Fensterbrett: Finale

Fensterbänke sind nun gekürztEin kleiner Running-Gag in diesem Blog ist die Geschichte mit den Fensterbänken. Sie zieht sich bereits seit Wochen hin und der letzte Stand war, dass wir die zu tiefen Fensterbänke (1|2|3) wohl selber zu vertreten haben. „Ein Kürzen ist sehr aufwändig, da die Bretter zum Hersteller müssen und dort geschnitten werden“ war die letzte Meinung unseres Bauleiters.

Hier sei unser Hausbauunternehmen nun auch mal wieder gelobt: Man hat eine kostenfreie Lösung in unserem Sinne geschaffen. Alle störenden Fensterbretter wurden gekürzt.
Das „aufwändige Verfahren“ wurde jedoch etwas vereinfacht. Die Tischler haben sich vor Ort an den Marmorplatten versucht und einfach ein paar Zentimeter abgeschnitten. Das hat problemlos geklappt.

Nachtrag: Ich habe heute lernen dürfen, dass die langen Fensterbänke „Blumenfenster“ genannt werden. Danke an das Knobihaus 🙂

Leitungchen

WasserleitungDie Wasserleitungen sind ja alles nur noch so dünne Plaste- oder Metallschläuche!“ schreibt das Knobihaus. Und spricht mir damit aus der Seele. Auch ich war etwas erschrocken, als ich zum ersten mal die Wasserleitungen sah. Ich hatte mir immer vorgestellt, dass das Wasser durch richtig große Rohre seinen Weg zu uns findet. In der Zwischenzeit haben ich aber lernen müssen, dass andere Häuser auch keine größeren Wasserzuleitungen haben.

Radio Gaga

MultischalterWas haben wir nicht alles rund um unsere Satelitenanlage geplant. Schöne bunte Bilder soll es mal geben. Und das möglichst in jedem Raum.

Am Wochenende kam dann die Schrecksekunde: Wie hören wir eigentlich in Zukunft Radio?

Derzeit hören wir meist Musik aus der Konserve oder per Webradio. In Zukunft werden wir jedoch wohl kein DSL mehr haben, damit hat sich auch der Webstream erübrigt. Wir haben an alles gedacht, nicht jedoch an die Verteilung der Radiosignale im Haus.

Und während ich mich bereits wieder mit Zimmerantennen hantieren gesehen habe, konnte mir unser Elektro-Chef heute eine simple Alternative nennen: Unser Multischalter hat serienmäßig einen freien Eingang für eine terrestrische Radioantenne. Die kann man einfach in den Spitzboden stellen und deren Signale kommen dann auf jeder Antennenbuchse im Haus raus.

Radioempfang gesichert. Fein 🙂

Keine halben Sachen

DoppelhaushälfteMein erster Gedanke war: „Naja, keine besonders gute Fotomontage„.
Dann musste ich jedoch bei der Süddeutschen lesen, dass es sich nicht um einen Aprilscherz handelt, sondern dass da tatsächlich ein halbes Haus in der Gegend herum steht. Eine Doppelhaushälfte im wahrsten Sinne des Wortes.
Eine Teilung durch getrennte Bauphasen hatte ich in der Vergangenheit schon mal gesehen, jedoch immer mit einem Schnitt senkrecht zum Giebelverlauf. Diese Variante war mir neu…

Das große Bild und den Bericht gibt’s hier. [via Krümelkiste]

Schöner pinkeln mit Villeroy & Boch

BadBevor ich zum Thema komme muss ich vorweg schicken, dass wir Markenmuffel sind. Große Namen können uns in der Regel nicht wirklich beeindrucken.

Umso größer war unsere Verwunderung beim Besuch der Musterhausausstellungen in der Region, als wir dort beinahe schon chorgleich mit den Worten „… und unsere Sanitärobjekte sind bei uns von Villeroy & Boch“ empfangen wurden. Meist kam der Hinweis noch vor irgendwelchen technischen Angaben zum Haus und dessen Bauweise.

Ist Villeroy & Boch tatsächlich so ein Megaseller? Fallen Frauen programmiert in Ohnmacht beim Klang dieser drei Worte? Werden Männer schwach beim Hinweis auf ein Villeroy Pissoir? Läuft es sich schöner auf Villeroy’s Bodenfliesen?

Für uns ist der Firmenname „Villeroy & Boch“ in der Zwischenzeit zu einem Synonym für Verkäufer geworden, die sonst nicht so sehr gut Bescheid wissen: „Und wenn Du denkst, es geht nichts mehr, den Villeroy und der Boch hol her!

Druck ausüben

TürklinkeSeltsamerweise hat das bemustern der Türbeschläge bei uns nur wenige Augenblick gedauert. Wir sind an den ausgestellten Türklinken vorbei gelaufen und waren uns ziemlich schnell einig, dass es „die da“ werden sollen.

Seit kurzem können wir die Klinken bei uns am Objekt beurteilen. Die schnelle Entscheidung bereuen wir wirklich nicht 🙂

Die himmelschreiende Inkompetenz

CO2-FühlerDass unsere Hausbaufirma eine heiz- und lüftungstechnisch unfähige Sanitärabteilung hat, habe ich ja schon mehrfach beschrieben. Ein weiteres Beispiel für diese himmerschreiende Inkompetenz:

Unsere kontrollierte Be- und Entlüftung war uns sehr wichtig. Aus diesem Grund hatten wir in den Planungsphase sogar nochmal um ein extra Gespräch mit den Sanitärplanern gebeten, ausschließlich zu diesem Thema. Wir wollten das Optimum aus der Anlage heraus holen.

Anstatt uns jedoch darauf hinzuweisen, dass die Anlage mit automatisch regulierten Ventilen, CO2-Fühlern und Feuchtigkeitsfühlern ausgestattet werden kann, schwärmte man uns bei diesem Gespräch etwas von einer Sommerkassette vor, mit der die Zuluft um 3-4 Grad gekühlt werden könne.

Tatsache ist, dass es eine solche „Die himmelschreiende Inkompetenz“ weiterlesen

„Bitte unterschreiben Sie hier“

TreppendetailVor ein paar Tagen waren die Tischler bei uns im Haus dabei, die Treppe und die Türen einzubauen. An ihrem letzten Tag hielten sie uns plötzlich ein paar Zettel unter die Nase mit der Bitte, wir sollen dort doch mal bitte die Türen und die Treppe abnehmen. „Das ist so üblich„. Türen gehören nicht zum festen Hausbau und seien deshalb Möbel, die gesondert abgenommen werden müssen.

In den vergangenen Monaten habe ich gelernt in Hab-Acht-Stellung zu gehen, wenn mir ein Handwerker mit dem Klassiker „Das ist so üblich“ kommt. So habe ich die Zimmerleute denn auch ohne Unterschrift ziehen lassen. Abgenommen wird das Haus zum Schluss. Und zwar mit all seinen Details. Für Zwischenabnahmen sind wir nicht zu haben.

Der große Ascheimer

Das Schwarze Brett ist bei uns im derzeitigen Mehrparteienmietshaus ein Rotes Brett. Und es war vor ein paar Wochen bereits schon mal Gegenstand eines Blogeintrages.

Auch momentan hängt dort ein Beitrag aus der Kategorie: „Ist doch gut, dass wir bald in den eigenen 4 Wänden wohnen…
Nicht vom Balkon aschen

Endlich eigener Strom

SicherungskastenDer Baustomkasten hat endlich ausgedient. Kurz vor dem Hochheizen der Fußbodenheizung hat der Elektriker bei uns (notgedrungen) drei Steckdosen in unserem neuen Sicherungskasten frei geschaltet. Zwar ist das restliche Stromnetz im Haus noch nicht angeschlossen, wir sind jedoch im technischen Sinne bereits autonom und bekommen unseren Strom über die Versorgungsleitung in das Haus geliefert.

Kurz am Rande: Der Stromversorger hat noch an dem Tag, an dem der Baustromzähler abgeklemmt wurde die Rechnung für die Abschaltung desselben geschickt. 45 Euro für das „Umklemmen von Baustrom“ Baustrom incl. Zähler ist alles in allem ein richtig teures Vergnügen

Mobile Kleiderkammer

Schuhwechsel im AutoUnsere Baustelle ist ca. 60 Minuten von unserem derzeitigen Wohnort entfernt. Da heißt es häufiger mal: Kurzfristig ab auf die Baustelle. Da ich auf der Arbeit in der Regel nicht in Jeans herum laufe, wird das eine oder andere mal ein „mobiler Kleidungswechsel“ notwendig. Insbesondere wenn es geregnet hat ist es rund um unser Haus sehr matschig. Dementsprechend versifft sieht in der Zwischenzeit der Fußraum in unserem Auto aus.

Frage an die anderen Häuslebauer, die hier mitlesen: Wie weit habt Ihr’s von daheim oder von der Arbeit bis zur Baustelle? Könnt Ihr mal eben so „rüberspringen“?