Axel Jäkel hat für seinen Blog einen Bericht in der WELT entdeckt, in dem es um das Thema „Wohnen an schrillen Orten“ geht. Wer sich schon länger nach dem Leben in einem Bunker sehnt, der sollte den ganzen Artikel lesen.
Wer anderen eine Grube gräbt…
Unser Tiefbauunternehmen hat in der Zwischenzeit die Abschlussrechnung geschickt.
Im Vorfeld unseres Hausbauvorhabens sind wir von vielen Seiten gewarnt worden: „Tiefbauunternehmen stellen die größte Gefahr für Eure Baufinanzierung dar!„. Abrechnung nach Belieben, Absprachen die nicht eingehalten werden, obskure Positionen auf der Rechnung, Abschlagszahlungen ohne Leistung, … und… und… und…
Es kam alles ganz anders: Unser Unternehmen war nicht nur in der Ausführung zuverlässig, sondern auch bei der Rechnungslegung. Nach der Abschlagszahlung ließ man sich sehr lange Zeit mit der Endabrechnung, alle mündlichen Zusatzvereinbarungen waren dort aber korrekt berücksichtigt. Der Mehraufwand hielt sich in überschaubaren Grenzen und wurde bereits während der Ausführung mit uns besprochen. Auf diese Wiese mussten wir den „Horror-Puffer“, den wir sicherheitshalber in unserer Finanzierung für die Erdarbeiten berücksichtigt hatten, bei weitem nicht ausschöpfen.

„Machen Sie sich nicht verrück. Das wird schon!“ beruhigte uns der Chef (Herr Schweikert) immer wieder, nachdem er merkte, dass wir mit einigem Misstrauen an die ganze Sache ran gingen und für alles immer wieder Kostenvoranschläge haben wollten. Und er behielt recht.
Schade, dass die Firma Schweikert Tiefbau- u. Baggerbetrieb GmbH aus 74214 Schöntal keine Internetseite hat. Ich hätte sie wirklich gerne als Empfehlung verlinkt. Vielleicht tut’s ja auch eine Telefonnummer: 07943-589.
Die Puschenfrage
Andere können derzeit wegen der Kanzlerfrage nicht schlafen, uns treibt die Puschenfrage umher. Animiert durch das Generationenhaus diskutieren wir hier gerade, ob man Besucher darum bitten kann / soll / muss / darf, nicht mit „Straßenschuhen“ (was für eine Wort) durch das Haus zu laufen.
Wir selbst sind darum woanders bisher eigentlich noch nie gebeten worden. Wir haben aber auch schon Besucher bei uns im Haus beobachtet, die ihre Schuhe reflexartig abgeworfen haben. Ganz unüblich scheint sowas daher wohl nicht zu sein.
So richtig professionell findet man die Situation hier gelöst. Nun fragen wir uns, wie andere Leute mit so was umgehen…
[Bildquelle: Jane Fresco]
Wie länge hält ein Fertighaus?
Kommentare hier im Blog mit dem Hinweis, dass Stein-auf-Stein-Häuser mindestens doppelt bis dreimal so lange wie ein Holzfertighaus halten, haben mich veranlasst, im Web mal etwas zu recherchieren.
Die Angabe „Ein Fertighaus hält XX Jahre“ natürlich höchst abenteuerlich. Denn in der Regel fällt so ein Haus ja nicht pünktlich zum Jahrestag um. Wie lange es „hält“ ist davon abhängig, wann notwendige Unterhaltsmaßnahmen unwirtschaftlich werden.
Eine sehr schöne Übersicht habe ich hier gefunden. Zugegeben, die Angaben sind mit Vorsicht zu genießen (siehe Domainname „fertighaus.de“). Trotzdem decken sie sich mit Angaben, die anderswo im Netz zu finden sind. Verglichen werden da die einzelnen Elemente/Materialien eines Hauses.
Fertighäuser: Schwierige Zeiten
Die Zeit berichtet heute, dass der Bundesverband Deutscher Fertigbau davon ausgeht, dass im laufenden Jahr weniger Fertighäuser gebaut werden als noch im Jahr zuvor. Den Bericht gibt’s hier.
Grundstücksuche
Verfassungsbeschwerde gegen Grundsteuer
Über einen Steuerberater erreichte mich die Info, dass vor dem Bundesverfassungsgericht Beschwerde gegen die Grundsteuer eingereicht wurde. Die Beschwerdeführer zweifeln die Verfassungsmäßigkeit der Steuer auf selbst bewohnte Hausgrundstücke an und stützen sich auf ein Urteil aus dem Jahre 1995, in dem das Bundesverfassungsgericht die Vermögenssteuer als verfassungswidrig bezeichnete und grundsätzlich klar stellte, dass Substanzbesteuerungen nicht generell möglich seien.
Viele Steuerberater empfehlen ihren Mandanten daher derzeit wohl, gegen aktuelle oder zukünftige Grundsteuerbescheide Einspruch zu erheben und Bezug zu nehmen auf die laufende Verfassungsbeschwerde (Az.: 1 BvR 1644/05).
Der Gewinner der Bundestagswahl…
…begegnete mir gerade im TV. Um genau zu sein: Es waren ca. 20 verschiedene Gewinner aus ganz unterschiedlichen Parteien.
Wie immer: Nur Gewinner.
Wenn man gerade gebaut hat, dann lernt man neue Abgaben und neue Bestimmungen kennen. Es geht plötzlich darum, Grund und Boden sowie die eigenen 4 Wände und deren Finanzierung zu sichern.
War das nun ein gutes Ergebnis?
[Bildquelle: ARD]
Das fliegende Fertighaus
Bruce Campbell hat 100.000 $ für sein Fertighaus gezahlt. Dafür hat er aber eines, das so wohl kein zweiter besitzt: Er hat sich eine ausrangierte 727 gekauft und ins Grüne gestellt. Und er will weitere 100.000 $ in den Innenausbau investieren.
Die komplette Story gibt’s hier.
Ökostrom: 6,4 Prozent
Die Meldung wird sicher durch die anstehende Wahl getrieben, ist jedoch für uns auch deshalb interessant, weil gestern die Entscheidung zum Thema „Photovoltaik Hopp oder Top“ bei uns anstand.
Tagesschau.de meldet unter anderem, dass im ersten Halbjahr 2005 6,5% des deutschen Energiebedarfs aus Windenergie, Wasserkraft, Sonnenenergie, Bioenergie und Erdwärme gedeckt wurde. Das ist eine ganze Menge, wenn man beachtet, dass der Atomstromanteil in Deutschland laut Bericht unter 6% liegt.
Gute Nachrichten für Menschen mit ökologischer Betrachtungsweise. Es sind schlechte Nachrichten für alle Energieverbraucher die ausschließlich auf die Energiepreise schauen, denn sie haben diese subventionierten Energien mit bezahlt. Ob sie wollten oder nicht.
Wir haben uns gestern auf jeden Fall für eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Süddach entschieden. Heute gehen die Unterlagen für die Finanzierungsanfrage an die Hausbank. Mal sehen, wie das ausgeht…
Neues bei „Blogs & Sites“
Einige Hausbaublogs hatte ich noch gar nicht in meinem Blogroll. Das hole ich hiermit eilig nach, denn es lohnt sich, dort regelmäßig mit zu lesen:
–> Bau eines EBK-Haus in Berlin
Andrea und marco sind schon recht weit mit ihrem Haus. Derzeit macht ihnen eine Mauer im Garten zu schaffen.
–> Frank und Conny kehren zurück in den Norden
Und das tun sie, weil sie dort ein Grundstück gekauft haben und ein Haus bauen wollen.
–> Hausbau DH HH-Bergedorf
Sandra, Björn, Alena & Hendrik stehen bereits vor dem Erdgeschoss ihres neuen Adlerhorstes.
Anrufmonitor
Nachdem mein Rechner nun endlich mit ISDN versorgt ist, musste schnellstmöglich ein ISDN-Monitor her. Der soll bei eingehenden Anrufen signalisieren, wer da gerade herein telefoniert.
Eine besonders komfortable Lösung mit vergleichbar geringem Resourcenbedarf ist die Freeware PowerISDNMonitor.
Dieser Monitor zeigt nicht nur die Daten an, sondern sucht auch in Sekundenbruchteilen in Online-Rufnummerverzeichnissen nach dem Teilnehmer. Sehr nützlich.

Cartoonland.de ist auf der Suche nach günstigen Grundstücken fündig geworden.