Langfingers unwanted

Bei all der Hektik hätten wir beinahe einen (hoffentlich nicht) folgenschweren Fehler gemacht. Im Vorfeld unseres Hausbaus haben wir uns einige Gedanken zum Thema Sicherheit und Schutz gegen Einbruch gemacht (mehr dazu demnächst). In unserem Bekanntenkreis war gleich bei mehreren „Neubauern“ innerhalb des ersten Jahres nach Fertigstellung des Hauses eingebrochen worden. Wir waren deshalb sensibilisiert und vorgewarnt.

Bei all unserem Sicherheitsstreben haben wir jedoch die Luftansaugöffnungen im Keller vergessen (wer mag kann sie auch Lichtschächte nennen).
Gefängnisgitter

Der Einbrecher an sich ist ja klein, schlank und darauf trainiert, sich leise durch enge Öffnungen zu schlängeln. So ein Lichtschacht ist meistens schnell geöffnet (glaubt jemand ernsthaft, dass tief innen liegende Verschraubungen ein Hindernis darstellen???) und schlanke Personen sind durch enge Öffnungen in Nullkommanichts im Keller – und damit in der Wohnung.

Heute ist mal wieder Zeit für ein Lob für unser Hausbauunternehmen: Flexibel und schnell hatten wir vor jedem Lüftungseinlass gestern je zwei Sträflingsgitter innenseitig vermauert.

Wer trotzdem noch schnell und leise einsteigen kann, der hat die Beute redlich verdient 🙂

4 Antworten auf „Langfingers unwanted“

  1. Der Nachteil am einbruchsicheren Haus: Wenn Ihr den Schlüssel vergeßt, könnt Ihr auch nicht selbst einsteigen ;o)

  2. Wie sagte ein geschädigter Freund zu uns (bei ihm wurde im ersten halben Jahr eingebrochen): Wer baut hat meist auch irgendwie noch das Geld für einen neuen Fernsehr, DVD-Player … und die Digicam liegt meist auch rum. Gern genommen werden auch Laptops und sonstige Rechner, wie ein anderer Freund leidig erfahren mußte. Wenn es sich nicht doch lohnen würde, würde um Neubauten ein großer Bogen gemacht werden und dem ist leider nicht so. Hätte es aber auch nicht gedacht…

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