Nach unserer Kritik am Bauherrenschutzbund wollen wir nicht versäumen anzumerken, dass unser „neuer“ Bauherrenberater vom Bauherrenschutzbund zwar sehr hohe Anfahrtkosten hat (ca. 340 Euro pro Besuch, er wohnt weiter von uns entfernt als die ersten beiden, die leider „nicht konnten„), jedoch äußerst zuverlässig und engagiert arbeitet. Er macht konstruktive Vorschläge, nimmt sich viel Zeit für Erklärungen und beantwortet geduldig unsere Fragen.
Zum jetzigen Zeitpunkt können wir eine Mitgliedschaft im Bauherrenschutzbund daher durchaus empfehlen. Wir empfinden die Kombination aus festem, unabhängigem Berater (vermittelt über den Bauherren-Schutzbund) und Infosuche im Internet derzeit als recht glücklich. Weitere Updates zum Thema Bauherrenschutzbund und Begutachtung werden folgen…

22 Zentimeter ist eine optimale Tiefe für eine Fensterbank, wenn sich darunter ein Heizkörper befindet. Scheinbar baut unser Hausbauunternehmen ausschließlich Heizkörper unter Fensterbänke. Sonst hätte ihm schon in der Planungsphase auffallen müssen, dass 22 Zentimeter Tiefe für Zimmer mit Fußbodenheizung ganz schön unproportional aussieht. Zur Info: In unserem Haus gibt es keinen einzigen
Unsere Netzwerkkabel kommen in einem EDV-Raum heraus. Bei der Elektro-Bemusterung haben wir Wert darauf gelegt, dass sich am Ende der Kabel Netzwerkstecker befinden. So müssen wir beim Einzug nicht noch mal losrennen und nach Zangen und Stecken suchen um die Enden selbst zu setzen. Wir hatten „Plug&Play“ gekauft.
Gestern schrieb die Frankfurter Allgemeine: „
„Die Zeit“ hat in der vergangenen Woche einen interessanten Artikel rund um das Thema Baufinanzierung und Schuldenfalle veröffentlicht. „Der heutige Bauherr kann nicht mehr voraussetzen, dass ihm ein steigendes Einkommen schon mittelfristig bei der Tilgung hilft“ heißt es dort und es gibt eine interessante Analyse zu den Risiken und nebenkosten, die auf Bauherren zukommen. Den kompletten Artikel gibt es
Eine Anlage „Elektro“ musste nach einer Änderung kontrolliert werden. Ein wirklich gelungenes Suchspiel unseres Hausbauers: „Such die Änderung und übersieh dabei unsere Fehler“. Geschlagene 90 Minuten haben wir uns in Papierbergen gewälzt und versucht, das Technikerdeutsch zu verstehen und auf Fehler zu kontrollieren. Es ging immerhin um weitere 1100 Euro, die sich angeblich in den beinahe 100 Einzelpositionen verstecken sollten. Dafür kann man schon mal genau hinschauen.
Warum ich darauf eingehe? Heute durfte ich mit ansehen, was es mit diesen Sicherungsmaßnahmen für 250 Euro auf sich hatte:
Als wir unseren Vertrag ausgehandelt haben, legten wir großen Wert auf „all inclusive“. Wir haben wenig Zeit uns um die ganzen Details rund um den Hausbau zu kümmern. Deshalb haben wir den Posten „Baustromzähler“ mit in den Vertrag aufnehmen lassen und gingen davon aus, dass wir keine weiteren Kosten mit den Dingen rund um den Strom haben werden. 250 Euro haben wir unserer Hausbaufirma dafür auf den Tisch gelegt.