Wasser in den Steckdosen?

FeuchtigkeitAls wir gestern zum ersten Mal nach dem Einfüllen des Estrichs unser Haus betraten, bekamen wir einen Schreck: Alle Fenster waren geschlossen und an den Gläsern von Türen und Fenstern hatte sich Kondenswasser gebildet. Es war vergleichsweise warm und die Luftfeuchtigkeit war hoch.

Instinktiv haben wir erst mal „stoßlüften“ praktiziert. Und danach nachgedacht: Vielleicht hatte das Tropenklima einen Sinn?

Ein Anruf bei unserem Haubauunternehmen brachte „Wasser in den Steckdosen?“ weiterlesen

Estrich: Farbe und Oberfläche

recht glatte OberflächeDurch Erfahrungsberichte, Bilder und Postings in anderen Blogs hatte ich mich beim Estrich auf eine weitaus gröbere Oberfläche eingestellt. Ich war überrascht, als ich den Estrich bei uns beinahe „glatt wie einen Kinderpopo“ antraf.

Im Keller: Grau.Noch mehr überraschte es mich, dass der Estrich im Keller und in den beiden oberen Geschossen unterschiedliche Tönungen hat. Unten ist er dunkelgrau, oben eher beige. Wir werden uns nächste Woche mal die Erklärung dafür geben lassen.

Bilderrätsel

Über unsere Telekompanik habe ich ja schon berichtet. Nachdem wir erfahren hatten, dass vom Eintritt der Versorgungsleitung zu unserem Technikraum ein 12-adriges Kabel verlegt worden ist, waren wir erleichtert. Das bedeutet für die Zukunft: es kann mehr als nur ein Anschluss über dieses Kabel geführt werden.

Erstaunt war ich dann, als ich heute morgen die 12 Adern des Kabels nachzählen wollte.

Wie viele Adern zählt Ihr?
Wieviele Adern?

Erleben wir die 5 Jahre Gewährleistung?

Bien-Zenker Fertighaus schreibt rote Zahlen, Kampa Fertighaus rutscht nur knapp am Verlust vorbei und wächst nur im Ausland, Haas Fertigbau macht bereits 40% seines Umsatzes im Ausland,…

Der deutsche Fertighausmarkt schrumpft. Das Handelsblatt schreibt gestern:

Nach drei Jahren Aufschwung wird das Klima für die Hersteller von Holzfertighäusern angesichts stark sinkender Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser rauer. Jeder zweite Hersteller melde einen niedrigeren Auftragsbestand als 2004 und plane eine geringere Produktion…

Den kompletten Artikel gibt’s hier.

Angesicht solcher Meldungen fragen wir uns: Sind die 5 Jahre Gewährleistung am Ende nur eine Farce? Wie lange wird es unser Hausbauunternehmen noch geben? Sind unsere Gewährleistungsansprüche in 12 Monaten unter Umständen nur noch Bestandteil einer Konkursmasse?

Endlich Boden unter den Füßen

So, nun haben wir auch einen begehbaren Estrich. 9 Tage lang waren wir nicht auf der Baustelle, zuletzt waren wir schon richtig unruhig. Nachdem wir in den Wochen zuvor praktisch täglich vor Ort waren, stellten sich Entzugserscheinungen während der langen Abwesenheit ein.

Da wir miterlebt haben, was unter der Estrichmasse so alles verlegt wurde, waren unsere ersten Schritte auf dem neuen Boden den auch ein wenig ehrfurchtsvoll: „Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für Häuslebauer…
Endlich Estrich im Haus

Bezahlte Handwerker…

Erfahrungen beim HausbauHeute gibt’s mal wieder einen interessanten Web-Link. „Die Familie am Thor“ hat nicht nur Bilder ihres Hausbaus online gestellt, sie hat auch einen kleinen Ratgeber zusammen gestellt, der in dieser Form seinesgleichen sucht.

Besonders treffend fand ich folgende Tipps bzw. Erkenntnisse:

Lernen Sie folgende Sprüche auswendig:
* Das haben wir nicht beauftragt!
* Wir werden es so nicht abnehmen!
* Wir werden es nicht bezahlen!

Und:

Bezahlte Handwerker sehen Sie nie wieder.

Die komplette Liste gibt’s hier.

Kuscheln mit dem Rosa Riesen

Die Telekom...Vielleicht ist es etwas übertrieben zu behaupten, der Telefonanschluß sei der wichtigste Versorgungsanschluss im Haus. Bestimmt aber der zweitwichtigste.

Da wir beruflich viel mit Telefon und Internet arbeiten, ist es existentiell wichtig, dass wir zum Zeitpunkt des Umzugs auch sofort Telefon und DSL zur Verfügung haben.

Wenn man sich mal umhört, finden man überall Horrormeldungen von verspäteten Telekommitarbeitern und versemmelten Anschlussterminen „Kuscheln mit dem Rosa Riesen“ weiterlesen

Auf ins Grüne

WalderdbeerenEs ist wieder Zeit in diesem Blog, um nach dem Sinn des Lebens zu fragen. Wenigstens jedoch nach dem Sinn des Bauens. Denn während einer Bauphase kommen einem immer wieder Zweifel, ob die Entscheidung richtig war. Spätestens beim Blick auf die Kontoauszüge.

Aber auch diesen Freitag finden wir wieder Gründe. Die Gründe liegen dieses mal hinter dem Haus. Dort haben wir bei einem unserer Streifzüge in den letzten Tagen Walderdbeeren entdeckt. Walderdbeeren sind zwar klein, aber super lecker. Und gegen eine serienmäßige Erdbeerplantage in Reichweite ist nun wirklich nichts einzuwenden.

… und bevor Fragen kommen: Nein, die Bauarbeiten wurden nicht eingestellt. Der Estrich härtet jedoch aus, und das braucht seine Zeit. Deshalb gibt’s momentan keine Baufortschrittsanzeigen.

Original & Fälschung

Heute fiel mir zufällig eine Simulation in die Hände, die wir in einer sehr frühen Planungsphase mal in einem 3D-Programm zusammen geschraubt haben. Eigentlich war das damals schon recht nah dran. Abgesehen davon dass wir seinerzeit noch dachten, wir könnten uns eine Doppelgarage leisten 😉
Original & Fälschung

Einmal Küche bitte. Und ein Haus.

MoneyWieso kostet ein Haus eigentlich so viel Geld?
Ehrlich gesagt haben wir uns das vor der Vertragsunterzeichnung gleich mehrfach gefragt.

Wer sich mit dem Gedanken an einen Hausbau trägt wird sicher über die eine oder andere Werbebotschaft aus der Kategorie „Heute alles besonders billig“ stolpern. Dennis hat heute einen ganz besonderen Kandidaten aus dieser Rubrik aufgetan: Unterschichtenfernsehenfertighäuser.

KücheWieso kostet eine Küche eigentlich so viel Geld?
Dass Häuser nun mal mehr kosten als in Prospekten versprochen wird, damit haben wir uns abgefunden. Dass Küchen aber derartig viel kosten, das macht uns immer noch zu schaffen.

Im Verhältnis kostet eine Küche vergleichsweise viel, wenn man sich anschaut, dass der größte Teil der gelieferten Küchenelemente aus Formteilen besteht und vor Ort mit wenige Personalaufwand zusammen gesetzt wird. Je länger wir mit ansehen, wie viel Arbeit unsere Hausbauer für den vereinbarten Kaufpreis abliefern, umso grausiger wird es uns bei dem Gedanken daran, was die Küche kostet und wie schnell sie geliefert und zusammen geschustert sein wird.

Geht es nur uns so?

Happy Dusch End

Ich will mal eine Dusche werdenNachdem die Planung unserer Dusche mächtig in die Hose ging und wir unseren Wunsch nach einer einzelnen Flügeltür nun leider doch nicht realisieren können, haben wir eine Alternative von unserem Hausbauunternehmen vorgeschlagen bekommen. Der Ersatz besteht aus einer Schiebetürlösung. Der neue Duschkabinenaufbau ist teurer als der ursprünglich geplante, unsere Hausbauer stellen uns den Mehrpreis jedoch nicht in Rechnung. Am Freitag werden wir uns die neue Lösung im Bemusterungshaus mal vor Ort ansehen.

Schienenführung des DuschaufbausEinerseits ganz nett, dass wir den Aufpreis geschenkt bekommen.
Andererseits: Wenn wir einem Aufzahlungsbetrag dafür bekommen hätten, dann hätte ich wohl eine Rechnung für die sinnlosen Strecken und Zeiten geschrieben, die wir für die Planung des ersten „Schildbürgerstreiches“ investiert haben.

Wir sind schon gespannt darauf zu sehen, wie die neue Wasserbox in Natura aussieht.

Hoffentlich klappt’s rechtzeitig mit der Oma…

Beeil Dich Oma!Ob ernst gemeint oder nicht: Lesenswert ist er allemal, der Beitrag auf Bau.de.
Da werden Erinnerungen wach an Zeiten, in denen wir naiv durch Musterhausausstellungen gepilgert sind und praktisch jeden Anbieter gefragt haben, wie schnell er sein Haus denn liefern kann und wann wir einziehen können. Ich kann mich noch lebhaft erinnern, dass die meisten „4 Monate, wenn Sie heute noch unterschreiben“ geantwortet haben.

In Wirklichkeit werden bei uns zwischen Beginn der ersthaften Raumplanungen und dem Einzug (wenn alles klappt) ca. 10 Monate vergangen sein. 10 Monate, die allerdings wie im Flug vergingen…