auf Datenträgern abgelegt. Dabei entstehen zum Teil erhebliche Datenmengen.
Nachdem ich zu Beginn noch versucht habe, durch sinnvoll benannte Verzeichnisnamen eine gewisse Ordnung zu halten, habe ich Ende letzten Jahres mit der Verschlagwortung der Bilder in meinem Bildbetrachter begonnen.
Als mein Rechner abstürzte, mußte ich jedoch feststellen: Die meisten Bildbetrachter speichern die Schlagworte nicht beim Bild, sondern in einer eigenen Datenbank. Wechselt man das Programm oder vergißt man, diese Datenbank zu sichern, sind die Stichworte futsch.
Seit Anfang dieses Jahres setze ich eine Postcardware ein, die damit nun Schluß macht. Das kostenlose Programm „Exifer“ legt die Stichwörter auf Wunsch als sog. IPTC-Daten direkt beim Bild ab. So läßt sich auch in einigen Jahren noch per Stichwortsuche z.B. das Bild von der Bautreppe aus Mai 2005 finden.
Sehr sinnvolles Tool. Ich hoffe, der Programmautor akzeptiert diesen kleinen Bericht als „Postcard“… 😉

Wir haben diesen Weg in den letzten Tagen intensiv weiter verfolgt und seit Montag ist klar. Wir machen das tatsächlich! Wir haben eine Tischlerei / Schreinerei gefunden, dem wir zutrauen, unsere Wohnung so zu möblieren, wie wir uns das vorstellen. Dabei werden die einzelnen Oberflächen dann (hoffentlich) optimal zusammen passen, die Räume werden optimal ausgenutzt. Kniestöcken z.B. werden wir den maximal möglichen Platz entlocken, und in einem speziellen Raum versuchen wir was verrücktes (später dazu mehr).
Wer so kurz vor Jahresende noch eine Kreditzusage für eine Finanzierung über eine KFW-Förderung haben möchte (bis zum Jahresende gibt’s eine höhere Einspeisevergütung), der muss damit rechnen, das dieses Vorhaben scheitert. Denn so eine Finanzierungsanfrage geht erst an die Hausbank und von dort aus an die KFW. Hat die KFW sie bearbeitet, geht sie zurück an die Hausbank und dann erst als Zusage zu uns.
Was ich aber auf jeden Fall noch anmerken möchte, ist, dass unser Haus zwar äußerlich sehr schlicht ist, dass es jedoch nicht von der Stange ist. Es handelt sich nicht um „Typ Ingid“ oder „Repräsentanz Von Ludwigsheim“ aus der Musterhausausstellung. Wir haben seinerzeit einen eigenen selbst geschraubten Grundriss an verschiedene Hausbauunternehmen geschickt und um Angebote und Realisierungsvorschläge gebeten. So gesehen ist es nicht von der Stange. Alle konzeptionellen Grundrissfehler sind selbst gemacht 🙂
Für alle Hausbauer, die noch auf der Suche nach der richtigen Badeinrichtung sind: Aquarianer, Tierfreunde und Menschen mit latentem Hang zum Skurilen sollten
Wir haben einen Innenarchitekten in der Verwandtschaft, der sich mit Ladeneinrichtungen beschäftigt. In den letzten zwei Tagen haben wir uns mit ihm hin gesetzt und nach Lösungen für unsere (derzeit noch) leeren Räume gesucht. Er hat uns das eine oder andere skizziert und macht uns nun Pläne. Mit diesen Plänen werden wir zu Tischlereibetrieben gehen, und uns Angebote machen lassen.
Am Samstag haben wir weiter in Sachen Pflastersteine geforscht. Unsere favorisierte Pflasterfirma betreibt etwa eine Autostunde entfernt eine „Musterschau, an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr geöffnet„.
Geht es anderen Hausbauern auch so? Angesichts der dramatischen 
Wir haben das Warmwasser-Solar bei uns auf dem Dach in eine Ecke platziert, damit wir zeitnah die restliche Dachfläche mit Photovoltaik-Elementen belegen können.