Wohnungssuche

Wie schnell man doch die Sichtweise ändert. Gerade mal ein Jahr ist unsere Mieterkarriere her. In unterschiedlichsten Mietwohnungen hatten wir gewohnt, vom Studentenwohnheim über den renovierten Altbau bis hin zum kleinen Hochhaus mit vielen Partien war alles dabei.

TreppenhausUnd als hätten wir nie erlebt, was „miteinander wohnen“ bedeutet, mache ich mir heute Gedanken über die Lärmbelästigung von Grillen. Wie schnell man doch die Sichtweise ändert.

Eigentlich bin ich auf dieses Thema nur gekommen, weil ich im Maingold-Blog die Geschichte einer Wohnungssuche las. Keine einfache Wohnungssuche, sondern die Chronologie eines Hausdramas. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Bild dieses Treppenhausdrachens aus der Lindenstraße vor mir…

[Bildquelle]

Bauen in der Stadt oder auf dem Land?

Anfang Mai las ich in der Braunschweiger Zeitung einen Artikel, in dem beschrieben wird, wie die Stadtflucht derzeit gestoppt scheint und dass wieder größere Ansiedlungen in den Stadtbereichen zu spüren sind. Als Grund wird dort der hohe Benzinpreis genannt.

Wohnen im Grünen

Seit gestern wird nun eine andere Diskussion geführt: Politiker der Opposition sind der Meinung, dass die Änderung bei der Pendlerpauschale dazu führt, dass Menschen wieder verstärkt in die Aussenbereiche der Städte und auf das Land ziehen, weil es bei einem Arbeitsweg bis 20 Kilometer keine Zuschüsse vom Staat mehr gibt. Wer auf dem Land baut und in der Stadt arbeitet, hat günstigere Bauplätze und einen subventionierten Arbeitsweg.

Eigentlich stehen sich diese beiden Argumentationen im Weg. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt…

Als alles noch ein großer Haufen war

Bagger in Aktion

Wären Hasenbu.de und Generationenhaus nicht gewesen, ich hätte es wohl komplett verschlafen: Ein Jahr ist es her, dass die Bagger anrückten und mit dem Aufhub begannen. Das war der Startschuß für die Operation Hausbau. Gebloggt habe ich damals noch nicht, deshalb gibt es hier auch leider keine historischen Aufzeichnungen.

Unglaublich, wenn man sich überlegt, dass wir nun schon seit über einem halben Jahr in den eigenen 4 Wänden wohnen, vieles bereits zur Routine geworden ist und die erste größere Renovierung auch schon hinter uns liegt.

Suset

Es ist zwar Wochenende (und damit Sonnenuntergangfotozeit), heute Abend war ich für den Sonnenuntergang jedoch zu spät dran. Alternativ gibt es heute einen Mondaufgang hinter dem Haus:

Mondaufgang

Noch ’ne Gebühr

Ein freundliches Lächeln auf der Frontseite der GebührenmitteilungAls frisch gebackener Bauherr schaut man mit großem Erstaunen dabei zu, wie immer neue Abgaben und Gebühren auf einen zukommen, die man vorher nicht auf den Plan hatte. In dieser Episode: Gebühr für die Gebäudeaufnahme.

Gestern klingelte es an der Haustür. Ein Mitarbeiter des staatlichen Vermessungsamtes hielt uns einen Flyer hin und machte uns darauf aufmerksam, dass unser Haus demnächst vermessen wird. Diese Aufnahmen seien notwendig und unumgänglich, teilte man uns mit.

Mit den Daten dieser Gebäudeaufnahme werden später wohl das Liegenschaftskataster (schönes Wort, oder?) und das Grundbuch gefüttert.

In dem kleinen Prospekt stand neben diesen Informationen auch eine Tabelle mit den Kosten, die uns danach in Rechnung gestellt werden: 308,82 Euro incl. Mwst. Seit wann stellen Ämter eigentlich Mehrwertsteuer in Rechnung?

Sunset

Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person gibt’s den obligatorischen Sonnenuntergang (den von vorgestern) heute mal zum downloaden als Bildschirmhintergrund.

Sunset / Sonnenuntergang

Verfügbare Bildschirmauflösungen: 1024 | 1280 | 1600
(Windows XP: Auf die passende Auflösung klicken –> Rechtsklick –> als Hintergrundbild einrichten)

Übrigens: In Dianas und Dennis Baublog gibt’s einen tollen Sonnenaufgang!

Das fliegende Fertighaus

Flieger im GrünenBruce Campbell hat 100.000 $ für sein Fertighaus gezahlt. Dafür hat er aber eines, das so wohl kein zweiter besitzt: Er hat sich eine ausrangierte 727 gekauft und ins Grüne gestellt. Und er will weitere 100.000 $ in den Innenausbau investieren.

Die komplette Story gibt’s hier.

Volles Rohr

Laute Musik kann Nachbarn störenAm Donnerstag gab’s noch eine weitere Premiere: Im Haus haben wir zum ersten Mal die Musik so richtig hochgejubelt. Am Freitag Abend hat die erste DVD den Subwoofer so richtig zum Schaukeln gebracht.

Jeder, der schon einmal in einem Mietshaus gelebt hat, der weiß, was das für Konsequenzen haben kann. In den eigenen 4 Wänden kann man sich damit eigentlich nur noch selbst stören (sofern man die Fenster geschlossen hält).

Wer also bei den regelmäßigen Abbuchungen der Finanzierungsbank nach weiteren Argumenten für das eigenen Haus sucht, dem ist zu empfehlen: Musik aufdrehen!

Übrigens: Es lief der Soundtrack des Musicals „Dance of the Vampires“ (die Broadway-Version des Hamburger Musicals).