Perfekte Beinarbeit
Dienstag, den 7. November 2006Kennt das noch jemand außer mir? Die schaltbaren Steckerleisten liegen häufig in oder hinter Schränken oder an anderen unzugänglichen Stellen. Mit der Konsequenz, dass sie kaum geschaltet werden. Was wiederum sinnlosen Standbystrom kostet.
Anders bei der “Geldsparleiste“: Sie hat einen externen Fußschalter, mit dem sie wie eine Stehlampe ein- und ausgeschaltet werden kann.
In Bau- und Verbrauchermärkten ist mir dieses sinnvolle Tool bisher noch nicht über den Weg gelaufen, online wird es eher spärlich angeboten und hat (vermutlich eben deshalb) mit 20 Euro einen stolzen Preis. Immerhin: Wenn es dazu führt, dass die Steckdosenleiste häufiger ausgeschaltet wird, haben sich die 10-15 Euro Mehrpreis (zu einer 08/15-Leiste) schnell ausgezahlt.



Unsere Fußbodenheizungen sind seit zwei Tagen in Betrieb. Dabei fiel uns gleich zu Beginn auf, dass die Raumregler bei gleicher Einstellung für unterschiedlich warme Böden sorgen. Eigentlich hatte ich das mal so verstanden, dass die Durchflußmengen an den Verteilerventilen so abgestimmt sein sollte, dass große und kleine Schlauchlängen ausgeglichen werden und ein ähnliches Wärmebild bei gleicher Termostateinstellung der unterscheidlichen Heizkreisläufe entsteht. Einzige Ausnahmen sollten die Bereiche vor bodentiefen Fenstern sein, denn hier liegen die Heizschlaufen enger.
Und irgendwie müssen wir feststellen, dass das spätere Auswählen nicht einfacher, sondern vermutlich schieriger ist. Plötzlich spielen nämlich tausend Variablen mit. Wärend man im Raum steht, nehmen Tageslicht, Vorhänge, Bodenbeläge, und, und, und, … Einfluß auf die Überlegungen. Immer häufiger drehen wir uns deshalb bei der Farbfrage im Kreis.

