Ja so warn’s, die Rittersleut‘

Mittelalterliches SchlafzimmerVor einiger Zeit haben wir im Europapark-Resort in einem „Erlebnishotel“ übernachtet. Das gesamte Hotel (es hieß Castillo Alcazar) hatte das Thema „Mittelalterliche Burg“. Die Hotelzimmer waren entsprechend gestaltet.

Eigentlich war es immer nur ein Hirngespinst: „Ein Schlafzimmer wie damals im Europapark„. Seit einigen Wochen überlegen wir, wie wir dieses Hirngespinst vielleicht doch realisiert bekommen…

Von neonfarbenen Pföstchen

GrundstücksmarkungAls ich bei Weimerhohl 7 letzte Woche von den „neonfarbene Pföstchen“ las, mußte ich spontan an die Frage denken, die wir uns vor einiger Zeit gestellt haben: Was passiert eigentlich, wenn jemand die „Pföstchen“ pflückt?

Auch bei uns sind die Grundstücksecken mit kleinen Holzstäben markiert, die an den Ende neonorange bepinselt wurden. Bei der Vermessung des Grundstücks wurden sie gesteckt. Im Gegensatz zu den fest eingeschlagenen Metallmarken am Straßenrand vor dem Haus, lassen sich diese Holzpfähle recht einfach aus dem Boden ziehen. Und da der 1. April naht, drängt sich die Frage auf: Müssen der Nachbar und wir nach dem Rausziehen die Vermessungstechniker erneut beauftragen?

Blogrolling…

Schon seit einiger Zeit habe ich eine Reihe von Blogs auf meiner Liste, bei denen ich regelmäßig vorbei schaue. Leider finde ich erst heute Zeit, die Blogroll (Blogs & Sites, rechts) zu aktualisieren.

Entschuldigen möchte ich mich bei den Bloggern, die uns schon eine ganze Weile gelinkt hatten, jedoch erst heute den Backling in der Blogroll bekommen.

Neu in meiner Roll:

Weimerhohl 7
Nicole und Arne stehen in den Startlöchern und ersticken beinahe beim Frühstücken, als sie aus der Zeitung erfahren, dass sich der Baubeginn verschieben soll. Besonders gut gefiel mir in diesem Blog der eingematschte Banker

guidoG
Wie so viele Bauherren hat auch Guido mit dem Winterwetter gekämpft. Will sagen: Gewartet, dass es weiter geht. Nun geht es aber weiter und es werden fleißig Geschosse gemauert.

Hausbau live mit Fabsi
Das Grundstück ist bereits gekauft, jetzt beginnt die Suche nach dem richtigen Haus-Anbieter. Dies stellt sich jedoch alles andere als einfach dar…

Letztens fragte mich jemand, ob ich bei der Reihenfolge der Blogrolleinträge eine System walten lasse. Klare Ansage: Ja. Das System heißt: „Rolling, rolling, rolling…“. Die Einträge werden bei jedem Aufruf neu zusammen gewürfelt. 😉

Ahnenforschung

Wen auch immer wir gefragt haben: Die Antwort auf die Frage nach dem Tapetenentfernen von unbehandelten Gipskartonplatten war immer „Vergiß es!„.

Oder mit anderen Worten: „Mach neue Platten drauf.

Da eine neue Beplankung nicht wirklich in Frage kommt, haben wir die Flucht nach vorn angetreten: Wenn die Tapete so hartnäckig auf der Platte sitzt, dann wir auch ein Putz nicht runter kommen, den wir auf die Tapete setzen. Vorausgesetzt, wir behandeln ordentlich vor.

An den Stellen, an denen seinerzeit gespachtelt wurde (zwischen den Gipskartonplatten) läßt sich die Tapete kinderleicht entfernen. Genau hier muß sie also unbedingt runter, wenn wir nicht riskieren wollen, dass „Ahnenforschung“ weiterlesen

Geruchsblindheit

NasenbärWer lange Zeit in den eigenen 4 Wänden wohnt, dessen Nase erblindet mit der Zeit. Besonders deutlich wird das, wenn man mal mehrere Tage außer Haus ist und danach ins eigene Heim zurück kehrt. Plötzlich nimmt man den „Eigengeruch“ des eigenen Hauses wieder bewußt wahr.

In unserem Fall sind es übrigens in erster Linie die Bodenbeläge (gut zu identifizieren, weil sie zuletzt hinzu kamen), die den meisten Räumen auch heute noch einen typischen Geruch geben. Insbesondere in Räumen, in denen die Möblierung noch spärlich ist. Die „Duftnoten“ sind allerdings recht schwach, dafür sorgt die kontrollierte Be- und Entlüftung.

Notversorgung: Ein Anfang…

Butangasvorrat im KellerEnde letzten Jahres ging es hier angesichts der Notstandssituationen im Münsterland (dort war man tagelang ohne Strom) um das Thema „Notfallversorgung im eigenen Haus„.

Als wir letzten mal wieder durch die Baumärkte streunten, haben wir einen Abstecher in die Camping-Abteilung gemacht. Dort gab es kleine Gasflaschen und handliche Gasbrenner zu einem überschaubaren Preis. Einen kleinen Vorrat haben wir uns davon in den Keller gestellt.

Hoffentlich benötigen wie sie nie…

Zu früh gezahlt?

Dusche hat anderen Radius als die DuschwanneAls Verfechter diverser Verschwörungstheorien in deren Mittelpunkt immer wieder Hausbauunternehmen stehen, habe ich des öfteren propagiert: „Achte auf die Sicherheiten, nur mit einem Vorbehalt bist Du auf der sicheren Seite!“

… um dann die letzte Restzahlung auszuführen, noch bevor der letzte Mangel beseitigt ist.

Es geht um den Duschradius. Der läuft nämlich alles andere als parallel zur Duschwanne und ist unserer Ansicht nach ein Mangel, der die Netzhaut förmlich anbrüllt. Im Gegensatz zu allen Mängeln, die offen waren als wir noch Teilbeträge offen hatten, scheint sich nun kein Mensch mehr um dieses unangenehme Thema zu kümmern. Trotz mehrerer Anfragen und Zusicherungen, dass man sich darum kümmern werde, ist seit über drei Monaten nichts geschehen.

Ich werde daher auch weiterhin durch die Häuslesbauerwelt ziehen und die Fahne hoch halten, auf der steht: „Zahle erst, wenn alle Mängel beseitigt sind“.

Auch ohne Einspeisevertrag

PhotovoltaikHeute rief mich der regionale Energieversorger zurück. Meine Anfrage (auf Basis der Infos, die ich vom Bund der Energieversorger bekommen hatte) wird in der Zwischenzeit von der Rechtsabteilung bearbeitet, man prüft, ob man mir die gewünschten Ergänzungen zukommen lassen kann.

Viel interessanter war dann jedoch das, was danach kam: „Wir können Ihnen auch anbieten, dass Sie den Vertrag nicht unterschreiben sondern uns ein Din-A-4-Blatt zukommen lassen, in dem Sie uns bescheinigen, dass Ihre Anlage EEG-konform betrieben wird„.

Hoppla! Ein Energieversorger verzichtet freiwillig auf Unterzeichnung des Einspeisevertrages?

Überflieger

Aus der Luft...Für Goolgle Maps sind wir und unser Grundstück nach wie vor unerkundetes Land. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich auf Christians Buhnenstrasse.de den Hinweis auf die GoYellow-Karten las.

Die Karten dort sind sehr detailliert und hoffnungslos veraltet. Und genau das macht sie für Häuslebauer interessant: Wer schnell ist bekommt ein einmaliges Foto seines Grundstückes „wie es früher mal war“.

Hier noch ein Tipp für alle, die etwas mehr wollen, als das kleine GoYellow-Fenster:
Einfach ein paar Screenshots machen, die exakt auf einer Linie liegen und an den Rändern leicht überlappen. Bei Bedarf zusätzliche Linien mit Screenshots drüber oder drunter machen. Anschließend die Bilder mit einer Panoramasoftware wie z.B. Autostitch rendern lassen. Das Ergebnis ist eine große, hochdetaillierte Grafik, die sich unabhängig von einer Software oder von Map-Websites betrachten lässt und die ihren Platz im Fotoalbum erhält.

Bei mir hat’s prima geklappt!