Langfingers unwanted

Bei all der Hektik hätten wir beinahe einen (hoffentlich nicht) folgenschweren Fehler gemacht. Im Vorfeld unseres Hausbaus haben wir uns einige Gedanken zum Thema Sicherheit und Schutz gegen Einbruch gemacht (mehr dazu demnächst). In unserem Bekanntenkreis war gleich bei mehreren „Neubauern“ innerhalb des ersten Jahres nach Fertigstellung des Hauses eingebrochen worden. Wir waren deshalb sensibilisiert und vorgewarnt.

Bei all unserem Sicherheitsstreben haben wir jedoch die Luftansaugöffnungen im Keller vergessen (wer mag kann sie auch Lichtschächte nennen) „Langfingers unwanted“ weiterlesen

Oh Sole Mio

Der Schlauch führt die SoleDie Sole, die in den Röhren der Solaranlage kreist und die gewonnene Wärme abführt, wird durch zwei Schläuche an den Seiten der Kollektorfläche heraus geführt und durch eine spezielle Schindel in das Dach und weiter bis unten in den Keller geleitet. Die Sole-Leitungen erkennt man im Haus an der durchgehenden Isolierung.

Durchatmen

Entlüftung der EntwässerungNun hat unser Dach doch noch eins aufgesetzt bekommen. Um genau zu sein: Drei.
Damit die Abwasserleitungen später nicht unangenehm vor sich hin gluckern wurde an drei Stellen eine Belüftung durch das Dach geführt.

Luft me up!

Im Arbeitszimmer sind die letzten Kabel und Kanäle verlegt worden. Unter anderem auch die Flachrohre für die Frischlufteinblasung. Man erkennt sie hier deutlich an ihrer Größe und der Isolierung. Die schwarzen Kästen bei den bodentiefen Fenstern werden später mal die Luftauslässe sein.
Lüftungsauslässe Dachgeschoss

Wohnen in Bag-End

Hobbit HausThulbo ist vor einiger Zeit in ein Haus in Hang- und Waldlage eingezogen. Seit dem plagt ihn die Vision, sich ein „Hobbit Hole“ zu bauen. Die Planung und den Baufortschritt seines Hobbit-Hauses will er auf www.hobbithaus.de dokumentieren. Erste Skizzen gibt es bereits. Diese URL Adresse sollte man nicht aus den Augen verlieren.

Haben Hobbithäuser eigentlich Drainagen? Und: Gibt es so was schlüsselfertig?

An den Galgen, Handwerkergesindel!

Der Herrscher - BauherrGeht es den anderen „Bauherren“, die hier mitlesen auch so?
Als ich das erste mal von einem Handwerker auf der Baustelle gefragt wurde „Sind Sie der Bauherr?“ habe ich reflexartig hinter mich geschaut. Der Begriff „Bauherr“ ist mir bis heute irgendwie fremd. Besonders schrill finde ich es, wenn ich so Dinge höre wie „Die Bauherrschaft hat sich entschieden, die Öffnung dort oben zu platzieren.

Ich komme mir immer so ein wenig vor wie ein Kolonialherrscher aus blutigen Vorzeiten: „Wohl an, Knappe! Peitsche er die Zimmerleute im Kreis zusammen! 30 Hiebe für jeden! Auf dass er nicht erneut um einen gerechten Lohn bettle!“

Die Bauherrschaft hat gesprochen.

Die Nachbarn kommen

Wir wussten es ja von Anfang an: Wir sind nicht allein. Aber dass es nun auf einmal derartig „plopp“ macht hat uns schon überrascht. Beinahe im Tagesrhythmus werden neue Kräne aufgestellt, entstehen neue Baustellen.

Im Nachhinein ist es sehr spannend zu sehen, wie andere Bauherren ihre Probleme mit dem Aushub, mit der Drainage, mit der Bodenplatte, usw lösen.

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass wir die Buddelphase hinter uns haben.
weitere Baukräne
Die nächsten Kräne erscheinen auf der Bildfläche

81 Grad…

… zeigte die Anzeige des Steuergerätes unserer Solaranlage. Vermutlich ist das die Temperatur der Solarflüssigkeit (Sole). Zu unserer großen Überraschung gab’s im Heizungsraum gestern nämlich bereits ein erstes leises Summen am Wasserspeicher der Solaranlage.

Oben im Spitzboden waren dann auch neue Rohre zu sehen: Die Zu- und Ableitungen zu den Sonnenkollektoren.
Spitzboden jetzt mit Solarleitungen
(Mit unserem Spitzboden ist alles OK, die Balken sind gerade. Dies ist ein Innenpanorama)

Irgendwie ein faszinierendes Gefühl: Abgesehen vom Stromverbrauch des Steuergerätes wird da bereits mollig warmes Wasser produziert, ohne dass irgendein Brenner Energie verheizt.

Mal sehen, wie das später in der Praxis funktioniert…

Hitzestau

SonneneinstrahlungWegen des Feiertags am Donnerstag ist in den letzten Tagen nicht viel passiert bei uns auf der Baustelle. Deshalb war gestern für uns auch der erste Besuch im Haus nach mehreren sonnigen und wolkenlosen Tagen.

Wir sind mit einem recht unguten Gefühl hingefahren, denn unser Arbeitszimmer ist im Obergeschoß und die Sonne steht dort und Mittagszeit senkrecht auf dem Dach. Wir haben bewusst auf Dachflächenfenster nach Süden verzichtet und unserer Hausbaufirma mit ihren Versprechungen geglaubt, dass die Wärmedämmung des Dachgeschosses sehr effektiv sei.

Gestern war dann also der Tag der Wahrheit: 3 Tage in Folge mit nonstop Sonne und über „Hitzestau“ weiterlesen

Zeitbombe

MietvertragLangsam ist „Schluss mit Lustig“. Denn derzeit wohnen wir noch in einer Wohnung. Und diese will gekündigt werden.

Obwohl unser Hausbauunternehmen schon seit Wochen immer einige Tage vor dem Zeitplan liegt (< -- Wunder, weil Handwerker!), beschlich uns doch ein äußerst ungutes Gefühl beim Abschicken der Mietkündigung. Zunächst haben wir eine ganze Weile benötigt, um sicher sagen zu können, welche Kündigungsfrist unser Vertrag eigentlich hat. Da gibt es nämlich Neuregelungen und Stichtage, von denen abhängt, wie lange im voraus man kündigen sollte (oder besser: kündigen muss). Wichtig ist dabei z.B., ob der Mietvertrag vor der Miterechtsreform im September 2001 geschlossen wurde. Niemand zahlt gerne für eine leer stehende Wohnung Miete, deshalb war es unser Ziel, möglichst nicht länger als einen Monat „doppelte Unterkunft“ zu „Zeitbombe“ weiterlesen