AOL-Kunde werden: For VIP’s only…

Schön, dass wir Sie als Kunde begrüÃ�en dürfen?Vor einigen Tagen berichtete ich hier über den Versuch, bei AOL eine VoIP-Flatrate zu bestellen.

Nachdem uns die telefonische Auftragsannahme mitteilte, dass wir als T-Com-DSL’er auch Kunde werden können, obwohl unsere Straße im AOL-Verzeichnis noch nicht verzeichnet ist, haben wir tatsächlich einen Moment lang geglaubt, dass AOL Interesse an neuen Kunden hat.

Wie konnten wir nur.

Zunächst kam eine Brief von AOL mit einer dieser berüchtigten AOL-CD’s darin. Wir wurden „AOL-Kunde werden: For VIP’s only…“ weiterlesen

AOL geht gegen Neubaugebiet vor

OK, OK, der Titel könnte mißverstanden werden. Korrekter wäre vielleicht: „AOL dementiert Existenz von Neubaugebiet und fordert dazu auf, sich einer anderen Straße anzuschließen„.

AOL akzeptiert unbekannte Stra�en nicht

Was war passiert?
Nach langem Zögern hat uns ein Voice-over-IP-Router, der bei Bekannten überflüssig war und deshalb hier herum lag, dazu bewegt, endlich eine VoiP-Flatrate zu beantragen. Damit lässt sich monatlich ein stolzer Betrag einsparen.

Und da AOL eine solche Flatrate recht günstig (10,99 Euro) anbietet, wollten wir dort Kunde werden. Beim Versuch, die Rechnungsdaten einzugeben, war das Bestellformular dann jedoch der Meinung, es gäbe unsere Straße nicht. Wir wurden aufgefordert, eine existierende Straße als Rechnungsadresse aus einer Liste auszuwählen.

Zum Glück ist man nicht zum Umzug verpflichtet, wenn AOL das anordnet.

SDSL: Ein wenig Wettbewerb

FreenetBusinessDa schau her: In den einsamen Markt des synchronen DSL kommt tatsächlich Bewegung. Bewegung auf sehr hohem Niveau. In wenigen Wochen läuft unser (Zwangs-)Tarif hier aus und wir müssen wohl oder übel die Tariferhöhung der Telekom mitmachen. Doch nun drängt auch Freenet in den SDSL-Markt. Das Angebot klingt interessant:

Flatrate 1024 symetrisch:
191,40 (FreenetBusiness) statt 288,84 (T-Com).
Was schmerzt ist eine fette Einrichtungsgebühr von 288 Euro.

Surfen in den Bergen

DSLNa bitte: Es geht doch.
Während in Deutschland Politiker fromme Lippenbekenntnisse formulieren, welche die Zeit für das Zuhören nicht lohnen, ergreifen die Kollegen in Österreich die Initiative, wie Heise zu berichten weiß. Eine „Telekom-Control-Komission“ will auch kleinste Siedlungen per DSL mit schnelleren Verbindungen ans Netz bringen.

Hier bei uns sieht die Onlinesituation wohl für alle Zukunft düster aus: Während sich die Anbieter rund um uns herum mit DSL-Minipreiangeboten unterbieten, wird die T-Com in einem halben Jahr den Preis für unsere SDSL-Verbindung um satte 150% anheben. Dann nämlich läuft der 12-monatige Vertrag aus, den wir abgeschlossen haben und wir werden auf die neuen Preise umgestellt. Statt derzeit 99 Euro monatlich (netto) dann 249 Euro monatlich. Immerhin: Wir haben dann eine „echte Flatrate“. Wenn wir weniger als 20 GB Daten ziehen, bekommen wir das ganze zum Schnäppchenpreis von 159 Euro (netto) monatlich.

Und das alles nur, weil ein Planer hier die gnadenlos gute Idee hatte, unser Wohngebiet statt an das 800 Meter entfernt liegende DSL-6000-Netz an ein knapp 8 km weit entfernten DSL-Knoten anzuschließen, der so weit weg liegt, dass ein ADSL nicht mehr realisierbar ist.