Wir haben an einigen wichtigen Stellen im Haus Leerrohre legen lassen, um auch später noch Kabel durch die Geschosse ziehen zu können, ohne alle Wände aufreißen zu müssen. Bei der Kabelage, die sich bereits bei uns in den Wänden befindet mag man das eine Kabelmanie nennen, aber man weiß ja nie.
Zwar wurde vorher über den Durchmesser der Rohre gesprochen, als ich sie dann das erste mal aus der Wand hängen sah war ich aber doch etwas überrascht, wie gering der Innendurchmesser ist. Nur wenig mehr als 2 Zentimeter lassen sicher keine Option für einen weiteren „Kabelbaum“. Mir wurde jedoch bereits bestätigt, dass meine Vorstellung von einem Leerrohr wohl in den Bereich der Science Fiction gehört.
Derzeit frage ich mich, ob wir nicht vielleicht jetzt bereits Zugdrähte hinein legen sollten, damit das Einziehen von neuen Kabeln in das Leerrohr später (Alterung, Kabel setzt sich, Quetschungen,…) nicht zum Geduldspiel wird…

Die Elektriker haben damit begonnen, von Baustrom auf Hausstrom umzustellen. Schließlich soll in wenigen Stunden die Heizung angeheizt werden. So haben wir auch unseren Sicherungskasten kennen lernen dürfen. „Kasten“ ist dabei unserer Ansicht nach milde untertrieben. Im momentanen Zustand könnte man den glatt untervermieten…
Beim Anblick des Kabels für den Potentialausgleich an unserer Metall-Badewanne habe ich mich unweigerlich gefragt, ob diese Erdung vielleicht ein sinnvoller Beitrag zum Thema „Fön in Badewanne“ ist.
Auf der Suche im Internet habe ich eine leicht makaber anmutende aber sicher erst gemeint und fundiert durchgeführte 
Unsere Netzwerkkabel kommen in einem EDV-Raum heraus. Bei der Elektro-Bemusterung haben wir Wert darauf gelegt, dass sich am Ende der Kabel Netzwerkstecker befinden. So müssen wir beim Einzug nicht noch mal losrennen und nach Zangen und Stecken suchen um die Enden selbst zu setzen. Wir hatten „Plug&Play“ gekauft.