Ein kleiner Running-Gag in diesem Blog ist die Geschichte mit den Fensterbänken. Sie zieht sich bereits seit Wochen hin und der letzte Stand war, dass wir die zu tiefen Fensterbänke (1|2|3) wohl selber zu vertreten haben. „Ein Kürzen ist sehr aufwändig, da die Bretter zum Hersteller müssen und dort geschnitten werden“ war die letzte Meinung unseres Bauleiters.
Hier sei unser Hausbauunternehmen nun auch mal wieder gelobt: Man hat eine kostenfreie Lösung in unserem Sinne geschaffen. Alle störenden Fensterbretter wurden gekürzt.
Das „aufwändige Verfahren“ wurde jedoch etwas vereinfacht. Die Tischler haben sich vor Ort an den Marmorplatten versucht und einfach ein paar Zentimeter abgeschnitten. Das hat problemlos geklappt.
Nachtrag: Ich habe heute lernen dürfen, dass die langen Fensterbänke „Blumenfenster“ genannt werden. Danke an das Knobihaus 🙂

Bevor ich zum Thema komme muss ich vorweg schicken, dass wir Markenmuffel sind. Große Namen können uns in der Regel nicht wirklich beeindrucken.
Mit 3 dicken Musterbüchern waren unsere Maler angerückt. Und mit einem Regelwerk für Aufpreise und Zusatzabrechnungen. Vieles aus den Büchern konnten wir uns zum vertraglich vereinbarten Preis aussuchen. Bei recht dünnen Tapeten jedoch wurden wir darauf hingewiesen, dass vor dem Tapezieren noch ein Extra-Arbeitsgang (weiteres Spachteln) notwendig sei und dieser Aufpreis kosten würde. Leider waren die meisten wirklich schönen Tapeten nach dem Weltbild des Malers „dünn“.
Wir hatten uns gerade ein wenig an sie gewöhnt. In den letzten Tagen sah es sogar schon ein wenig geschmeidig aus, wenn wir sie erklommen haben. Und nun muss sie weichen. Sie wurde zum vorübergehenden Garagenaufstieg degradiert.
So, Gesangbuch zugeklappt – genug getrauert. Denn heute gab’s Grund zur Freude: Die „richtige“ Treppe ist eingebaut worden. Ab sofort können wir die 3 Etagen unseres Hauses über eine normale Steigung und ohne Absturzgefahr überwinden
Am Ende unseres Flurs kommt eine Glastür mit einem Windfang. Wir haben den Aufschlag so geplant, dass sie mit keine anderen Tür kollidiert (bei einer Glastür durchaus eine Überlegung wert!). Entsprechend haben wir auch die Elektroelemente angeordnet. Gerade eben riefen uns die Handwerker an, und teilten uns mit, dass die Tür wohl falsch bestellt worden sei. Ob „anders herum auch okay sei“ wollten sie wissen.
Wir haben an einigen wichtigen Stellen im Haus Leerrohre legen lassen, um auch später noch Kabel durch die Geschosse ziehen zu können, ohne alle Wände aufreißen zu müssen. Bei der Kabelage, die sich bereits bei uns in den Wänden befindet mag man das eine Kabelmanie nennen, aber man weiß ja nie.
Ob Staubsauger oder unvorsichtiger Bauherr: An den Ecken der Türen bleibt so mancher/manches hängen und verewigt sich. Wir haben deshalb nicht nur die Profile der Türrahmen in abgerundeter Form gekauft sondern uns dasselbe auch für die Seiten der Türblätter gegönnt.
Jede Woche ein neues Wort. So auch diese Woche. Dieses mal: “Bewehrungsstreifen“.
Dazu werden sie Bänder vor dem Aufbringen mit einer Art Kleister angefeuchtet und später nochmal überspachtelt. Unsere Handwerker hatten eine kleine Apparatur, durch die der Streifen von Rollen gezogen wurde und am anderen Ende fertig benetzt zum Verarbeiten heraus kam.
Unsere Balken im Dachgeschoß (und einer im Erdgeschoß) liegen bewusst frei. Uns gefällt der „Balken-Look“. Von unserem Hausbauunternehmen sind wir darauf hingewiesen worden, dass die Balken unbedingt behandelt werden müssen, da sie sonst mit der Zeit durch das Sonnenlicht eingrauen.
Auch bei uns hat in der Zwischenzeit das Verspachteln der Fugen begonnen.