In die falsche Richtung gelüftet
Sonntag, den 30. April 2006
Bei Malerarbeiten im Schlafzimmer fiel uns auf, dass wir seit Monaten mit einer falschen Düse am Lüftungsauslass leben. Statt einer Abdeckung für die Einblasung hatten wir eine Absaugabdeckung in der Decke. Halb so schlimm, demnächst wird’s ausgetauscht.
So eine Lüftung wird mit der Zeit selbstverständlich, man nimmt sie eigentlich gar nicht mehr wahr. Lüftungsleistung und Grad der Wärmerückgewinnung werden bei uns nur selten variiert, deshalb läuft die kontrollierte Wohnraumlüftung völlig unbeachtet im Hintergrund. Die Fenster bleiben bei uns eigentlich fast immer geschlossen.
Um die Filter der Lüftung zu reinigen, haben wir sie letztens für einige Zeit abgestellt. Mein Güte, da wird einem dann erst bewußt, was für ein tolles Klima so eine Lüftung schafft. Sofort wurde die Luft “schwerer”. Gerüche von Schränken, technischen Geräten, Kleidung, Küche, und ganz besonders alten Umzugskatons waren plötzlich viel intensiver. Plötzlich war wieder Lüften angesagt. Und damit war auch der Frühling mit seinen ersten Insekten (–> Waldrand) im Haus.
Die kontrollierte Be- und Entlüftung gehört zu den Investitionen im Haus, die ich jederzeit wieder tätigen würde.
Wer lange Zeit in den eigenen 4 Wänden wohnt, dessen Nase erblindet mit der Zeit. Besonders deutlich wird das, wenn man mal mehrere Tage außer Haus ist und danach ins eigene Heim zurück kehrt. Plötzlich nimmt man den “Eigengeruch” des eigenen Hauses wieder bewußt wahr.
Seit einigen Tagen riecht es im Bad nicht mehr “
In einem unserer Wohnräume im Untergeschoss entwickelt sich ein zunehmend seltsamer Geruch. Es dauerte eine ganze Weile bis wir auf die Lösung kamen: Ein Wasseranschluß ragt noch offen in den Raum. Das fehlende Siphon sorgt dafür, dass sich der dahinter liegende Abwasserkanal in voller Pracht geruchsmäßig in den Wohnräumen entfalten kann. Stopfen drauf – Problem vertagt.
Unsere Hausbaufirma hat bei uns leider einen 
