Andere können derzeit wegen der Kanzlerfrage nicht schlafen, uns treibt die Puschenfrage umher. Animiert durch das Generationenhaus diskutieren wir hier gerade, ob man Besucher darum bitten kann / soll / muss / darf, nicht mit „Straßenschuhen“ (was für eine Wort) durch das Haus zu laufen.
Wir selbst sind darum woanders bisher eigentlich noch nie gebeten worden. Wir haben aber auch schon Besucher bei uns im Haus beobachtet, die ihre Schuhe reflexartig abgeworfen haben. Ganz unüblich scheint sowas daher wohl nicht zu sein.
So richtig professionell findet man die Situation hier gelöst. Nun fragen wir uns, wie andere Leute mit so was umgehen…
[Bildquelle: Jane Fresco]

Vielleicht hätte ihr euer Haus in Finnland bauen sollen?
Dort ist es gang und gebe das man die Schuhe auszieht, meist läuft da der Besuch auf Socken rum, also nichts für Menschen mit Schweißfüßen.
Wobei ich muß sagen, bei mir und meinen Freunden ist es eigentlich so üblich, entweder gleich die Schuhe auszuziehen oder zumindest zu fragen. Ich meine bei trockenem Sommerwetter und sauberen Schuhen könne die ja auch anbleiben, aber bei so Schneematsch oder so…
Vielleicht seit ihr auch irgendwie kreativ und bastelt ein Schild oder so, das gleich Fragen vermeidet und den Besucher animiert von sich die schuhe auszuziehen…
FÜr unsere Wohnungsbesichtigungen zum Verkauf der alten Wohnung haben wir uns jetzt OP-Überschuhe zugelegt. (100 Stück für 5 Euro oder so).
Unsere Kinder krabbeln noch am Erdboden und wenn wir bei einem Wohnungsbesichtigungs-Nachmittag viele Interessenten durch unser Wohnzimmer schleusen, finde ich das nicht so appetitlich, wenn die alle Ihre Schuhe anbehalten. Und zum Schuhe-Ausziehen animieren wird man fremde Interessenten auch nicht in jedem Fall können.
Zum Thema Freunde: Es gibt Freunde von uns, die explizit geäußert haben: Dahin, wohin ich meine Schuhe ausziehen muss, würde ich gar zu Besuch gehen.
ich meinte natürlich
Dahin, wohin ich meine Schuhe ausziehen muss, würde ich gar NICHT zu Besuch gehen.
Des Problems erwünschte Lösung lässt dich doch ganz einfach andeuten: ganz gross direkt an der Eingangstür die Besucherpuschen anbringen. Natürlich entsprechend Gekennzeichnet. Und die eigenen Schuhe auch sichtbar an der Tür/Garderobe plaziert sollten eigentlich jedem klar machen was Sache ist.
Davon mal abgesehen ist es bei uns gang und gäbe die Schuhe auszuziehen. Im neuen Haus wirds auch leichter, da durchgehend Fussbodenheizung.
Auf das von mir höchstpersönlich verlegte Parkett kommt keiner mit seinen Straßenschuhen! 🙂 Wie sollte der Besuch auch sonst die Fußbodenheizung im Erdgeschoß würdigen können… 😉
Wir haben aber schon mal angedacht einen Korb mit „Oma’s Selbstgestrickten“ Wollsocken im Flur zu platzieren, falls jemand seine löchrigen Socken nicht präsentieren mag…
Ich würde es ungefähr so wie Michael, bzw. das Generationshaus, handhaben – kenen ich auch selbst von einigen Hausbesichtigungen.
Anstatt OP-Einwegdinger kann man auch große Pelz-Überziehpuschen kaufen und diese bereitlegen. So kommt der Besucher nicht in die Verlegenheit die löchrigen Socken zu präsentieren, das Schuh an- und ausziehen geht schnell (nur drüberstulpen) und der Gastgeber muss keine pikante Frage/Forderung aussprechen.
Wir haben das schon immer verlangt und seit dem wir ein Kind haben auch ohne schlechtes Gewissen. Wir verteilen gerne dicke Wollsocken.
Und auf Freunde die ihre Schuhe nicht ausziehen wollen kann ich gerne verzichten. 😛
Wir haben in unser kleinen Wohnung einen hellbeigen Teppichboden. Anfangs haben wir alle Besucher gebeten, ihre Schuhe auszuziehen, was auch ohne Probleme akzeptiert wurde und inzwischen ganz automatsich geschieht. Selbst Handwerker, die mal hier was zu erledigen haben, weisen wir darauf hin.
In unser neuen eigenen Wohnung werden wir wahrscheinlich Fliesen haben, da ist es nicht so tragisch. Trotzdem wollen wir diese Gepflogenheit beibehalten.
Ich bin der Meinung, dass man seine Gäste sehr wohl darum bitten kann, die Schuhe auszuziehen.
Hmm, das scheint von Region zu Region anders zu sein. Ich bin im Rheinland aufgewachsen, bei uns war es nie üblich das die Schuhe ausgezogen wurden. Mir ist das auch nicht in Erinnerung das Verwandte/Freunde/Nachbarn getan bzw. verlangt hätten.
Hier in Dresden ist das genau anders herum: hier wirst Du schief angeschaut wenn Du die Schuhe anläßt. Finde ich irgendwo auch OK – der Straßendreck kann ruhig draussen bleiben.
Wir haben für unsere Gäste mehrere Paare „richtige“ Hausschuhe gekauft. Auf die hier üblichen Schlappen kann ich gerne verzichten – irgendwie habe ich bei den Dingern immer Angst das ich mir den Hals breche. Mir sind auch diese Filzdinger nicht ganz geheuer (weil rutschig) aber mit denen können die Besucher dann immer das Parkett polieren 🙂
Ein Thema bewegt die Nation (ggg)
Ich kenne das nur von einer einzigen Familie (dort bedingt durch „frisch gebaut, Dreck vor der Tür, Parkettboden“), sonst begegnete mir das in 38 Jahren noch nirgends, auch nicht bei meinen Hausbesuchen bei Kunden.
Im Ländle also vielleicht nicht üblich?
Meine Oma (Ur-Schwäbin) hat vor ihrem alten Bauernhaus noch einen richtigen Schuh-Kratzer, der in die Wand eingelassen ist. Da kann ich’s nachvollziehen, den halben Acker an den Schuhen muß man wirklich nicht reintragen.
Straßenstaub im normalen Umfang verbessert nach meiner Meinung das Immunsystem :o)
Nehmt doch den Mittelweg:
Stellt zwei oder drei Paar Besucher-Hausschuhe hin, und wer es so gewöhnt ist, darf die nehmen. Wer daran gewöhnt ist, die Schuhe anzubehalten, der darf auch das tun. Dann gibt’s gar keine Schwierigkeiten.
Ich kenne Besuche nur mit „Schuhe ausziehen“! Auf jeden Fall fragt man vorher wenigstens. Da wir nur Fliesen haben und wegen den Tieren und dem Bau dürfen unsere Besucher zur Zeit aber meistens die Schuhe anlassen, außer es ist draußen matschig – dann haben wir solche Besucher-Filzlatschen parat, die gibt’s als Zehnerpack mit den verschiedensten Größen. Später, mit der neuen Holztreppe und dem Laminat, werden wir wohl die „An-Lasser“ eher als Ausnahme betrachten. Übrigens lustig, wie viele Leute die Möglichkeit von „Löchern in Strümpfen“ in Betracht ziehen – heutzutage??
Also ich find‘ das auch absolut affig, wenn ich wo hin komme, und soll die Schuhe ausziehen!
Es gibt Situationen, wo ich es akzeptiere: Neulich sind wir direkt nach dem Joggen noch zu einer Freundin – klar, dass ich da die vom Wald schmutzigen Schuhe im Flur ausgezogen habe, nicht über die Wohnzimmerteppiche damit latsche!
Aber, wenn ich zu einer Fete eingeladen werde… – NEIN, da akzeptiere ich das nicht!!!
Muss aber sagen, da ist mir das bisher aber auch noch nicht passiert! Weder, weil vielleicht draußen Schneematsch vorm Haus war – noch, weil dem Gastgeber meine Absätze (und JA, ich trage auch recht oft hohe Schuhe – und das habe ich dann auch schon öfters auf Parkett getan!) vielleicht als „zu gefährlich“ erschienen!
@ Laura:
Na, vielleicht haben deine Gastgeber Angst, dass du deine hohen Absätze als Waffe einsetzt, wenn sie dich bitten, die Waffen an der Tür abzugeben.
@ Hans-Georg
*lach*
Aber, mal im Ernst: Schuhe gehörem zum Gesamt-Outfit – man bittet Gäste ja auch nicht (zumindest normalerweise! *lach*), Hose oder Rock auszuziehen! Na, und wenn ich mich extra schick mache, dann gehören da halt auch mal Stöckelschuhe dazu – und da bin ich dann nicht bereit, die auszuziehen!!!
Bei mir muss niemand die Schuhe ausziehen! Umgekehrt mag ich’s aber halt auch nicht, wenn ich wo hin komme… 🙁
@ Laura:
Wenn unsere Gäste bei uns ins Bett wollten, müssten sie schon Hose oder Rock ablegen.
Mit Schuhen würdest du unsere Wohnung nicht betreten dürfen, da würde auch das tollste outfit nichts nützen. Wenn du unseren Teppichboden sehen würdest, würdest du es verstehen, der ist nämlich inzwischen fast weiss geworden im Lauf der Jahre.
Wie ich bereits weiter oben erwähnt habe, beabsichten wir, unsere neue Wohnung mit Fliesen auslegen zu lassen. Da wäre es denn schon was anderes. Anderseits ziehen wir unsere Schuhe bei unseren Freunden, die auch Fliesen im Wohnbereich haben, auch aus.
>Wenn du unseren Teppichboden sehen würdest, würdest du es verstehen, der ist nämlich inzwischen fast weiss geworden im Lauf der Jahre.
Ach, dadurch, dass der Teppich NICHT mit Schuhen betreten wird, wird der weißer!?!?!? *lächel*
Hmmm… – beim Anblick Eures Teppichbodens würde ich Eure Einstellung dazu zwar vielleicht „verstehen“, aber deswegen noch lange nicht akzeptieren! Ein Fußboden ist zum Betreten – und das auch MIT Schuhen – da. Na, und wenn da jemand empfindlich ist, muss er sich halt einen Bodenbelag zulegen, der mehr ab kann, als dies (das gebe ich zu!) ein weißer Teppich tut!
Die Meinung darüber, ob Gäste ihre Schuhe anbehalten dürfen oder nicht, ob der Gastgeber seine Gäste bitten darf, die Schuhe auszuziehen oder nicht, ist und bleibt zweigeteilt, wie sich auch aus der Diskussion um dieses Thema ersehen lässt.
In einer Mietwohnung kann man sich den Bodenbelag nicht immer aussuchen. Allein schon deshalb sollte man als Mieter Vorsicht walten lassen und als Gast Rücksicht nehmen und Toleranz üben. Niemandem fällt ein Zacken aus der Krone, wenn er die Schuhe vor der Wohnungstür stehen lässt. Und wenn man bei Tisch sitzt und dort leckere Speisen und Getränke zu sich nimmt, wird niemand auf die Idee kommen, sich derweil die Füsse der Anwesenden betrachten, ebenso wie man sich bei Gesprächen in die Augen schaut und nicht auf die Füsse. Also interessiert es niemanden, ob die die Schuhe zum outfit passen oder nicht. Allein die Tatsache, dass das die Wohnungseinrichtung so weit wie möglich geschont wird ist wichtig. Neuen Teppichboden zu kaufen und verlegen zu lassen oder Parkettboden, der durch Dellen und Schrammen von Strassenschuhen verunziert wurde, aufarbeiten zu lassen, kostet ein Vermögen – von den Unannehmlichkeiten während der Arbeiten mal ganz abgesehen. Insofern kann man es Gästen zumuten, Rücksicht zu nehmen und die Schuhe auszuziehen.
Im übrigen richte ich meine Wohnung nicht für Gäste ein sondern nach meinem persönlichen Geschmack und für meine Bedürfnisse.
Dei meisten die uns kennen, wissen das wir es schön finden wenn die Straßenschuhe im Haus ausgezogen werden. Zwar haben wir noch keine Gästepuschen, aber das stört die wenigsten, dank Fussbodenheizung bekommt bei uns keiner kalte Füße.
Wenn aber mal jemand patout seine Schuhe nicht auszieht (wir bitten auch nicht darum, sondernhalten es für selbstverständlich), dann darf er zwar rein, aber nur im EG bleiben. Treppe und Obergeschoss sind dann für ihn/sie tabu.
Beim lesen dieser Dikussion, stellt sich mir aber auch die Frage nach dem alter von Laura. Ohne anmaßend sein zu wollen schätze ich es mal auf unter 18, bzw. noch im Hotel Mama wohnend. Ansonsten wäre die Verantwortung gegenüber fremdem (und auch eigenem) Eigentum etwas ausgeprägter.
@Holger
>Beim lesen dieser Dikussion, stellt sich mir aber auch die Frage nach dem alter von Laura. Ohne anmaßend sein zu wollen schätze ich es mal auf unter 18, bzw. noch im Hotel Mama wohnend. Ansonsten wäre die Verantwortung gegenüber fremdem (und auch eigenem) Eigentum etwas ausgeprägter.
Tja, so kann man sich verschätzen, liiiiiiiiiiiiiiiiiiiieber (älterer Herr) Holger! Wenn Du’s wissen möchtest, frag‘ einfach – ehe Du Dich sooo verhaust… Das Hotel Mama bin dann nämlich eher schon ich selbst – zähle 44 Lenze!!!
Und ich habe selbstverständlich auch „Verantwortung gegenüber fremdem Eigentum“ – nur akzeptiere ich weder pingelige Frau Saubermänner mit dem Putzfimmer, noch Zeitgenossen, bei denen ein benutzt aussehender Parkettboden zum Nervenzusammenbruch führt!!!
Um mal kurz den „die, die bei Hotel Mama wohnen“-Zahn zu ziehen:
Nein, auch in der frisch renovierten Wohnung meiner Eltern musste niemand die Schuhe ausziehen. Auch nicht auf dem Teppich. Denn der ist schließlich als Bodenbelag gedacht, auf dem man nuneinmal auch herumläuft.
Auch jetzt, wo ich in einer Mietwohnung wohne, muss bei mir niemand die Schuhe ausziehen (es sei denn, sie sind total vermatscht – aber da macht man das eigentlich schon von alleine).
Wenn ich irgendwo zu Gast bin, ziehe ich natürlich auch die Schuhe aus, wenn das verlangt wird. Schließlich bin ich Gast, und habe mich nach dem Gastgeber zu richten. Wenns mir nicht passt, muss ich halt gehen.
Allerdings fand ich es schon etwas seltsam, eine Freundin zu besuchen, deren Eltern fast hysterisch wurden, wenn man das neue Laminat mit Schuhen betreten hat.
Wenn der Belag sooooooooo empfindlich ist, sollte man sowas vielleicht nicht unbedingt in Durchgangsbereiche legen; der Stress, jedem Striemchen hinterher zu rennen und jedem Gast kritisch auf die Füße zu gucken, ob der auch ja keine bösen Absätze anhat, wäre mir viel zu groß.
Ansonsten seh ich das recht „bodenständig“:
Bodenbelag ist zum Betreten da; man kann drauf achten, dass er sauber gehalten und nicht absichtlich versaut wird, aber wenn er zu schade zum Drauftreten ist, sollte man ihn vielleicht besser an die Wand hängen – oder an die Decke.
Wenn ich die Beiträge von Ilka und Laura sehe scheint mir, dass wir Männer doch die besseren Hausfrauen sind.
@Ilka
Danke – genau meine Meinung, Ilka!!! 🙂 Ja, und mit „total vermatschten“ Schuhen will wirklich niemand einfach so wo rein marschieren – oder hat das schon mal jemand erlebt??? 🙁 Hier tun aber einige wirklich so, als kämen Besucher grundsätzlich in kniehohen Gummistiefeln mit Mega-Profilsohle – und latschten vorher auch noch irgendwo durch knöcheltiefen Schlamm………….. 🙁
@Hans-Georg
Vielleicht seid Ihr ja (aber jetzt bitte nicht böse werden! *unschuldig-lächel*) doch auch nur die PINGELIGEREN Hausfrauen!?!?!? ;-))
Den Schluß von „Bodenbelag auch als Bodenbelag nutzen“ zu „schlechtere Hausfrauen“ kann ich irgendwo nicht nachvollziehen…
Natürlich achtet man darauf, dass alles so gut wie möglich erhalten bleibt, aber man kauft sich doch auch nicht eine Badewanne, um dann nicht darin zu baden, damit sie nicht nass wird.. man geht pfleglich mit ihr um, aber sie ist genauso ein Nutzgegenstand, wie es für mich auch ein Bodenbelag ist.
Wer sich dann eine Badewanne aus Meißner-Porzellan zulegt, darf sich natürlich nicht wundern, wenn auch einmal eine Ecke herausspringt; meiner Meinung nach sollte man eben die Gegenstände der Nutzung anpassen, und nicht umgekehrt 🙂
Die Damen haben offenbar ein falsches Verständnis von Nutzung und Pflege. Es ist ganz unbestritten, dass sich an Strassenschuhen Dreck befindet, der den Teppichboden verunreinigt. Dieser Dreck wird in der ganzen Wohnung verteilt, unter anderem auch im Bad, dass man doch gern auch mal barfuss aufsucht.
Desweiteren ist es unbestritten, dass Parkettboden von Rückständen an den Schuhen sehr stark beansprucht, ja, sogar beschädigt werden kann. Ich erwähnte bereits, dass eine Restaurierung eines Parkettbodens sehr aufwendig und teuer ist.
Um für Ilka und Lara den Boden der Nutzung anzupassen, wäre vielleicht ein Lehmboden passend, aber vielleicht ist der nicht passend für das feine Schuhwerk der Damen.
Ehm.. vielleicht solltest Du erstmal lesen, bevor Du postest.
Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich nicht die Schuhe ausziehe, wenn mich jemand darum bittet? Ich denke nicht.
ICH (!) persönlich (!) finde es nur schlicht und einfach nicht angemessen, einen Bodenbelag zu wählen, der so empfindlich ist, dass man bei jedem kleineren Malheur vor einem Herzkollaps steht. Dafür gibts im Leben sonst auch genug Stress, als dass ich mir da selbst welchen machen müsste.
Deswegen würde ICH (!) mir auch einen solchen empfindlichen Belag nicht legen lassen.
Wenn das sonst jemand tut – bitte sehr, ziehe ich die Schuhe eben aus. Ist ja kein Problem.
Falls Du Dich von meinem Badewannenbeispiel angegriffen fühlst – was offensichtlich der Fall ist, da man sonst nicht persönlich werden müsste (@Lehmboden) – würde mir das leidtun, wenn ich nicht vorher schon geschrieben hätte, dass ich mich nach den Wünschen des Gastgebers richte. Von daher finde ich diese persönlich angreifenden Bemerkungen absolut überflüssig und ehrlich gesagt auch sehr, sehr anmaßend.
Und zum Thema Straßenstaub… für so etwas gibt es Fußabtreter vor der Haus- und/oder Wohnungstür. Für den, der trotzdem im Teppich landet, gibt es Staubsauger. Man kann seinem Teppich auch dann und wann die Annehmlichkeiten einer Grundreinigung gönnen. Nur, weil man ihn mit Straßenschuhen betritt, heißt das nicht, dass er vergammeln muss. (Noch dazu bemerkt, dass ich auch Hausschuhe besitze und nicht den ganzen Tag mit Straßenschuhen in der Wohnung rumlaufe. Aber nicht aus Teppichpflegegründen, sondern weil es bequemer ist.)
Gleiches mit anderen Belägen, nur dass dort – von Fliesen mal abgesehen – meiner Meinung (!) nach der Aufwand größer ist.
Es ging hier lediglich darum, ob es angemessen ist, Besucher darum zu bitten, die Schuhe auszuziehen. Ja, ist es.
Dazu habe ich bemerkt, dass es bei mir zu Hause nicht üblich ist, aus den aufgeführten Gründen. Wenn Dir diese Gründe nicht passen – kein Problem, hat ja jeder seine Meinung; aber das ist kein Grund, unsachlich zu werden (ja, ich betrachte die „Hotel-Mama ergo keinen Respekt vor Eigentum“-, „Lehmboden“-Äußerungen als unsachlich.)
Fragt sich nur, wer hier ein falsches Verständnis hat, der Herr!? 🙁
Straßenschuhe werden auf der Fußmatte abgtreten – und das je nach Wetterlage und wo man vorher war, mal weniger und mal gründlicher!!! Das mache ich so, wenn ich wo hin komme – und das machen auch meine Gäste so, wenn sie mich besuchen! Und DANN bleibt keineswegs noch „Dreck, der sich in der ganzen Wohnung verteilt“ an den Sohlen kleben!!!
Ansonsten kann ich mich Ilka nur anschließen – und in Sachen „Meißener Porzellan-Badewanne“ etc. nur noch anfügen: Und wer so unvernünftig ist, sich einen WEIßEN Teppichboden in die Wohnung zu legen, der muss halt auch damit leben, dass der nicht für alle Zeiten WEIß bleibt!
Und dann, Hans-Georg… – ich hätte mit meinem Schuhwerk auch auf Lehmboden kein Problem, sicher nicht!!! Ich passe das gewöhnlich den Gegebenheiten an, die mich dort, wo ich hin gehe, erwarten. Du, und ich hätte auch keinerlei Problem damit, wenn mir jemand im Vorfeld einer Party sagen würde: „Du, wir haben empfindliches Parkett – würdest Du bitte auf Pfennigabsätze verzichten!?“ – dann ziehe ich sicher nicht trotzdem meine Stilettos an! Aber, wenn dies nicht geschehen ist, und ich mich extra schick (inkl. Stöckelschuhe) gemacht habe – dann bleiben die Schuhe an meinen Füßen!!!
Hach wie köstlich. Frauen sind doch die besseren Zicken und Männer, Hans-Georg ich stimme Dir zu, oft die besseren Hausfrauen. Es ist echt lustig zu lesen wie sich hier jeder gleich angesprochen und vor allem angegriffen fühlt. Und liebe Laura, ohne das ich Dich jetzt persönlich angreife (Dich auch nicht Ilka), fasse meine Irrmeinung zu Deinem Alter dann doch einfach als ein Kompliment auf. Frauen, ich kenne mich da ja nicht so aus, fahren darauf glaube ich ganz besonders ab.
Und ganz wichtig: ich möchte dieser spannenden Diskussion nicht den Wind aus den Segeln nehmen, also macht weiter so. Ring frei zur zweiten Runde…
Nächste Runde!
Wenn sich hier eine der Damen – oder beide – persönlich angegriffen fühlt (ich fühlte mich jedenfalls nicht angegriffen), war das nicht beabsichtigt. Ich habe nur versucht, mit Argumenten für die „Schuheaus-Fraktion“ zu werben.
@Laura
Selbst wenn Strassenschuhe auf der Fussmatte abgetreten werden, bleiben immer noch Staub und noch viel ekeligere unsichtbare Dinge an den Schuhen haften, und die hab ich nicht so gern im Badezimmer, wo wir uns oft barfuss aufhalten.
Ich hatte schon Mal darauf hingewiesen, dass ich mir den Teppichboden nicht aussuchen konnte, er war bereits in der Mietwohnung drin. Für mich ist es eine Selbstversändlichkeit, fremde Dinge genauso zu behandeln, als seien es meine eigenen, vielleicht sogar noch besser und pfleglicher. Also wird darauf geachtet, dass der Teppichboden ordentlich und sauber bleibt. Gebrauchsspuren entstehen auf Bodenbelägen – egal ob Teppichboden oder Parkett – ganz alleine, deshalb muss eine weitere Abnutzung nicht noch forciert werden, indem man die Strassenschuhe anbehält oder frau mit den Highheels unschöne Abdrücke hinterlässt.
Im übrigen würde ich mir nie selbst einen Teppichboden dieser Farbe kaufen, nicht wegen eventueller Gäste, die ihre Schuhe partout nicht ausziehen wollen, sondern aus rein praktischen Erwägungen.
@Ilka:
Es ist durchaus nicht schlicht, sich einen empfindlichen Bodenbelag zu kaufen, es ist eben alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und wie ich bereits erwähnte richte ich mich nicht für Gäste ein sondern so, wie ich in meiner Wohnung oder meinem Haus leben möchte.
Alles andere habe ich bereits bei @Laura erwähnt.
Eine kleine Umfrage in der Firma, die sicher nicht repräsentativ ist, hat übrigens bestätigt, dass es selbstverständlich ist, als Gast die Strassenschuhe UNAUFGEFORDERT auszuziehen.
>es ist eben alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Und wie ich bereits erwähnte richte ich mich nicht für Gäste ein sondern so, wie ich in meiner Wohnung oder meinem Haus leben möchte.Eine kleine Umfrage in der Firma, die sicher nicht repräsentativ ist, hat übrigens bestätigt, dass es selbstverständlich ist, als Gast die Strassenschuhe UNAUFGEFORDERT auszuziehen.
@hans-georg
Das ist doch auch völlig okay! Das bleibt Dir unbenommen und muss/sollte wirklich auch jeder so halten, wie er das für richtig hält! Nur musst Du umgekehrt halt auch Gästen ihre Meinung zugestehen – und ihnen zugestehen, dass sie bestimmte Verhaltensmuster bei Gastgebern nicht okay finden und auch nicht akzeptieren!
Na, und zu der Umfrage… – wo (Bundesland/Landstrich?) befindet sich diese Firma? Interessiert mich wirklich! Denn hier bei uns würde wohl alleine die Fragestellung bei einer solchen Umfrage schon verständnislose Gesichter (wenn nicht gar Gelächter!) hervorrufen – und zu einem zu hundertprozent entgegengesetzten Ergebnis führen!!!
Übrigens sind wir nicht die ersten, die Hausschuhe zur Sinnfrage erklären:
–> Click…
@Laura
Ich hatte bereits eingangs dieser neuerlichen Diskussion erwähnt, dass die Puschenfrage möglicherweise regional unterschiedlich gehandhabt wird. Wir wohnen übrigens in Hamburg.
Bodenbeläge sind aber überall gleich empfindlich, egal ob im Norden, Osten, Süden oder Westen. Allein praktische Überlegungen sollten ausschlaggebend sein, ob die Gäste die Schuhe ausziehen sollten oder nicht. In unserer zukünftigen Wohnung werden wir Bodenfliesen haben. Bei Fliesen ist es nicht so dramatisch mit Schuhen, trotzdem ziehen wir unsere Schuhe aus, wenn wir bei den Hasen zu Gast sind, die auch Bodenfliesen haben.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass es eine Frage des Anstands ist, dass sich Gäste den Gepflogenheiten und Wünschen des Gastgebers unterordnen sollten – nicht umgekehrt. Im Allgemeinen ist es doch so, dass man bei Freunden zu Gast ist, man sich deshalb gegenseitig kennt und genau weiss, was gewünscht wird.
Natürlich kann jeder Gast eine eigene Meinung über die Puschenfrage haben. Aber wenn er der Meinung ist, die Schuhe bei uns nicht ausziehen zu müssen, dann geht er halt wieder nach Hause. Das hat nichts mit einer eigenen Meinung zu tun sondern mit den Wünschen des Gastgebers, der sicher besser weiss, was seinem Bodenbelag zuträglich ist und was nicht.
@ Hans-Georg
Na, wie oft soll ich das denn jetzt noch betonen: Mach‘ das ganz so, wie Du denkst!
Aber, natürlich hat das mit „eigener Meinung“ zu tun – und auch die Wünsche des Gastes zählen für mich! Na, aber ansonsten hat doch dann der Gastgeber (der mich ja gerne bei sich hätte – sonst würde er mich ja nicht einladen!?) das Problem: Ich geh‘ halt einfach wieder – kein Problem!!! 🙂
Ich enthalte mich eines weiteren Kommentars, sonst werde ich doch noch persönlich.
Okay, auch kein Problem! Wenn Du Dich auf sachliche Art und Weise (!!!) nur mit Meinungen auseinandersetzen kannst, die sich mit Deiner decken…
Habt ihr eigentlich auch schon mal daran gedacht, dass manche ihre Schuhe aus guten Gründen nicht ausziehen wollen? Ich denke da an kaputte Socken, Schweißfüße und Co… Wenn jemand Fremdes zu Besuch kommt, könnte die Aufforderung, die Schuhe auszuziehen, ganz schön peinlich werden…
Ich persönlich könnte mich über die Diskussion einfach nur wegschmeißen vor Lachen, ja sagt mal, wollt ihr in euren Häusern wohnen oder eine Ausstellung eröffnen? 🙂
Und ja, ich habe Bekannte, bei denen die Schuhe ausgezogen werden müssen. Wenn man’s vorher weiß, ist es mir egal, auch wenn ich es etwas affig finde. Meistens sind das dann auch solche, die die Fransen vom Teppich mit der Zahnbürste kämmen…
Bei mir darf jedenfalls jeder mit Schuhen ‚rein – ich habe den Bodenbelag nämlich entsprechend ausgesucht und schließlich wohne ich nicht im Museum oder in einem alten Schloß. Wenn der Boden irgendwann Gebrauchsspuren aufweist, dann ist das eben so… Vielleicht für mich auch mit der Grund, keine sauteuren Designerbeläge zu nehmen, sondern stinknormale 08/15-Sachen…
So, das war genug Öl im Feuer :-)))
Vorsicht Susanne, mit der Meinung (die ich sehr teile!!!) wirst Du hier von den Herren sicher gleich wieder als die „schlechtere Hausfrau“ bezeichnet – und niedergemacht! 😉
Ach weißt Du, dat is mir doch sowas von egal! Wir leben in einem Land mit Meinungsfreiheit und die Freiheit meiner Meinung kann mir keiner nehmen… Und als Hausfrau – Gott Bewahre! – habe ich mich nie gesehen… 🙂
Im übrigen bin ich seit über 20 Jahren verheiratet und mein Mann und ich teilen und das Gebiet „Hausarbeit“ so lange ich denken kann (schließlich gehen wir auch beide arbeiten). Und er sieht das ganz genauso wie ich, hat sich über den „Puschenkrieg“ hier köstlich amüsiert… Und das als Mann *bg*
Meiner sieht das genau so! Der würde – bei so viel Pingeligkeit, die hier einige an den Tag legen! – wohl auch die Krise kriegen… Also, EUCH würden wir jederzeit gerne besuchen!!! 🙂
Mit „Museeum“ und „altem Schloß“ haste Recht – und auch den Vergleich von wegen „Fransen vom Teppich mit der Zahnbürste kämmen“ fand ich passend!!! Bei manchen muss es wohl aussehen wie in der „Schöner Wohnen“!?!?!? Die wissen gar nicht, was sie sich für unnötige Probleme machen! Aber, wer sonst keine im Leben hat, der macht sich halt welche… 🙁
Das Schlimmste, was ich an Exemplar in dieser Richtung mal erlebt habe, war eine weitere Bekannte meines Mannes! 🙁 Die hat’s mal gebracht, mit folgenden Worten (O-Ton! Ich schwör’s!) zu einem Geburtstags-Brunch am (sonnigen und trockenen!!!) Sonntagmorgen eingeladen: „Und bringt Eure Hausschuhe mit – weil, Straßenschmutz und Stöckelschuhe vertragen sich nicht mit meinen Teppichen und meinem Parkett!“
Da weiß man doch schon, wie die Feier auch sonst abläuft – und hatten wir schon keine Lust mehr drauf!!!
Zuerst einmal möchte ich allen Hausfrauen/-männern dieser Welt zurufen: Ihr habt meinen absoluten Respekt und lasst Euch durch Kommentare a la „und als Hausfrau – Gott Bewahre! – habe ich mich nie gesehen“ nicht beirren.
So, das nur mal nebenbei.
Mein Mann und ich teilen uns die -doch zum größten Teil eher nervige- Hausarbeit. Da wir beide berufstätig sind, versuchen wir möglichst ökonomisch vorzugehen, um so viel Zeit wie möglich für die schönen Dinge des Lebens zu haben.
Nichtsdestotrotz haben wir unsere Wohnung mit viel Einsatz (und leider auch Geld) so eingerichtet, dass wir uns gern dort aufhalten. Wir haben unsere Möbel, Bilder, Kleinkram, Laminat und Teppiche ins Herz geschlossen – schließlich ergibt sich durch das Zusammenspiel aller „Komponenten“ ein Gesamteindruck, der zum Wohlfühlen & Entspannen einlädt.
Da wir uns an diesem Gesamteindruck erfreuen und noch lange erfreuen möchten, gehen wir bewusst mit den Dingen um – und das erwarten wir natürlich auch von unseren Freunden!
Für unsere Freunde ist es gar keine Frage, die Straßenschuhe auszuziehen – damit zeigen sie uns, dass sie uns/unsere Dinge respektieren und außerdem, dass sie sich bei uns wohl fühlen – denn mit Straßenschuhen kann man nur schlecht gemütlich auf dem Sofa herumlümmeln.
Unsere Freunde können sich ganz ungezwungen bei uns bewegen und es ist auch kein Problem, z.B. auf ner Luftmatratze auf dem Laminat zu pennen – aber es steht, wie gesagt, außer Frage, dass sie versuchen, unnötige „Schäden“ zu verhindern – dazu zähle ich: keine Rotweingläser auf dem Fußboden abstellen, versehentlich auf dem Teppich/Laminat verteilte Speisen entfernen, Straßenschuhe (woher wohl die Bezeichnung kommt…) ausziehen usw…
aber sagt einem das nicht eh der gesunde Menschenverstand?!
Unsere Freunde können sicher sein, dass wir ihre Dinge (incl. Teppich & Co) so behandeln, als wären es unsere eigenen – vielleicht sogar noch etwas besser, schon um ihnen zu zeigen, dass sie uns wichtig sind.
Gruß
Steffi, Du sprichst mir aus der Seele (schönen Gruß an die Alster).
Mann könnte diese Diskussion nun noch bis ins unendliche führen, denn wo zwei Meinungen sind, wird es keine Einigung, höchstens einen Kompromiss geben. Und den möchte ich Euch gerne hier liefern.
Ich war mal mit einem Pärchen befreundet, dass ich immer gern zu mir eingeladen habe. Sie waren nett, freundlich und sie hatten Respekt vor mir und meiner damaligen Wohnungseinrichtung, insbesondere dem Bodenbelag. Der war zwar dunkel aber es war eben ein Teppichboden.
Wenn die beiden nun zu mir zu Besuch kamen, waren sie auch immer sehr schick angezogen. Bevor sie aber in die Wohnung kamen zogen sie freiwillig Ihre Schuhe aus und – jetzt kommt der Kompromis – holten aus Ihrem Rucksack das feine, zum Outfit passende und vor allem saubere Schuhwerk heraus. Ich war begeistert und mein Velour freute sich.
Danke Holger – lieben Gruß zurück.
Super Kompromiss-Vorschlag! So sind Outfit UND Fußboden gerettet – und einerm harmonischen Zusammensein steht nichts mehr im Wege…
…was einige wenige sicherlich gaaaaaanz anders sehen werden.
@ Steffi
„…keine Rotweingläser auf dem Fußboden abstellen, versehentlich auf dem Teppich/Laminat verteilte Speisen entfernen, Straßenschuhe (woher wohl die Bezeichnung kommt…) ausziehen usw…“
Sag‘, und wo ist da nun das „Ungezwungene“, von dem Du sprichst? Wo dürfen denn zum Beispiel Rotweingläser abgestellt werden… – wahrscheinlich nur auf extra bereitgelegten Untersetzern!?!?!?
Du, aber von wegen „auf dem Sofa lümmeln“… – bei dem Fall, den ich geschildert habe, handelte es sich um eine Fete (Geburtstags-Brunch), auf der sicher niemand auf dem Sofa lümmelt! Und bei so einem Anlass lässt Du dann auch Schuhe ausziehen? Oder „Hausschuhe mitbringen“???
@ Holger
Geh‘ doch nicht immer davon aus, dass es nur „einige wenige“ Andersdenkende gibt!
Und Deinen Kompromissvorschlag finde auch ich gut – und auch, wie sich das befreundete Pärchen bei Euch verhalten (von wegen „passendes Schuhwerk“ dabei) hat! Nur werden auch das sicher „einige wenige“ ganz anders sehen: Denn, was passt denn (bei Frauen) zum „schicken Outfit“ an Schuhwerk? Genau… – unter anderem halt auch Stöckelschuhe!!! ;-))
Laura, bin mir nicht ganz sicher, ob ich Dich richtig verstanden habe: Du findest, zu einem ungezwungenen Brunch/Party in einer Wohnung eines Freundes gehört es, Rotweingläser auf dem Fußboden abzustellen, Essensreste auf eben diesem Boden liegen zu lassen und den Schmutz von der Straße zu verteilen?
Klingt gemütlich! 😉
Also, auf unseren Partys sind die Sofas die beliebtesten Plätze (egal, ob wir entspannte DVD-Abende mit Pizza & Bier oder größere Feierlichkeiten machen)
Unsere Gäste ziehen sich OHNE AUFFORDERUNG die Schuhe aus, um sich dann locker, entspannt und gemütlich irgendwo hinlümmeln zu können. Denn, bei uns geht es darum, möglichst gemütlich und in ungezwungener Atmosphäre ne nette Zeit zu haben!
DAS schließt natürlich nicht aus, dass man einmal kurz sein Hirn anschaltet bevor man ein Rotweinglas irgendwo absetzt – dafür gibt es bei uns übrigens Abstellmöglichkeiten wie zum Beispiel Tische (!)
Es ist doch klar, dass einem mal ein Glas aus der Hand fallen kann, oder man auf Boden, Sofa, Stuhl usw kleckert – so etwas passiert und dadurch wird bei uns kein Aufschrei des Entsetzens ausgelöst.
Es geht lediglich darum, solche Situationen nicht unnötig zu forcieren! Durch bewusstes Umgehen mit dem Eigentum anderer zeigt man, dass einem die Gasgeber nicht gleichgültig sind.
So ein Verhalten ist übrigens bei unseren Freunden & Familien eine Selbstverständlichkeit(!) – wir reden gar nicht darüber und somit steht tollen, entspannten Feten nichts im Wege!
Jetzt verdreh‘ mir aber bitte nicht die Worte im Mund, Steffi! Natürlich gehört bei mir zu Gemütlichkeit nicht, „Rotweingläser auf dem Fußboden abzustellen, Essensreste auf eben diesem Boden liegen zu lassen und den Schmutz von der Straße zu verteilen“ – NEIN! Und selbstverständlich gehe auch „bewusst mit fremdem Eigentum“ um – und sicher marschiere ich Dir nicht mit Matsche-Stiefeln durch die Wohnung!!!
Hier geht’s doch einfach darum, dass es (aus meiner ganz persönlichen Sicht! Du denkst anders darüber – da werden wir nicht auf einen Nenner kommen…) einfach übertrieben pingelig ist, Gäste NORMAL-SAUBERE Straßenschuhe ausziehen zu lassen!
Und das mit dem Rotweinglas und den Untersetztern war natürlich etwas provozierend… (*tschuldigend-lächel*) – nur halt, weil Du da so drauf bestanden hast, das man das nicht macht! Nur frage ich mich halt, wo der große Unterschied (und was schlimmer) ist – wenn ein Gast vielleicht einen Rotweinring auf dem Laminatboden hinterlässt, oder auf dem eventuell sauteuren Holztisch???
Und ansonsten ist meine Meinung halt einfach die, dass ICH micht auf „In-Socken-Partys“ nicht wohl fühle – und da habe ich dann auch keine Lust, hin zu gehen!