Wir sind gemarkt

GebührenbescheidHeute ging bei uns die Gebührenrechnung für die Gebäudeaufnahme in das Liegenschaftskataster ein.

Auf die gut 300 Euro hatte man uns ja schon hingewiesen, genauso wie auf die Tatsache, dass wir nicht drum herum kommen.

Beeindrucken finde ich immer wieder die Befehlssprache mit Hang zum AküFi (Abkürzungsfimmel), in der solche amtlichen Rechnungen und Bescheide verfasst werden. Würde ich meinen Kunden solche Rechnungen schicken, ich müßte eine Telefonzentrale zur Bearbeitung der Laienanfragen bereitstellen.

Liebes L.-Rt.-Amt,

bzgl. Ihrer RG muß ich Ihnen mttln., dass ich nur ca. 70 v. H. der Inf. verst. habe. Ich bitte um fernmündl. Klärng. d. Sachverh. zu den übl. Schalteröffn.-Zt.

Dieses Schreiben wurde automationsgestützt erstellt und nicht versendet.

Backen nach VOB

Unsere Hausbaufirma hat uns auch in diesem Jahr zu Weihnachten nicht vergessen. Obwohl die Rechnung bereits bezahlt ist, kam kurz vor den Feiertagen ein Christstollen per Post mit einem Dankeschön und dem Hinweis auf die bevorstehenden Betriebsferien.

Der Stollen schmeckt ausgesprochen lecker. Auch das Gebäck unserer Hausbaufirma kann das Niveau des Hausbaus halten. Vielleicht sollten wir uns mit der Hasenbu.de zusammen tun. Mit den Weihnachtsbaupräsenten wäre eine prächtige Winterparty gesichert 🙂

(Das Bild von einem Christstollen und der Link zur Ursprungsseite mußte leider entfernt werden, weil wir eine kostenpflichtige Abmahnung vom Rechtsanwalt einer Kochbuch-Seite erhielten. Zusätzlich mußten wir für die Nutzung 260 Euro zahlen. Schade – eine kurze E-Mail hätte es auch getan…)

Eiskalt kann kommen

Jetzt ist WinterKurz notiert: Die Heizungsventile sind allesamt kontrolliert und der schiefe Turm ist repariert. Eine Befestigungsklammer hatte sich gelöst, als wir diesen Heizkreislauf in Betrieb genommen hatten.

Damit kann die prognostizierte Kälte den kommenden Tage kommen. Wir sind schon gespannt, ab wieviel Grad Minus unsere Wärmepumpe elektrisch zuheizt. Bisher hat sie unsere gewünschten Vorlauftemperaturen durch die Bank per Wärmetauscher realisieren können. Aber bisher war es auch nie kälter als minus 6 Grad.

Übrigens: heute hat es nochmal so richtig kräftig geschneit. Die zu erwartende Kälte wird in den nächsten Tagen wohl dafür sorgen, dass es wunderbar weiß bei uns bleibt 🙂

Spionagesatellit

Baugebiet aus der VogelperspektiveDas kleine Gelbe Haus hat vor 4 Wochen darüber berichtet, dass es für Hessen ein freies Online-Liegenschaftskataster gibt. Auf der Suche nach so einer Einrichtung für Baden-Württemberg wurde ich zwar nicht fündig (zumindest nicht in frei zugänglichen Bereichen), dafür fand ich Luftaufnahmen unseres Baugebietes. Der Überflug muß in etwa im August letzten Jahres stattgefunden haben und zeigt unser Baugebiet, in dem damals gerade die Erschließungsarbeiten stattfanden (klick für größeres Bild). Der Pfeil zeigt auf unser Grundstück.

Hier eine Aufnahme vom gleichen Zeitraum aus Sicht der Bodentruppen (klick für größere Version):
Panorama der Erschließungsarbeiten

Frohes Fest

Die zwei Häuslebauer aus dem südöstlichen Odenwald wünschen einen schönen Heiligen Abend.

Frohe Weihnachten!

Herzliche Grüße, an alle, die wie wir das erstes Weihnachten in den eigenen vier Wänden feiern können. Und an alle, die vorhaben, das nächste Weihnachten im eigenen Heim zu feiern. Und an alle treuen Mitleser, die den ersten beiden Gruppen nicht angehören.

Surfen in den Bergen

DSLNa bitte: Es geht doch.
Während in Deutschland Politiker fromme Lippenbekenntnisse formulieren, welche die Zeit für das Zuhören nicht lohnen, ergreifen die Kollegen in Österreich die Initiative, wie Heise zu berichten weiß. Eine „Telekom-Control-Komission“ will auch kleinste Siedlungen per DSL mit schnelleren Verbindungen ans Netz bringen.

Hier bei uns sieht die Onlinesituation wohl für alle Zukunft düster aus: Während sich die Anbieter rund um uns herum mit DSL-Minipreiangeboten unterbieten, wird die T-Com in einem halben Jahr den Preis für unsere SDSL-Verbindung um satte 150% anheben. Dann nämlich läuft der 12-monatige Vertrag aus, den wir abgeschlossen haben und wir werden auf die neuen Preise umgestellt. Statt derzeit 99 Euro monatlich (netto) dann 249 Euro monatlich. Immerhin: Wir haben dann eine „echte Flatrate“. Wenn wir weniger als 20 GB Daten ziehen, bekommen wir das ganze zum Schnäppchenpreis von 159 Euro (netto) monatlich.

Und das alles nur, weil ein Planer hier die gnadenlos gute Idee hatte, unser Wohngebiet statt an das 800 Meter entfernt liegende DSL-6000-Netz an ein knapp 8 km weit entfernten DSL-Knoten anzuschließen, der so weit weg liegt, dass ein ADSL nicht mehr realisierbar ist.

Katastrophenvorsorge

Ersatzteile für die SeifenspenderBei uns sind die Seifenspender vom Start weg fest mit den Wänden (und damit auch den Fliesen) verbunden. Die Teile sind aus Glas und haben Metallköpfe, denen unser kalkhaltiges Wasser schwer zu schaffen macht.

Um zu vermeiden, dass und in 2 oder 3 Jahren nur noch die Löcher in den Fliesen bleiben (weil die Spender kaputt sind und es diese Serie nicht mehr gibt) haben wir uns einen ordentlichen Vorrat Ersatzteile bestellt und in die Ecke gelegt.

Und wehe es geht keiner kaputt…

Vielen Dank, Medion (II)

Ursache allen Übels… und plötzlich ging alles ganz schnell: Im Laufe des Vormittags rief ein Servicetechniker an, der noch heute vorbei kommen wollte. Das tat er dann auch tatsächlich: Um 17 Uhr stand er vor dem defekten Rechner, hatte innerhalb weniger Minuten Komponenten für Komponente entfernt um dann fest zu stellen: Das Motherboard ist defekt (Im Bild: Die angeschmorte Ursache).

Die komplette Reparatur (Motherboardtausch) hat von „Guten Tag“ bis „Auf Wiedersehen“ keine 30 Minuten gedauert. Der Rechner läuft wieder und… naja: Wären die Anlaufschwierigkeiten nicht gewesen könnte man eigentlich lobende Worte für den Medion-Service finden.

Ganz interessant vielleicht noch das folgende Detail: In den Kommentaren des Blogeintrags von heute morgen wurden mir Siemens und HP-Rechner empfohlen. „Was ordentliches, mit besserem Service“. Der Servicemitarbeiter, der heute bei mir war und für Medion die Reparatur durchgeführt hat, macht auch den Service für Siemens und HP in diesem Gebiet 😉

Vielen Dank, Medion

Medion-PC wartet auf den Mann vom ServiceHeute noch ein Thema, das nur bedingt mit dem neuen Haus zu tun hat. Ich gelobe Besserung. Immerhin: Der PC ging im neuen Haus kaputt. Das könnte man einen Bezug zum Blogthema nennen 😉

Es geht um eben jenes Gerät, dass Sonntag vor über zwei Wochen (in Zahlen: 2) abrauchte.

Der Rechner war von Medion. Und Medion brüstet sich damit, mit einem Vor-Ort-Service einen besonderen Kundenvorteil zu bieten. Im Detail sah das bei mir bisher folgendermaßen aus:

– Am Sonntag als es passierte haben wir den Schaden gemeldet und um Vor-Ort-Service gebeten.

– Als sich nach 5 Tagen nichts tat, haben wir nachgefragt, wann wir mit Hilfe rechnen können. Die Anfrage lag vor (ist doch super!), warum noch nichts passiert war, konnte uns niemand sagen.

– Nach weiteren 5 Tagen eine erneute Anfrage: Bei Medion lag nichts (mehr) über einen defekten PC von uns vor. Der Vorgang wurde neu aufgenommen, „leider ist eine Beschleunigung nicht möglich„.

– Vergangenen Sonntag (oops – Sonntag!) dann der Anruf des Medion-Technikers: „Oh, für Ihren Bereich bin ich leider nicht zuständig. Ich leite es zurück an Medion. Die machen eine erneute Anfrage.“ Jetzt also geht das alles wieder bei Null los.

Als ich nach dem Supergau loszog, um mir einen neuen PC zu kaufen, muß mich ein Anflug von Weisheit getrieben haben. Ich nutze meinen PC, um damit meinen Lebensunterhalt zu verdienen. 2 Wochen Off-Zeit sind für mich nicht wirklich zu verkraften.

Mein Fazit: Medion in nächster Zukunft erst mal nicht mehr. Mein neuer PC ist von Arlt. Mal sehen, ob die im Servicefall etwas kundenfreundlicher handeln…

Treppen-Kapitulation

Bis heute haben wir uns dagegen gewehrt, irgendetwas auf die schönen Holzstufen unserer Treppe zu legen. Weder Metall- noch Teppichauflagen waren für uns denkbar.

Durch die Fußbodenheizung ist das „In-Strümpfen-Laufen“ bei uns in der Wohnung sehr populär. Das wiederum macht die Holztreppenstufen zu extrem glatten Rutschflächen.

TreppenstufenauflageHeute hat die Treppe bereits ihr drittes Opfer gefordert: Der Autor selbst hat dieses mal ein Stockwerk laut polternd auf allen Vieren und dem Hosenboden überwunden. Glück im Unglück: Außer ein paar blauen Flecken ist nichts passiert. Sowas kann auch ganz anders ausgehen.

Heute war es denn auch so weit: Bei Obi-Online haben wir uns mehrere Sätze Metallauflagen für unsere Treppe bestellt. Diese leicht genoppten Auflagen werden die Furcht vor Kratzern auf der Treppe der Vergangenheit angehören lassen. Gleichzeitig machen Sie weitere Abstürze unwahrscheinlicher.

Die Laternenring-Pflicht

LaternenringDie letzte Fahrschulstunde liegt schon einige Zeit zurück. Vermutlich ist das der Grund dafür, warum ausgerechnet ich nicht weiß, was diese seltsamen Bandagen an manchen Straßenlaternen bedeuten. Und warum die Laternen vor unserem Haus so etwas nicht haben.

Der Fachmann spricht vom sog. Laternenring. Es handelt sich dabei um die gesetzlich geregelte Straßenlaternen-Kennzeichnungspflicht in Deutschland. Diese besagt, dass eine Straßenlaterne, die nicht die gesamte Nacht hindurch brennt, gekennzeichnet werden muß.

Schade, dass sowas nur innerhalb geschlossener Ortschaften gilt. Unsere Laterne vor dem Haus muß ohne solchen Schmuck auskommen, obwohl sie nachts ihren Dienst quittiert.

Nun fragt man sich, ob zukünftig damit zu rechnen ist, dass Weihnachtsbaumbeleuchtungen, die nicht dauerhaft eingeschaltet sind, ebenfalls kenntlich gemacht werden müssen.

Das Bild von dem wunderschön verrotteten Laternenring hat übrigens Günther Weber geschossen. Hier gibt’s die große Version.

Liebe Frau Kummerkasten…

Sonntag ist Off-Topic-Tag in diesem Blog. Und da die Wetterlage keinen Sonnenuntergang erlaubt, gibt es heute mal einen Schatz aus einem der vielen Werbeblättchen, die uns Samstags regelmäßig in den Briefkasten regnen. An alle Haushalte:
Frau Kummerkasten: Männer und Computer...