„Kunst in der Landschaft“ ist das Motto eines 77 Kilometer langen Radwanderweges, der vor kurzem in unserer Gegend eröffnet wurde. 18 Arbeiten von Künstlern aus Stuttgart, Karlsruhe und Halle säumen den Rand des Radweges.
Ein Exemplar möchte ich hier zur Diskussion stellen: Rudolf Reiber hat mit seinem Werk „Gerüst“ angedeutet, dass Menschen immer mehr unberührte Natur zersiedeln.
Meine erste Reaktion war: „Wie kann man nur so ein Monstrum in die Landschaft stellen?“
Mit dieser Reaktion war ich nicht allein, insbesondere gegen diese Arbeit regte sich öffentlicher Unmut.
Meine zweite Reaktion war: „Eigentlich genial!“
Der größte Teil der Kritiker von Reibers Arbeit führen sich selbst ad absurdum, denn dort wo sie wohnen, war irgendwann auch mal unberührte Natur.
Ich kann bis heute nicht dagen, ob ich für oder gegen diese Skulptur bin. Sicher bin ich mir jedoch darin, dass ich sie interessant finde. Wie findet Ihr solche Kunst in der Landschaft?

Ging es vor einigen Wochen vielen Anwohnern noch darum, den Verlauf der geplanten Straße „Transversale“ ein paar hundert Meter von sich weg zu schieben, wird nun immer mehr Menschen klar, dass der geplante Straßenabschnitt nur ein weiterer Mosaikstein für einen folgenreichen Effekt ist: „Hol‘ den Schwerverkehr von der Autobahn und leite ihn durch den Odenwald„. Einige reden schon von der „Odenwaldschnellstraße“.
Seit ein paar Tagen klingt der Flur bei uns im EG wie der Boden einer Altbau-Diele: Er knackt und knarzt, wenn man darauf geht. Es handelt sich um einen Boden auf der Betondecke des Kellers, mit verlegter Fußbodenheizung.




Ein Leser fragte mich per eMail, ob man für eine Photovoltaik unbedingt ein Gewerbe anmelden müsse. Und ob so eine Gewerbe Vor- oder Nachteile bringt.
Vielleicht ging das anderen Häuslebauern genauso: Mir stockte ein wenig der Atem, als ich meine Unterschrift unter die Kreditverträge zur Finanzierung unseres Hauses setzte. Vorher reden alle von „Eigentum statt Miete“, mit der Unterschrift wird Dir jedoch schlagartig klar: Es dauert noch Jahrzehnte, bis Dir das Haus gehört. Bis dahin kreisen Geier um die Immobilie und warten darauf, dass Du Fehler machst.
